	   Informationen zu BAHN
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       ( JB Software Saxony Bahnsimulation )

       Stand:    3.8.1993

       aktuelle Version:   3.11a   8/1993

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! Bei Updates von Version 3.11 bitte ALLE mitgelieferten Dateien bernehmen !
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Dies ist eine Kurzdokumentation, die keinen Anspruch auf Vollstndigkeit
erhebt. Weitere Informationen gibt das Online-Hilfesystem zur Laufzeit des
Programms. Das Hilfesystem knnen Sie an jeder Stelle des Programms durch
Bettigen der Taste >F1< aufrufen.

Bitte beachten Sie die Nutzungsbestimmungen am Ende dieser Datei !

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MS-DOS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. Microsoft.

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1 Einfhrung
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BAHN ist ein Programm zur Simulation von Bahnnetzen. Das Programm entstand
durch Weiterentwicklung des Straenbahnsimulationsprogrammes STRABA
(letzte Version 2.31  7/1991).

Wenn Sie begeisterter Modellbahner sein sollten, aber gerade keine Anlage
zur Verfgung haben, dann kann Ihnen BAHN weiterhelfen. Mit diesem Programm
passen etliche hundert Kilometer Bahnstrecke und einige 100 Zge gleichzeitig
in den PC, sogar in einen Laptop!
Sollten Sie sich schon immer darber rgern, da Ihre Straenbahnlinie zu
selten oder zu unregelmig oder z.B. nachts berhaupt nicht fhrt, dann kn-
nen Sie sich mit BAHN immerhin anschauen, was wre, wenn Sie etwas zu sagen
htten.

Mit dem Programm lassen sich Bahnnetze von durchaus respektabler Gre
(z. B. Straenbahn Dresden, Leipzig; Eisenbahn Sachsen) aufbauen und
betreiben, wofr ein recht vielfltiger Fahrzeugpark vorhanden ist.

Sie knnen aus ca. 150 verschiedenen Zugkombinationen von Straen- und Eisen-
bahnfahrzeugen auswhlen. Als Straenbahnwagen sind alle blichen TATRA-
Fahrzeuge (T3D, T4D, KT4D, T6A2), einige Wagen aus der Produktion des Waggon-
bau Gotha (ET/EB-57, G4-59) und der Dwag (GT6-80C, GT8-80C, GT8-100/2SY),
der Dresdener "Groe Hecht" und andere verfgbar, zum Teil in verschiedenen
Farbgebungen.
An Eisenbahnfahrzeugen steht eine Auswahl verschiedener Loks und Waggons der
Deutschen Reichsbahn (bzw. der DB) vom dampflokbespannten Nebenbahnzug bis
zum ICE zur Verfgung.

Durch die interaktive Nutzung ist es mglich, nderungen und Beeinflussungen
des Betriebsablaufes bei laufendem Betrieb durchzufhren und damit z.B.
Strungen zu simulieren.
Das ist ein groer Vorteil auch gegenber Modelleisenbahnen, denn auf welcher
Modellbahn kann man schon gleichzeitig einige 100 Zge fahren lassen und
obendrein neue Strecken bauen ? Allerdings ist bei dieser Einflunahme auf
den Verkehrsablauf mit einiger Vorsicht vorzugehen, sonst knnen wie beim
groen Vorbild Betriebsstrungen auftreten.



2 Technische Anforderungen
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Um BAHN zu betreiben, bentigen Sie einen IBM-kompatiblen Personalcomputer
mit mindestens 80286-Prozessor, mindestens 640k Byte Hauptspeicher und
einer VGA-Karte, die den Standardgrafikmodus 640x480 Punkte in 16 Farben
untersttzt (macht eigentlich jede).
Sehr zu empfehlen ist eine Maus, wobei es gengt, wenn diese nur zwei Tasten
hat.
BAHN benutzt weder numerischen Koprozessor noch irgendwelche Speicher-
erweiterungen (EMM, XMM oder dergleichen) sowie keine versteckten oder
temporren Dateien.

BAHN wurde bisher unter MS-DOS 3.3, 5.00 und 6.0 getestet, kompatible
Betriebssysteme mten auch verwendbar sein.



3 Installation
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BAHN lt sich von der Diskette aus starten und betreiben. Das ist aber nicht
zu empfehlen, da der Startvorgang und das Laden bzw. Speichern von Netzdaten
dann recht viel Zeit in Anspruch nehmen.

Legen Sie am besten ein neues Verzeichnis auf Ihrer Festplatte an und kopieren
Sie alle zum Programm gehrigen Dateien (BAHN.*) dorthin. Die mitgelieferten
Netzdateien (*.NT3) knnen Sie am einfachsten in das gleiche Verzeichnis
kopieren.
Sollten Sie Zeit und Geduld haben, dann lesen Sie die folgende Dokumentation,
die vielleicht einige Unklarheiten zu beseitigen hilft.

Es hat wenig Sinn, das Verzeichnis in den Pfad aufzunehmen (Kommando PATH),
da BAHN sowieso nur luft, wenn es im aktuellen Verzeichnis steht. Besser ist
es, eine Batch-Datei anzulegen, die den Wechsel des Verzeichnisses mit ent-
hlt. Mindestens genauso gut ist es, eine Kommandofolge (Makro) mittels
DOSKEY (ab MS-DOS 5.0) oder ALIAS (4DOS) anzulegen.



4 Und los geht's...
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Sorgen Sie bitte dafr, da alle BAHN.* -Dateien im aktuellen Verzeichnis
stehen und der Hauptspeicher nicht mit groen TSR-Programmen (SideKick,
Netzwerktreiber, Bildschirmschoner, Vshield, Viren o..) vollgestopft ist.
Ein Start aus dem Nortoncommander kann wegen Speicherplatzmangels durchaus
schief gehen, ein Aufruf aus MS-Windows ab 3.0 ist im "FullScreen"-Modus
mglich, ein Aufruf aus OS/2 2.0 ebenfalls (im Fenster aber mit verzerrten
Farben).

Der Start erfolgt durch Aufruf des Programms BAHN.EXE, fr gewhnlich ohne
Parameter.

Nach dem Starten meldet sich das Programm mit einem Titelbild, das u.a.
die Versionsnummer beinhaltet. Wenn Sie das Titelbild nicht interessiert,
knnen Sie das Programm mit dem Schalter "/q" starten.

Wenn dem Programm irgendwelche Hindernisse (z.B. nicht gengend Speicher)
im Weg stehen, bricht es mit einer Fehlermeldung ab. Eine Liste der mg-
lichen Fehlermeldungen mit Hinweisen finden Sie am Ende dieses Textes.
Falls keine Verstndigung zwischen BAHN und dem Maustreiber zustande kommt,
erscheint eine Warnung, und BAHN startet trotzdem.

Um vom Titelbild aus weiterzukommen, ist die Enter- oder Returntaste
(im Folgenden >ET< genannt) oder die linke Maustaste zu bettigen. Daraufhin
wird das Titelbild gelscht und das eigentliche Programm beginnt.

Auf der groen Bildschirmflche luft von Anfang an ein kleines Startbeispiel
mit einem Zug. Auerdem ist ein groer Kursor zu erkennen, der entsprechend
grn beschriftet und gar nicht zu bersehen ist. Wenn Maus und Maustreiber
funktionieren, ist ein Mauskursor in Form einer weien Maus zu sehen.

Falls irgendwelche Fehler auftreten, dann wird einheitlich im oberen Bild-
schirmdrittel eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Nach Drcken von
>ET< oder >ESC< geht es dann weiter.

An jeder Stelle knnen Sie durch Drcken der Taste >F1< eine Hilfestellung
zur aktuellen Aktion erhalten. Wenn ein gelbes Feld mit der Aufschrift "Hilfe"
zu sehen ist, knnen Sie dieses mit der Maus anklicken (linke Taste) und
erhalten ebenfalls Hilfe. Falls Ihre Festplatte langsam ist oder Sie BAHN von
der Diskette gestartet haben, mssen Sie sich beim Aufruf der Hilfe u.U.
einige Sekunden gedulden.

Wenn Sie BAHN noch nicht kennen, dann machen Sie sich am besten mit den Mg-
lichkeiten des Programms vertraut, indem Sie die mitgelieferten Streckennetze
anschauen. Zum Laden von Netzdateien drcken Sie >F3< und geben dann den Namen
der gewnschten Datei ein.


5 Der Standardmodus / Editor
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Nach dem erfolgreichen Start von BAHN luft das Programm im sogenannten
Standardmodus. Das heit, Sie sehen nur einen recht kleinen Ausschnitt der
zur Verfgung stehenden Flche, knnen aber darin alle Details sehen und
nderungen vornehmen (editieren).

Im obersten Bildschirmteil finden Sie ein paar Statusinformationen und eine
Menleiste, die in Anlehnung an andere Software teilweise in Englisch gehalten
ist, soweit es sich um Standardbegriffe handelt. Die Handhabung der Mens
und deren Funktionen werden im Abschnitt "Mens" erlutert.


5.1 Editor und Tastatur
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Im Folgenden werden alle mglichen Aktionen erlutert, die Sie mit der
Tastatur ausfhren knnen, und im Anschlu werden die Unterschiede genannt,
die bei Nutzung der Maus auftreten. Selbstverstndlich knnen Sie beide
Gerte gleichzeitig nutzen, das ist auch hufig zweckmig und bequem.


5.1.1 Kursorbewegung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die aktuelle Position des Kursors wird oben als Koordinatenpaar angezeigt.
Die Koordinaten (x waagerecht, y senkrecht) bewegen sich im Bereich von 0 bis
2047. Der Punkt (0,0) befindet sich links oben.
Da die gesamte fr ein Netz zur Verfgung stehende Flche nicht auf einmal auf
den Bildschirm pat, wird immer nur ein Bildausschnitt gezeigt, und zwar so,
da der Kursor immer sichtbar ist.

Mit den Kursortasten (Pfeilen) knnen Sie den Kursor um eine Position in die
Pfeilrichtung bewegen.

Wie sie schnell feststellen werden, ist die Bewegung um 1 Position oft zu
langsam und umstndlich, um an einen weiter entfernten Punkt des Netzes zu
gelangen. Deshalb knnen Sie den Kursor auch gleich um eine ganze Seite bewe-
gen. Das geschieht mit den folgenden Tasten:

  US-Keyboard     deutsche Tastatur     Funktion
 
   >DEL<               >ENTF<           1 Seite nach links
 >CTRL+LEFT<     >STRG + Linkspfeil<    dito
   >END<               >ENDE<           1 Seite nach rechts
 >CTRL+RIGHT<    >STRG + Rechtspfeil    dito
   >PG UP<             >BILD hoch<      1 Seite nach oben
   >PG DOWN<           >BILD ab<        1 Seite nach unten

Dabei knnen Sie sich recht schnell verirren. In diesem Fall knnen Sie den
Kursor mit der Taste >HOME< bzw. >POS1< in die Mitte des Streckennetzes
setzen, wo er sich auch beim Programmstart befindet.



5.1.2 Bauen, Verndern und Lschen
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Durch Drcken einer der Zifferntasten >0< bis >9< wird ein Grafiksymbol an die
Kursorposition geschrieben und der Kursor um 1 Position in eine von dem Gra-
fiksymbol abhngige Richtung weiterbewegt. Falls der Kursor nicht bewegt
werden kann, wird das Symbol trotzdem geschrieben, aber Sie sehen es erstmal
nicht, weil der Kursor noch darauf steht. Sie mssen den Kursor dann selbst
in eine geeignete Richtung fortbewegen.
Welches Symbol zu welcher Taste (von 0 bis 9) gehrt, wird Ihnen im oberen
Bildschirmteil in einer Symbolleiste gezeigt. Dort stehen die Ziffern und
darunter das jeweilige Grafiksymbol. Andere Grafiksymbole erreichen sie durch
Drcken von >F7<, >F8< oder >F9<. Die Anordnung der Grafiksymbole in den
Zehnerblcken erscheint Ihnen vielleicht etwas mysteris. Einige Symbole sind
mehrfach vorhanden, und hintereinander angeordnet pat meistens nichts zu-
sammen. Wenn Sie >NUM LOCK< einschalten und die Zifferntasten rechts auf der
Tastatur benutzen (das sogenannte "Numpad"), dann sind die Grafiksymbole meist
so angeordnet, da sich ein Ring entgegen dem Uhrzeigersinn (also im Rechts-
verkehr befahren) ergibt.
Da einige Grafiksymbole nicht so einfach zu erkennen sind (manche Weichen und
Kurven sehen sich sehr hnlich), wird unter den 10 aktuellen Grafiksymbolen
deren grundlegende Funktion angezeigt.
Das Schreiben von Grafiksymbolen funktioniert nicht in jedem Falle. Sie
knnen z.B. grundstzlich keine Zge berschreiben (Das wre ja auch Unfug).

Zum Lschen gibt es keine spezielle Funktion. Stattdessen bauen Sie einfach
das Leersymbol (Flche in Hintergrundfarbe, Standard ist grn) an die
jeweilige Stelle.


5.1.3 Weitere Funktionen
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- >F1< :  Hilfe

 Durch Drcken von >F1< wird das Hilfesystem aktiviert und Sie erhalten Infos
 zur Bedienung des Hilfesystems und zu verschiedenen weiteren Themen.

- >F7/F8/F9/SHIFT+F9< :  Grafiksymbole auswhlen

 Mit diesen Tasten lt sich die Zuordnung der Tasten >0< bis >9< zu den
 Grafiksymbolen ndern und damit andere Grafiksymbole darstellen. Die Symbole
 sind in Zehnergruppen zusammengefat, zwischen denen sich mit >F7< in die
 eine Richtung, mit >F8< in die andere Richtung umschalten lt. Die zehn
 Symbole einer Gruppe gehren meist inhaltlich zusammen, einige Symbole sind
 in mehreren Gruppen vertreten. Die Funktion der verschiedenen Symbole wird
 im Abschnitt Grafiksymbole erlutert.
 Wenn gerade irgendwelche Gleiskonstruktionen als aktive Symbole zu sehen
 sind, dann knnen Sie mit >F9< zwischen der Ausfhrung auf der Strae (fr
 Straenbahnstrecken oder Bahnbergnge) und der Ausfhrung auf besonderem
 Bahnkrper hin- und herschalten.
 Beim Bau von Strecken auf der Strae im 45-Winkel bentigen Sie sowohl die
 entsprechenden Gleise als auch die Straenrnder. Zwischen beiden lt sich
 mit >SHIFT+F9< umschalten.


5.1.4 Nutzeraktion
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Beim Drcken der Taste >ET< sind verschiedene Reaktionen des Programms
mglich. Das hngt davon ab, welches Grafiksymbol an der Kursorposition steht.

Bei Zgen, Haltestellen, Weichen, Signalanlagen und hnlichen Objekten knnen
Sie bestimmte Parameter ndern oder werden ber Eigenschaften informiert.

Bei Grafiksymbolen ohne spezielle Funktion passiert gar nichts.


5.2 Editor und Maus
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Beim Programmstart wird als Mauskursor eine weie Maus dargestellt. Dieses
ist der normale Mauskursor. Wenn Sie mit der linken Maustaste eine Position
im Grafikfenster anklicken, dann wird der Kursor an diese Position gesetzt
und so verfahren, als ob Sie >ET< bettigt htten, also u.U. eine Nutzer-
aktion ausgefhrt.
Im rechten oberen Teil des Bildschirms sehen Sie ein paar Pfeile und schraf-
fierte Flchen auf gelbem Hintergrund. Wenn Sie diese anklicken, dann bewegt
sich der Kursor in Pfeilrichtung bzw. es wird um 1 Seite in die Richtung ge-
blttert, deren Pfeil der angeklickten schraffierten Flche am nchsten ist.

Beim Anklicken von "F7", "F8" oder "F9" wird die gleiche Aktion ausgefhrt
wie beim Bettigen der gleichnamigen Tasten, aber zustzlich verwandelt sich
der Mauskursor in eine Baumaschine, die einem Bagger oder Kran hnlich
sieht. Beim Anklicken eines der Symbole in der Symbolleiste rechts oben
verwandelt sich der Mauskursor auch und das angeklickte Symbol wird wei
umrandet. Dieses wei umrandete Grafiksymbol wird als aktives Grafiksymbol
bezeichnet. Wenn Sie nun mit dem Baumaschinenmauskursor im Grafikfenster
klicken, dann wird der Kursor an die Mausposition gesetzt, dort das aktive
Grafiksymbol hingebaut und der Kursor weiterbewegt. Sie knnen also auch mit
der Maus im Netz Vernderungen und Erweiterungen vornehmen. Dabei ist das-
selbe zu beachten wie beim Drcken der Tasten >0< bis >9<.
Wenn Sie den Baumaschinenkursor wieder in den normalen Mauskursor zurck-
verwandeln wollen, z.B. um nicht versehentlich etwas zu bauen, dann drcken
Sie einfach die rechte Maustaste. Beim Anklicken von Mens wird ebenfalls
in jedem Fall der normale Mauskursor wiederhergestellt.

Der Punkt zum Klicken (sogenannter "Hot-Spot") befindet sich beim normalen
Mauskursor an den Nagezhnen der Maus (Diese sind nur unter dem Mikroskop
erkennbar), beim Baumaschinenkursor am Kranhaken.


6 Dialogboxen
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Die Verstndigung zwischen Ihnen und BAHN erfolgt im allgemeinen ber
Dialogboxen. Das sind verschieden groe graue Fenster, deren Bedeutung oder
Funktion in einer Titelzeile steht (wei auf grn). In solchen Boxen knnen
verschiedene Elemente vorkommen, zwischen denen Sie durch Drcken der Tasten
>TAB< oder >SHIFT+TAB< oder durch Anklicken mit der Maus (linke Taste
drcken) hin- und herschalten knnen. Der gerade aktive Teil einer Dialog-
box ist durch einen weien Rahmen zu erkennen.
Es gibt kleine Fenster, in denen Sie Text eingeben oder ndern knnen, diese
werden im Folgenden als "Editboxen" bezeichnet.
Dann gibt es Fenster, in denen Sie Text nur anschauen knnen. Diese werden
"Listboxen" genannt.
Ebenso gibt es Schalter (engl. "Buttons"), die Sie mittels der Taste >ET<
oder mit der Maus aktivieren knnen. Diese Schalter sind gelb und enthalten
einen Text zur Erluterung ihrer Funktion.
Jede Dialogbox lt sich mit der Taste >ESC< oder der rechten Maustaste ab-
brechen, auch wenn Sie schon etwas eingegeben haben. Damit knnen Sie Fehler
recht einfach korrigieren.
Beim Drcken von >ET< in einer Dialogbox sind vier Flle zu unterscheiden:

 1. Es ist ein Schalter aktiv, der ein Beenden der Dialogbox fordert
    ( z.B. "OK", "Abbruch", "Ja", "Nein" ).
    Dann wird die Dialogbox verlassen und entsprechend des Schalters ver-
    fahren. Der Schalter "Abbruch" wirkt immer wie die Taste >ESC<.
    Im Normalfall werden Sie eine Dialogbox mit "OK" verlassen, denn dann
    wird die Aktion ausgefhrt, fr welche die Dialogbox gedacht ist.

 2. Es ist ein Schalter aktiv, der irgendeine Teilaktion fordert, die
    Bestandteil der Dialogbox ist (z.B. "nchsten Zug anzeigen").
    Dann wird diese Aktion ausgefhrt, aber die Dialogbox bleibt offen und
    der Schalter bleibt aktiv.

 3. Der Schalter "Hilfe" ist aktiv.
    In diesem Fall wird das Hilfesystem gestartet. Nach Verlassen des Hilfe-
    systems erscheint wieder die Dialogbox.

 4. Es ist kein Schalter aktiv (sondern z.B. eine Editbox)
    Dann wird die Dialogbox verlassen und genauso verfahren wie beim Anklik-
    ken von "OK", es wird also die Aktion ausgefhrt, zu der die Dialogbox
    aufgerufen wurde.

Schalter knnen auch durch gleichzeitiges Drcken von >ALT< und des unter-
strichenen Buchstaben aktiviert werden. In Dialogboxen, die nur Schalter
enthalten (z.B. Mens), reicht auch der Buchstabe ohne >ALT<.


7 Mens
~~~~~~~
7.1 Bedienung der Mens
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die meisten Funktionen werden ber Mens aufgerufen. Die Namen dieser Mens
stehen im oberen Bildschirmteil und enthalten alle einen unterstrichenen
Buchstaben. Durch gleichzeitiges Drcken der >ALT<-Taste und des jeweiligen
Buchstaben wird das entsprechende Men aktiviert. Sie knnen das auch mit der
Maus erledigen, wenn Sie den Mauskursor auf einen der Mennamen setzen und
mit der linken Taste anklicken.
Mens selbst funktionieren genauso wie Dialogboxen, enthalten aber nur
Schalter. Im Gegensatz zu den meisten Dialogboxen knnen Sie zwischen die-
sen Schaltern auch mit den Kursortasten >Pfeil hoch bzw. runter< hin- und
herschalten.
Einige Funktionen knnen auch ber sogenannte "Hot-Keys", das sind spezielle
Funktionstasten, aufgerufen werden. Damit knnen Sie sich den Weg ber die
Mens sparen. Welche Funktionen und welche Tasten das betrifft, wird bei der
Erluterung der Funktionen mit erwhnt. Auerdem werden die Hot-Keys in den
Schaltern der Mens mit angezeigt. Die Hot-Keys funktionieren aber nur aus
dem Hauptprogramm heraus, nicht aus den Mens.
Es gibt folgende Mens, die in den folgenden Abschnitten nher erlutert
werden:

  "Datei"/"File"   Dateifunktionen (Speichern, Laden u.a.)
  "Edit"           Editierfunktionen
  "Zge"           Erzeugen, ndern, Lschen u.a. Funktionen zu Zgen
  "Modus"          Wechsel der Betriebsarten (Karten- und Vollbildmodus)
  "Optionen"       Einstellung von Parametern
  "Hilfe"          Hilfesystem, verschiedene Informationen


7.2 Das Dateimen  "Datei/File"
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  Dieses Men bietet Funktionen zur Arbeit mit den Netzdateien an.
  Standarderweiterung ist .NT3, diese Erweiterung mu nicht mit angegeben
  werden. Die Funktionen werden hier mit englischen Begriffen bezeichnet, da
  es sich um Standardbegriffe handelt, die aus vielen Programmen bekannt sind.
  Die Funktionen im einzelnen:

  * "New": alles lschen und neu anfangen

     Mit diesem Kommando lschen Sie alle aktuell verfgbaren Daten, so da
     Sie ein vllig neues Netz bauen knnen.
     Nach "New" wird als Dateiname "KEINNAME.NT3" eingestellt.

  * "Open": Datei erffnen und laden
     (Hot-Key >F3<)

     Mit dieser Funktion wird eine Datei geladen. In einer Editbox kn-
     nen Sie den Namen der Datei eingeben. In der groen Listbox auf der
     linken Seite werden die zur Auswahl stehenden Dateien und Verzeichnisse
     angezeigt.
     Wenn beim Laden Fehler auftreten, dann erscheint eine entsprechende
     Meldung und es wird "New" ausgefhrt, d.h. eine defekte Datei kann
     nicht bruchstckweise geladen werden.

  * "Save": Datei speichern
     (Hot-Key >F2<)

     Die aktuelle Datei wird ohne irgendwelche Rckfragen gespeichert und
     damit eine u.U. vorhandene ltere Version auf der Festplatte oder
     Diskette berschrieben. Wenn Sie den Namen ndern wollen, dann be-
     nutzen Sie bitte "Save As". Falls der Name "KEINNAME" lautet, wird
     automatisch "Save As" aufgerufen.

  * "Save As": Datei unter neuem Namen speichern

     Es erscheint eine Dialogbox, die wie die Dialogbox von "Open" aussieht.
     Sie knnen den neuen Namen eingeben und die vorhandenen Dateinamen
     anschauen.

  * "Exit": Programm beenden
     (Hot-Key >ALT+X<)

     Mit diesem Menpunkt wird BAHN beendet.


7.3 Das Editmen  "Edit"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  Dieses Men bietet Funktionen zum Editieren verschiedener Daten sowie zum
  Bauen grerer Strecken an.

  * "Depot neu":

     Mit diesem Menpunkt knnen Sie ein neues Depot registrieren. Ein Depot
     (oder Betriebshof, Straenbahnhof, Bahnbetriebs(wagen-)werk) ist
     eine Einsatzstelle, von der aus Sie neue Zge einsetzen knnen. Die
     Darstellung erfolgt immer durch ein Tor, aus dem nach unten ein Gleis
     herausfhrt und ein Dach, das sich nach oben beliebig in die Lnge
     ziehen kann.
     Um ein Depot zu registrieren, mu zumindest dessen Ausfahrt schon ge-
     baut sein und der Kursor sich darauf befinden.
     Als Bezeichnung fr Depots sind Namen von maximal 4 Zeichen Lnge zuge-
     lassen. Dabei knnen die Buchstaben A bis Z (also keine Umlaute oder
     Sonderzeichen) und die Ziffern 0 bis 9 Verwendung finden.

  * "Depot lschen":

     Hier knnen Sie ein Depot lschen. Das bedeutet lediglich, da dieses
     nicht mehr registriert ist und keinem Zug mehr zugeordnet werden kann.

  * "Depot umbenennen": Umbenennen eines Depots

     Hier knnen Sie einem bereits existierenden Depot einen anderen Namen
     geben. Geben Sie den alten und den neuen Namen in der bei "Depot neu"
     beschriebenen Form ein.
     Alle Informationen, die das Depot betreffen, werden automatisch mit
     gendert. Das betrifft sowohl die Weichen als auch die Heimatbahnhfe
     der Zge.

  * "Edit Info":  Information editieren

     Zu jeder Netzdatei gehrt eine Information von 50 Zeichen Lnge, in
     der Sie irgendwelche Erluterungen eintragen knnen. Diese Information
     wird bei "New" auf "keine Infos vorhanden" voreingestellt.
     In den Kartenmodi wird die Information als berschrift ausgedruckt, beim
     Anzeigen der Statusinformationen erscheint sie ebenfalls.
     Diese Information knnen Sie mit dem Menpunkt "Edit Info" ndern.

  * "Edit Text":  Text eingeben/ndern
     (Hot-Key >Leertaste<)

     Hier knnen Sie Text von maximal 40 Zeichen Lnge eingeben, der an der
     Kursorposition in das Netz eingetragen wird, sofern an dieser Position
     Leersymbole stehen.

  * "Text suchen":  Text suchen
     (Hot-Key fr Wiederholung >CTRL+L< bzw. >STRG+L<)

     Hier knnen Sie Text im Streckennetz suchen lassen.

  * "Kursor setzen":

     Hier knnen Sie den Kursor auf eine beliebige Position innerhalb des
     Netzes setzen.
     Wenn vorher eine Kursorposition gespeichert wurde (siehe nchsten
     Absatz), dann wird Ihnen diese hier vorgeschlagen, ansonsten wird die
     aktuelle Kursorposition gezeigt.

  * "Position merken":  Kursorposition merken
     (Hot-Key >F5<)

     Hier knnen Sie die aktuelle Position des Kursors speichern. Das ermg-
     licht Ihnen, spter dorthin zurckzukehren (mittels "Kursor setzen")
     oder von einem anderen Punkt aus eine Strecke zum gemerkten Punkt zu
     bauen. Es kann immer nur eine Position gespeichert werden.

  * "Strecke bauen":  Bau oder Lschen einer langen Linie oder Flche
		      als Strecke, Strae oder Flu

     Diese Mglichkeit wurde zum schnellen Bauen weit ausgedehnter Strek-
     kennetze geschaffen. Sie knnen damit von der Kursorposition aus zu
     einem anderen Punkt eine Verbindung schaffen, und zwar entweder als
     Strae, als Flu oder als Bahnstrecke auf der Strae oder auf eigenem
     Gleiskrper. Ebenso knnen Sie eine solche Strecke wieder lschen.


7.4 Das Modusmen  "Modus"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  Dieses Men dient zum Wechsel der Betriebsarten des Programms.
  Neben dem Standardmodus gibt es noch den Vollbildmodus und verschiedene
  Kartenmodi.


7.4.1 Vollbildmodus
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  In diesem Modus verschwinden alle Informationen, die oberhalb des sicht-
  baren Netzausschnitts auf dem Bildschirm stehen. Der gesamte Bildschirm
  wird zur Darstellung des Streckennetzes verwendet.
  Alle Funktionen des Standardmodus, die im Abschnitt 5 beschrieben worden
  sind (Mens, Hot-Keys u.a.), arbeiten im Vollbildmodus genauso, obwohl die
  Menleiste nicht zu sehen ist.

7.4.2 Kartenmodi
~~~~~~~~~~~~~~~~

  Diese Modi ermglichen Ihnen, sich einen berblick ber das gesamte Netz
  oder zumindest einen groen Ausschnitt zu verschaffen, indem sie diesen
  als stark verkleinerte Karte anzeigen. Als berschrift der Karte erscheint
  der zu der Datei gehrige Informationstext.
  Wegen der starken Verkleinerung wird das Netz stark vergrbert dargestellt.
  Dabei erscheinen alle Gleisanlagen inklusive Depots in rot und alle Zge je
  nach ihrer Lnge als weie Punkte oder Schlangen. Straen ohne Gleise werden
  grau dargestellt, groe Gewsser blau, Bume grn und Gebude orange.
  Wenn die Karte aufgebaut ist, was durchaus ein bichen dauern kann,
  erscheint ein weier Rechteckkursor. Dieser befindet sich an der aktuellen
  Position des Eingabefensters und ist mit den Kursortasten bzw. der Maus
  genauso zu bewegen wie der Kursor im Standardmodus. Falls gerade die auto-
  matische Zugverfolgung eingeschaltet ist, dann wird der Kartenkursor dem
  zu verfolgenden Zug nachgefhrt und Sie knnen ihn von Hand nicht an einen
  weiter entfernten Punkt bewegen.
  Solange die Karte aktiv ist, knnen Sie keine Men- oder Editierfunktionen
  aufrufen. Es funktionieren auch keine "Hot-Keys" mit Ausnahme von >+< und
  >-< zur Regelung der Geschwindigkeit.
  Die Karte verlassen Sie mit >ESC< oder der rechten Maustaste. Dabei wird
  die aktuelle Position des Rechteckkursors als neue Position des Eingabe-
  fensters bernommen. Auf diese Art knnen Sie recht schnell einen bestimm-
  ten Punkt im Netz suchen und erreichen, ohne dessen Koordinaten zu kennen.
  Das Modusmen bietet die folgenden Varianten an:

  * "Alles":  Karte mit Landschaft

     Mit diesem Menpunkt wird die eben beschriebene Karte angezeigt.

  * "Gleise und Zge": Karte nur mit Gleisanlagen und Zgen

     Hier werden auf der Karte nur die Gleisanlagen und Zge dargestellt.
     Mit dieser Einschrnkung ergibt sich eine bersichtliche Darstellung
     der Strecken in dicht bebauten Gebieten.

  * "Entwurfsmodus":   unvollstndige Karte

     Hier werden nur ausgewhlte Punkte dargestellt. Das dient der schnel-
     leren Ausgabe der Karte auf langsamen Computern.


7.5 Das Zugmen  "Zge"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
7.5.1 Zge
~~~~~~~~~~

  Jeder Zug ist in BAHN eindeutig ber seine Linie und die Zugnummer
  identifizierbar. Als Linie sind alle Kombinationen aus 4 Buchstaben (von
  A bis Z, keine Umlaute oder ) oder Ziffern mglich, die Striche "/" und
  "-" sind ebenfalls erlaubt. Zwischen Gro- und Kleinbuchstaben wird nicht
  unterschieden, eingegebene Kleinbuchstaben werden in Grobuchstaben umgewan-
  delt.
  Beispiele fr Linienbezeichnungen sind:

     1  12  407  E7  12E  A  U5  S75  6/9  500G  2-7

  Die Zugnummer ist eine Zahl im Bereich von 1 bis 99 und dient zur Unter-
  scheidung der einzelnen Zge einer Linie. Die Zugnummern mssen nicht
  linear aufsteigend besetzt werden, Sie knnen durchaus Lcken lassen.

  Auerdem sind jedem Zug eine Wagenfolge (Zuggarnitur), ein Heimatdepot,
  die Hchstgeschwindigkeit, die minimale und maximale Wartezeit, meistens
  eine oder zwei Aus- und Einrckzeiten und ein Zugtyp zugeordnet.
  Die meisten dieser Daten sind nach dem Einsetzen des Zuges korrigierbar.

  Die Wagenfolge entscheidet ber die Art und die Lnge des Zuges. Das Pro-
  gramm BAHN behandelt alle Zge gleich, d.h. Sie knnen durchaus einen
  Straenbahnzug als Exprezug mit 350 km/h fahren lassen, Dampfloks auf
  Straenbahnstrecken einsetzen oder dergleichen mehr.

  Das Heimatdepot ist beim Einsetzen des Zuges und beim Einrcken wichtig und
  kann gendert werden, wenn der Zug (versehentlich oder absichtlich) ber
  entsprechende Strecken und Weichen in ein anderes als sein Heimatdepot ge-
  leitet wurde.

  Jeder Zug hat einen aktuellen Zustand, der vom Programm bestimmt und ver-
  ndert wird. ber die Funktionen des Zugmens knnen einige Zustands-
  nderungen erzwungen werden. Es gibt folgende Zustnde:

  -"unterwegs" ("U"): Der Zug befhrt seine Linie und bedient die Halte-
		      stellen und Endpunkte entsprechend deren Taktzeiten,
		      sofern er das entsprechend seines Typs soll.

  -"Haltestelle" ("H"): Der Zug steht an einer Haltestelle und wartet dort
			eine bestimmte Zeit, danach geht er wieder in den
			Zustand "unterwegs" ber.

  -"Endpunkt" ("E"): Der Zug steht an einem Endpunkt und wartet bis zur
		     nchsten an diesem Endpunkt eingetragenen Abfahrtszeit.
		     Falls die Uhr vor der Abfahrt eine Einrckzeit des Zu-
		     ges erreicht, dann fhrt er zu dieser Einrckzeit ab.

  -"rckt ein" ("R"): Der Zug sucht an Verzweigungen nach seinem Heimatdepot
		      und fhrt ansonsten entsprechend seiner Linie, wenn an
		      den Weichen kein Hinweis zum Heimatdepot zu finden ist.
		      An Endpunkten wird keine Taktzeit abgewartet, sondern
		      gleich weitergefahren.

  -"eingerckt" ("D"): Der Zug steht in einem Depot (nicht unbedingt in sei-
		       nem Heimatdepot). Er ist in diesem Zustand fr Sie
		       nicht sichtbar.

  Der Zustand "rckt ein" kann gleichzeitig mit anderen auftreten (z.B. wenn
  ein Einrcker an einer Haltestelle steht) und wird beim Anzeigen des
  Zustands als wichtigere Information betrachtet.

  Die Hchstgeschwindigkeit (Vmax) ist die Geschwindigkeit, mit der der Zug
  sich bewegt, wenn er tatschlich unterwegs ist. Beschleunigung und Bremsen
  werden nicht speziell untersttzt. Daher sollten Sie als Vmax besser eine
  Durchschnittsgeschwindigkeit whlen oder die Wartezeiten an Haltestellen
  etwas lnger whlen. Erlaubte Werte fr die Geschwindigkeit sind 10 bis
  400 km/h.

  Die Ausrckzeit entscheidet darber, zu welcher Uhrzeit der Zug automa-
  tisch in den Zustand "unterwegs" bergeht und das Depot verlt, in dem er
  gerade steht. Wenn der Zug zu diesem Zeitpunkt nicht eingerckt ist, dann
  ndert er seinen Zustand nicht. Das gilt auch fr den Zustand "rckt ein",
  d.h. ein Einrcker ndert nicht unterwegs seine Meinung.

  Die Einrckzeit legt fest, wann der Zug automatisch in den Zustand
  "rckt ein" versetzt wird. Wann und ob der Zug tatschlich einrckt, hngt
  von der noch zurckzulegenden Strecke bis zum Depot ab. Falls der Zug
  gerade an einem Endpunkt steht, dann fhrt er sofort los.

  Sowohl Ein- als auch Ausrckzeit mssen nicht angegeben werden. In diesem
  Fall erfolgt keine Verwendung von Standardwerten, sondern es gibt dann
  eben keine automatische Zustandsnderung dieser Art.
  Da es insbesondere bei Straenbahnbetrieben Zge gibt, die nur in Spitzen-
  zeiten als Verstrkungswagen verkehren, knnen Sie zwei Aus- und Einrck-
  zeiten angeben. Damit kann der Zug tagsber einrcken und nachmittags wie-
  der eingesetzt werden.

  Die Haltestellenwartezeit wird als Intervall von Hst.Min bis Hst.Max be-
  stimmt. BAHN whlt zufllig einen Wert aus diesem Bereich aus und lt den
  Zug also an jeder Haltestelle verschieden lange warten. Wenn sie eine
  exakte Zeit vorgeben wollen, dann geben Sie fr Hst.Min und Hst.Max den
  gleichen Wert ein. Die Werte sind im Bereich von 1 bis 960 Sekunden frei
  whlbar. Die Haltestellenwartezeit wird bei den Zugtypen "G" und "S" nicht
  bentigt und von BAHN immer auf (1..1) gesetzt.

  Der Zugtyp entscheidet darber, welche Aktionen der Zug an Haltestellen
  und Endpunkten ausfhrt. Es gibt die folgenden Typen, wobei die mgliche
  Verwendung mit angegeben ist:

    "P"  Personenzug, Nahverkehrszug, Vorortzug, S-Bahn, Straenbahnzug
    "G"  Gterzug
    "E"  Eilzug, Regionalschnellbahn (RSB)
    "D"  D-Zug, InterRegio (IR), FD-Zug
    "X"  Exprezug, IC/EC, Stdteexpre, ICE
    "S"  Sonderzug, Dienstfahrt, berfhrungsfahrt, Betriebsfahrt

  Personenzge bedienen alle Haltestellen und Endpunkte. Eilzge, D-Zge und
  Exprezge bedienen nur bestimmte Haltestellen, die Gterzge bedienen nur
  Endpunkte, whrend sie an Haltestellen durchfahren.
  Sonderfahrten schlielich bedienen weder Haltestellen noch Endpunkte.


7.5.2 Zugfunktionen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  Folgende Zugfunktionen stehen zur Verfgung:

  * "Neuer Zug": Neuen Zug erzeugen

     Es erscheint eine Dialogbox, in der die Parameter des Zuges einzugeben
     sind.
     Mit dem Schalter "Sofort ausrcken" lassen Sie den Zug sofort ausrcken,
     mit "OK" verbleibt der Zug im Zustand "eingerckt" im Heimatdepot.

  * "Ausrcken": Ausrcken aus einem Depot

     Hiermit knnen Sie einen oder mehrere Zge ausrcken lassen, die in einem
     Depot stehen. Die Zge gehen in den Zustand "unterwegs" ber und ver-
     lassen das Depot stets nach unten, aber nur, wenn entsprechende Gleis-
     anlagen und Platz darauf vorhanden sind.

  * "Einrcken": Zge einrcken lassen

     Hiermit knnen Sie einen oder alle Zge einer Linie einrcken lassen.
     Die von Ihnen bestimmten Zge ndern ihren Zustand in "rckt ein" und
     somit ndert sich auch ihr Verhalten. Die Zge orientieren sich beim
     Befahren von Weichen nunmehr vorrangig nach Hinweisen auf ihr Heimatdepot
     und nur dann nach ihrer Linie, wenn kein Hinweis auf das Heimatdepot vor-
     handen ist. Erreichen sie ein Depot, dann gehen sie in den Zustand "ein-
     gerckt" ber, d.h. sie verschwinden vom Bildschirm, sind aber noch vor-
     handen. Die Funktion Einrcken hat nur Sinn, wenn berhaupt Gleisanlagen
     existieren, die den Zgen das Einrcken ermglichen. Es ist in kompli-
     zierten und verzweigten Netzen durchaus nicht einfach, diese Konsistenz-
     forderung stets einzuhalten.

  * "Lschen":  Lschen von Zgen

     Damit knnen Zge gelscht werden, d.h. ihre Linie und Zugnummer sowie
     der von ihnen genutzte Speicher sind fr eine Neubelegung frei.
     Ein Lschen auf freier Strecke ist mit dieser Menfunktion nicht mglich.

  * "Edit Zug":  ndern der Daten von Zgen

     Hier knnen Sie die meisten Parameter von Zgen ndern.
     Wenn Sie die Zugnummer 0 angeben, dann erscheint die Dialogbox "Edit Zug"
     nacheinander fr alle Zge der Linie. In diesem Fall knnen Sie die
     Eingabe auch wie immer mit >ESC< verwerfen, die Dialogboxen fr die
     nachfolgenden Zge dieser Linie erscheinen aber dennoch.

  * "Verfolgung":  Verfolgung und Beobachtung eines Zuges

     Hiermit kann ein Zug automatisch verfolgt werden, d.h. er ist immer auf
     dem Bildschirm sichtbar und der sichtbare Netzausschnitt wird immer so
     eingestellt, da sich der Zug darin befindet.
     Falls bereits ein Zug verfolgt wird, dann kann die Beobachtung mit dem
     Schalter "Beenden" abgebrochen werden.
     Whrend der Verfolgung knnen alle Programmfunktionen weiter benutzt
     werden, aber es ist nicht zweckmig, irgendetwas zu bauen, da ja je-
     derzeit pltzlich weitergeblttert werden kann und Sie Ihr Werk nicht
     vollenden knnen.

  * "Tabelle":  Auflisten der Zge in einer Tabelle

     Mit dieser Funktion knnen Sie sich einen berblick ber alle Zge oder
     ber Zge bestimmter Linien oder Depots verschaffen.


7.6 Das Optionsmen "Optionen"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  Dieses Men bietet Funktionen zum Einstellen verschiedener Parameter an:

  * "STOP"/"WEITER":

     Mit diesem Menpunkt kann die Simulation gestoppt oder fortgesetzt
     werden. Wenn die Simulation luft, heit der Menpunkt "STOP", an-
     sonsten erscheint stattdessen "WEITER". Wenn die Simulation gestoppt
     ist, knnen trotzdem alle Nutzeraktionen weiter ausgefhrt werden.

  * "Geschwindigkeit":  Geschwindigkeit ndern
     (Hot-Keys >+< und >-< fr schneller langsamer)

     Hier kann die Geschwindigkeit des Programms gendert werden. Das bedeu-
     tet, da die Zeit langsamer oder schneller abluft, die Geschwindigkeit
     der Zge (Zeit pro Strecke) ndert sich damit nicht.
     Zulssige Werte sind 1 (sehr langsam) bis 20 (weniger langsam).

  * "Uhr stellen":

     Hier kann die Simulationszeit verndert werden. Mglich sind alle
     Werte von 0:00 bis 24:00.
     Die Zge, die gerade an Endpunkten stehen, aktualisieren ihre Abfahrts-
     zeiten entsprechend der neu eingestellten Zeit. Das Ein- und Aus-
     rcken wird nicht beeinflut. Wenn Sie die Uhr von 5:31 auf 6:45
     verstellen und ein Zug 5:45 automatisch ausrcken soll, dann bleibt
     dieser im Depot stehen, bis es das nchste Mal 5:45 ist.

  * "Mastab":

     Hier knnen Sie den Mastab Ihrer Netzdatei eingeben. Dies ist ein Um-
     rechnungsfaktor, den BAHN fr die Zeit- und Geschwindigkeitssteuerung
     benutzt. Er ist in Elemente/km anzugeben, erlaubt sind die Werte von 2
     bis 90 El./km. Eine nderung des Mastabs bei einer bestehenden Datei
     kann gravierende Folgen auf den Verkehrsablauf haben, da die Zge dann
     eine andere Zeit fr die Strecken bentigen.
     Sinnvoll ist es, unmittelbar nach dem Anlegen einer neuen Netzdatei den
     Mastab festzulegen und danach nicht mehr zu ndern.

     Der Mastab hngt von den Ausmaen der Flche ab, die Sie darstellen
     wollen. Sie mssen den Mastab so whlen, da die darzustellende Flche
     in die vorgegebene Flche von 2048x2048 Elementen pat. Bei einer nach-
     trglichen nderung des Mastabs wird nur das Zeitverhalten gendert,
     die Strecken werden weder gestreckt noch gestaucht.
     Der Mastab wird auch im Fenster "Statusinfos" des Hilfe-Mens ange-
     zeigt. Dort erscheint aber zustzlich die aus dem Mastab und der
     Netzausdehnung berechnete Netzgre in Kilometern, die als Orientie-
     rungswert fr Sie interessant sein knnte.

     Der folgende Fall wird durch BAHN automatisch reguliert: Stellen Sie
     sich vor, Sie haben zwei rechtwinklig angeordnete Strecken gebaut und
     bauen eine Abkrzung, so da sich ein Dreieck ergibt. Da sich ein Zug
     beim Befahren eines einzigen Gleissymbols mit 45-Winkel sowohl waage-
     recht als auch senkrecht weiterbewegt, knnen Sie nachzhlen, da die
     Abkrzung genau so viele Elemente hat wie die lngere der beiden geraden
     Strecken. In dem entstandenen rechtwinkligen Dreieck ist der Satz des
     Pythagoras nicht erfllt und die Abkrzung hat zu wenige Elemente.
     BAHN lst das Problem so, da jeder Zug beim Befahren von 45-Symbolen
     um 1.4 (annhernd Wurzel 2) langsamer ist und gleicht den rgerlichen
     Effekt damit fast vollstndig aus, d.h. die Abkrzung funktioniert tat-
     schlich nur in dem gewnschten Lngenverhltnis, obwohl die Abkr-
     zungsstrecke in Elementen zu kurz ist.

     Die Fahrzeuge und Gebude werden von BAHN immer in der gleichen Gre
     dargestellt und sind demzufolge immer als unmastblich anzusehen. Bei
     einem Mastab von 2 Elementen pro km sind Zge von ber 1 km Lnge ohne
     weiteres zu erzeugen. Sollten Sie nur an einer mglichst exakten Simu-
     lation von Verkehrsablufen interessiert sein, dann whlen Sie mg-
     lichst kurze Zge aus.

  * "Hintergrundfarbe":

     Hier knnen Sie anstelle des grnen Hintergrunds eine andere Farbe
     einstellen. In Abhngigkeit von der Hintergrundfarbe werden Texte und
     evtl. der Kursor schwarz oder wei dargestellt.

  * "Alter Kursor"/"Rechteckkursor"

     Mit dieser Funktion knnen Sie den Kursortyp wechseln.


7.7 Das Hilfemen  "Hilfe"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

  Dieses Men enthlt folgende Funktionen, die Ihnen verschiedene Informa-
  tionen ber das Programm und die aktuelle Netzdatei anzeigen:

  * "ber dieses Programm":  Versionsabfrage

     Hier erhalten Sie Auskunft ber die Programmversion, mit der Sie gerade
     arbeiten.

  * "Statusinfos":  verschiedene Parameter, Speicherbelegung

     Es werden Informationen ber das aktuelle Streckennetz und insbesondere
     ber die Speichersituation ausgegeben.

  * "ber Hilfe":  Hilfe zum Hilfesystem

     Hier wird ein Hilfetext zur Bedienung des Hilfesystems angezeigt.

  * "Hilfe-Index": Liste aller Hilfe-Begriffe

     Aus der erscheinenden Liste knnen Sie einen Begriff whlen und sich
     die dazu verfgbaren Informationen anzeigen lassen.

  * "Depot-Liste": Anzeigen aller Depots

     Hier werden alle z.Zt. registrierten Depots mit Namen, Koordinaten und
     Anzahl der dort beheimateten und eingerckten Zge angezeigt.

  * "inaktive Signalanlage":  Anzeigen der inaktiven Signalanlage

     Hchstens eine Signalanlage darf zu einem Zeitpunkt inaktiv sein. Die
     Funktion "inaktive Signalanlage" wurde geschaffen, weil es manchmal
     nicht mehr einfach ist, einen berblick ber die Bestandteile dieser
     Anlage zu behalten. Diese Elemente (Signale und Auskontakte) werden
     unsortiert durch Angabe der Koordinaten aufgelistet.

  * "Zwischenablage": Zustand der Zwischenablage

     Es wird angezeigt, ob sich Daten in der Zwischenablage befinden.
     Wenn ja, dann knnen Sie diese lschen.


8 "Hot-Keys"
~~~~~~~~~~~~

Einige der in den Mens zusammengefaten Funktionen knnen Sie auch unter
Umgehung der Mens direkt aus dem Standard- oder Vollbildmodus aufrufen. Sie
sind in den Mens dadurch gekennzeichnet, da hinter dem Namen des Men-
punktes eine Taste oder Tastenkombination, der sogenannte Hot-Key, steht.
Der direkte Aufruf erfolgt durch Drcken des Hot-Keys.
Im Folgenden sind diese Funktionen kurz aufgelistet:

      >ALT+X<  : Programm beenden
      >F1<     : Hilfe
      >F2<     : Abspeichern ohne Rckfrage und ohne Namensnderung
      >F3<     : Laden einer neuen Datei
      >F5<     : Kursorposition merken
      >  <     : Eingabe/ndern von Text
      >+</>-<  : Simulationsgeschwindigkeit erhhen/verringern
      >CTRL+L< : letzte Textsuche ab Kursorposition wiederholen


9 Grafiksymbole
~~~~~~~~~~~~~~~
9.1 Allgemeines
~~~~~~~~~~~~~~~

Das Programm BAHN benutzt einen eigenen Grafikzeichensatz, der sich in stn-
diger Erweiterung und Verbesserung befindet. Es kann unterschieden werden in
selbstndige Grafiksymbole und Fahrzeugsymbole.

Die selbstndigen Symbole kann man in Gleissymbole und Landschaftssymbole
unterteilen.
Die Landschaftssymbole lassen sich trennen in Straensymbole (ohne Gleise),
Industriesymbole, Natursymbole, alte und neue Gebude. Diese Trennung ist
aber nicht ganz scharf definierbar, aber das ist auch nicht ntig, weil die
Landschaftssymbole nur illustrierenden Charakter haben.
Die Gleissymbole umfassen einfache Gleise, Kreuzungen, Weichen, Halte-
stellen, Endpunkte, die Depotsymbole, Signalanlagen und Gleisabschlsse
(Prellbcke).
Fast alle Gleise gibt es in zwei Varianten, nmlich als Variante auf der
Strae und auf besonderem Bahnkrper, getrennt vom Straennetz.
Die Fahrzeugsymbole treten nie allein auf, sondern in Verknpfung mit einem
Gleissymbol.


9.2 Einfache Gleise
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Diese Gleise werden entsprechend ihrer Richtung befahren, bei Kurven wird die
Fahrtrichtung gendert. Wenn ein Gleis irgendwo endet oder nicht richtig
angeschlossen ist, bleibt ein ankommender Zug stehen, bis Sie sich seiner
annehmen und die Strecke weiter bauen. Es ist im brigen nicht gnstig, einen
Streckenabschnitt schon befahren zu lassen, wenn er noch nicht fertig ist.


9.3 Weichen
~~~~~~~~~~~

BAHN untersttzt einfache Links- und Rechtsweichen mit 45-Winkel und teil-
weise mit 90-Winkel. Es gibt verschiedene Weichentypen, die vom Online-
Hilfesystem ausfhrlich und mit Beispielen erlutert werden.


9.4 Haltestellen
~~~~~~~~~~~~~~~~

Diese Symbole sind daran zu erkennen, da neben einem geraden Gleisstck ein
gelber Mast mit gelb-grnem Schild steht. Auf besonderem Bahnkrper gibt es
auch eine Variante der Haltestelle mit weiem rechteckigem Schild, wie es bei
Eisenbahnen oder Stadtbahnen blich ist.
Ein ankommender Zug bleibt eine Weile in der Haltestelle stehen und fhrt
dann erst weiter, er wird also verzgert. Sie knnen fr jede Haltestelle
festlegen, welche Zugtypen dort halten sollen.


9.5 Endhaltestellen/Taktpunkte
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Diese Symbole sind den Haltestellen sehr hnlich und werden zustzlich durch
den Buchstaben "E" gekennzeichnet.
An diesen Stellen knnen Sie festlegen, zu welchen Zeiten Zge fahren sollen.
Ein an einem Endpunkt angekommener Zug fhrt erst ab, wenn die nchste ein-
gegebene Abfahrtszeit erreicht ist. Damit knnen Sie einen weitgehend fahr-
planmigen Verkehr durchfhren.


9.6 Bahnsteige
~~~~~~~~~~~~~~

Die Bahnsteigsymbole haben keine Funktion und wurden nur zur schneren
optischen Gestaltung von Bahnhfen und Haltestellen auf besonderem Bahnkrper
eingefhrt.


9.7 Depots/Betriebshfe/Straenbahnhfe
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ein Depot besteht aus mindestens einer Hallenausfahrt (dargestellt durch ein
Tor, aus dem nach unten ein Gleis herausfhrt) und darber einer Halle, die
aus mindestens 2 Hallendachsymbolen (graues Dach mit hellem Oberlichtaufbau)
bestehen sollte.

Depots dienen zum Einsetzen und Abstellen von Zgen. Ihre Wirkungsweise wird
vom Online-Hilfesystem beschrieben.


9.8 Signalanlagen
~~~~~~~~~~~~~~~~~

Signalanlagen knnen Sie zur Sicherung aller Streckenabschnitte einsetzen, die
nur von einem einzigen Zug gleichzeitig befahren werden drfen, z.B. einglei-
sige Strecken, Wendedreiecke oder Blockstreckenabschnitte.
Eine Signalanlage besteht aus Einfahrsignalen und Ausschaltkontakten, wobei
von jeder Sorte mindestens ein Element vorhanden sein mu.
Die Signale haben nur in der Fahrtrichtung Wirkung, in der sie rechts vom Zug
stehen. Die Ausschaltkontakte gibt es nur in waagerechter und senkrechter
Richtung, sie werden durch den Schriftzug "AUS" und entsprechende Richtungs-
pfeile dargestellt.

Wirkungsweise und Bau von Signalanlagen erlutert Ihnen die Online-Hilfe mit
grafischen Beispielen.

Da beim Bau von eingleisigen Strecken und Signalanlagen erfahrungsgem hufig
Fehler gemacht werden, ist es sinnvoll, eine neu gebaute Strecke erstmal von
einem einzelnen Testzug befahren zu lassen und die Korrektheit der Ablufe am
Bildschirm zu berprfen. Wenn eine Kollision erstmal aufgetreten ist, knnen
Sie sich nur durch Rckwrtsfahren oder gar Initialisieren eines Zuges Abhilfe
schaffen.


9.9 Gleisabschlsse/Prellbcke
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Diese werden auf der Strae als gerades Gleis dargestellt, in das eine rote
Tafel gesteckt ist, auf besonderem Bahnkrper als Prellbcke.
Bei Erreichen eines Gleisabschlusses aus der richtigen Richtung setzt der Zug
seine Fahrt rckwrts fort. Das ist fr Pendelverkehr mit Triebwagen oder
Doppelstockwendezgen, fr das Wenden in Kopfbahnhfen oder fr Wendedreiecke
bei Straenbahnen ntzlich. Der in beiden Richtungen befahrene Strecken-
abschnitt sollte mit einer Signalanlage gesichert werden.


10 Fehler- und Hinweismeldungen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die folgende Aufzhlung enthlt nur die Fehlermeldungen, die beim Programm-
start auftreten knnen und zum Programmabbruch fhren.
Informationen zu Fehler- und Hinweismeldungen, die whrend des Programmlaufes
auftreten, erhalten Sie ber die Online-Hilfe (Taste >F1< drcken bzw.
Schalter "Hilfe" mit linker Maustaste anklicken).

  1..9    Kein Speicher fr ...
	  Sorgen Sie dafr, da mglichst der gesamte DOS-Arbeitsspeicher
	  fr BAHN zur Verfgung steht. Entfernen Sie dazu alle berfls-
	  sigen Treiber und TSR-Programme. Falls Sie DOS 5.0 oder ein hn-
	  liches Betriebssystem nutzen, versuchen Sie, mglichst viele Trei-
	  ber und Betriebssystemteile mittels LOADHIGH oder DOS=HIGH hoch-
	  zuladen.
	  Falls Sie BAHN aus einem zustzlichen Programm heraus gestartet
	  haben (z.B. DOSSHELL, NORTON COMMANDER), dann beenden Sie dieses
	  Programm und starten BAHN aus der Kommandozeile.

  21      Datei nicht gefunden: BAHN.GZG
	  Wenn diese Datei nicht existiert, dann knnen Sie nicht mit BAHN
	  arbeiten. Prfen Sie, ob die Datei im gleichen Verzeichnis wie
	  BAHN.EXE steht und ob dieses Verzeichnis das aktuelle Verzeichnis
	  ist. BAHN kann nur aus dem eigenen Verzeichnis gestartet werden,
	  also nicht mit einer Pfadangabe !

  22,23   Datei defekt: BAHN.GZG
	  Die Datei ist entweder tatschlich beschdigt oder gehrt zu einer
	  anderen Version von BAHN. Besorgen Sie sich eine korrekte Datei
	  (z.B. von einer Sicherungskopie) und kopieren Sie diese in das
	  Verzeichnis, in dem BAHN.EXE steht.

  24..26  wie 21..23, aber BAHN.FZG
	  Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21..23.

  27..31  Kein Speicher fr ...
	  Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 1..7.

  32..34  wie 21..23, aber BAHN.AZG
	  Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21..23.

  51      Datei nicht gefunden: BAHN.EXE
	  BAHN kann nur gestartet werden, wenn sich alle BAHN.*-Dateien im
	  aktuellen Verzeichnis befinden, also nicht mit einer Pfadangabe
	  aus einem anderen Verzeichnis heraus.

  52,53   Datei defekt: BAHN.EXE
	  Die Datei ist beschdigt. Falls ein Virus die Ursache ist, dann ist
          dieser bereits aktiv! Starten Sie am besten Ihren Rechner neu und
          fhren Sie einen Virentest mit blichen Anti-Virus-Programmen durch.
          Die Datei BAHN.EXE sollten Sie auf jeden Fall lschen und durch eine
	  korrekte Datei ersetzen (z.B. von einer Sicherungskopie).

  56      wie 21, aber BAHN.TXT
	  Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21.

  61..63  wie 21..23, aber BAHN.HLP
	  Verfahren Sie analog den Hinweisen zu Fehler 21..23.


11 Nutzungsbestimmungen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 In BAHN wurde einige Zeit und Mhe gesteckt, daher bitte ich um die
 Einhaltung der folgenden Nutzungsbestimmungen:

-BAHN darf 10 Tage lang getestet werden. Wenn Sie in dieser Zeit feststellen,
 da Sie das Programm zu nichts gebrauchen knnen, dann lschen Sie es
 einfach, ansonsten werden Sie zum Nutzer.
-Ehrliche Privatnutzer senden bitte eine Nutzungsgebhr von DM 25,- oder mehr
 an die unten angegebene Adresse.
-Wer BAHN kommerziell benutzen mchte, setzt sich bitte mit dem Programmautor
 in Verbindung.
-Die Weitergabe des Programms an interessierte Nutzer ist gestattet und
 ausdrcklich erwnscht, aber nur zusammen mit dieser Dokumentation und
 ohne nderungen an Programm oder Dokumentation vorzunehmen.
-Fr irgendwelche Schden, die sich aus der Nutzung von BAHN ergeben soll-
 ten, wird keinerlei Haftung bernommen.
-Hinweise auf Fehler, Kritiken und interessante Netzdateien werden gern
 entgegengenommen.


  Kontaktadresse:    Jan Bochmann
		     Lutherstr. 19
		     D-09126  Chemnitz

  Diese Adresse ist nur eine Art "Briefkastenadresse", daher ist u.U. mit
  lngeren Antwortzeiten zu rechnen.