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**            QCopy Professional Sharewareversion                   **
**                                                                  **
**                 Version 2.0 vom 20.02.1994                       **
**     (c) Copyright 1992-94 Oliver Siebenhaar & Udo Steger         **
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                   B E D I E N U N G S A N L E I T U N G
                   =====================================
           

Technische Hinweise
===================

Diese Anleitung ist eine ASCII-Datei. Sie knnen sie mit jedem beliebigen 
Textanzeiger oder -editor unter DOS lesen. Wenn Sie diesen Text mit einem
WINDOWS-Programm lesen : Sollten Sie Probleme mit der Darstellung der 
Sonderzeichen haben : weisen Sie Ihr Programm an, ASCII-Text darzustellen
oder benutzen Sie einen entsprechenden Importfilter ("MSDOS-Text" o..).

Dieser Text ist der besseren bersicht wegen in Abschnitte gegliedert. 
Jeder einzelne Punkt ist mit einer Gliederungsnummer versehen, um Ihnen das 
gezielte Suchen von Informationen zu erleichtern. Dazu geben Sie als 
Suchbegriff in der Suchfunktion Ihres Textanzeigers oder -editors die 
"Adresse" des Punktes innerhalb dieser Anleitung an. 

Idealerweise lassen Sie sich die nachfolgende Gliederungsbersicht ausdrucken 
und suchen dann gezielt nach den einzelnen Punkten, die Sie interessieren.
Sicherheitshalber sollten Sie die gesamte Anleitung aber wenigstens einmal
ganz durchlesen.

Wer sich also z.B. ber "Hochformatierte Disketten" informieren mchte, lt
nach dem Begriff "B.VI." suchen usw. Sie knnen natrlich auch nach dem 
Begriff "Hochformatierte Disketten" suchen. Dann kann es aber schon etwas 
lnger dauern, bis Sie gefunden haben, was Sie suchen. Manche Begriffe kommen 
in mehreren Abschnitten vor und dort zum Teil auch recht hufig. 

Wir geben zu, manchmal ist die Vielzahl der Verweise etwas verwirrend. Aber
es hat seinen Grund : so werden Sie dazu gebracht, die ganze Anleitung 
durchzulesen. Und nur wer die Anleitung eines Programms gelesen hat, kann 
den ganzen Leistungsumfang ausschpfen und schtzen lernen. Und wenn man
ein Programm besonders schtzt, knnte man sich ja gleich registrieren 
lassen...

In den folgenden Erklrungen wird davon ausgegangen, da Sie die deutsche, 
unvernderte GERMAN.LNG als QCOPYPRO.LNG installiert haben. Weicht die 
Beschriftung von den hier verwendeten Begriffen ab, empfehlen sich die
folgenden ambulanten Manahmen, um den Adrenalinspiegel auf ein vertrgliches
Ma zu senken :

(1) Verfluchen Sie den Tter.
(2) Machen Sie einen Spaziergang an der frischen Luft.
(3) Fahren Sie mit Ihrem Fahrrad in den Wald. Dort strzen Sie sich vom
    Sattel, holen sich einige Schrfwunden und ruinieren Ihre Hose sowie die 
    teure japanische Gangschaltung. Auf dem Weg nach Hause denken Sie darber 
    nach, wieso Sie sich eigentlich jemals ber das Programm aufgeregt haben 
    (hat nach einer verpatzten Klausur wirklich einmal geholfen...).
    
Alternativ knnen Sie den groen Q-Dmonenfrst auf den beltter hetzen.
Fhren Sie dazu die folgenden Schritte durch : 

(1) Legen Sie sich mit dem Rcken auf den Boden.
(2) Nehmen Sie die Diskette mit der Sharewareversion in die LINKE Hand.
(3) Vergewissern Sie sich, da der Schreibschutz AUS ist.
(4) Werfen Sie die Diskette neun (9) Mal an die Decke und rufen Sie dabei
    jedesmal laut die magische Formel "Hum-Bumm-Bulla".
(5) berlassen Sie den Tter seinem Schicksal.
(6) Kehren Sie an Ihren PC zurck und versuchen Sie, herauszufinden, was
    dieser ver...te Knopf macht.

Wenn Sie jemand beobachtet haben sollte : Keine Angst, wir besuchen Sie auch
mal und bringen Kekse und viele bunte Sharewaredisketten mit, mit denen 
knnen wir dann gemeinsam das Pflegepersonal bewerfen.

Da wir in dieser Anleitung der Anordnung der Schaltelemente auf dem 
Bildschirm weitgehend folgen, d.h. von oben nach unten jede Gruppe einzeln 
erklren, sollte es aber kein groes Problem sein, sich den Sinn wieder 
zurechtzubasteln. Und wenn es immer noch nicht klappt : Bei der Vollversion
ist ganz bestimmt eine korrekte .LNG-Datei mit dabei...

_____________________________________________________________________

Inhaltsverzeichnis

Technische Hinweise

Vorwort

A.          Vorab

A.I.        Vorbemerkungen zu Sharewareversion
A.II.       Dateienliste

A.III.      Registrierung
A.III.1.    Was gibt es eigentlich fr mein Geld ?     
A.III.2.    Registrierung bei uns
A.III.3.    Registrierung bei einem Sharewarehndler
A.III.4.    Neue Programmversionen

B.          Einfhrung
B.I.        Leistungsmerkmale

B.II.       Systemvoraussetzungen
B.II.1.     Mindestanforderungen 
B.II.2.     Das optimale System

B.III.      Problemquellen
B.IV.       Die Viren-Problematik
B.V.        Inkompatibilitten
B.VI.       Hochformatierte Disketten
B.VII.      Die Installation und der Start des Programms   

C.          Anleitung

C.I.        Parameter beim Programmstart

C.II.       Das Hauptmen

C.II.1.     Allgemeines
C.II.1.a.   Bedienung mit der Maus
C.II.1.b.   Bedienung mit der Tastatur
C.II.2.     Schaltflchen 
C.II.2.a.   Start
C.II.2.b.   Ende
C.II.2.c.   Formatieren
C.II.2.d.   Verzeichnis
C.II.2.e.   DOS-Shell
C.II.2.f.   Voreinstellungen
C.II.2.g.   Info
C.II.3.     Schaltknpfe   
C.II.3.a.   Wahl des Quellaufwerksformates
C.II.3.b.   Wahl des Quellaufwerkes
C.II.3.c.   Wahl der Ziellaufwerkskapazitt
C.II.3.d.   Wahl des Ziellaufwerkes
C.II.4.     Knpfe
C.II.4.a.   Mehrere Quellen
C.II.4.b.   Mehrere Ziele
C.II.4.c.   Nur Daten kopieren
C.II.4.d.   Diskettenwechsel
C.II.4.e.   Formatanpassung
C.II.4.f.   Bufferdatei kommentieren
C.II.4.g.   Programm ausfhren
C.II.4.h.   berschreibwarnung
C.II.4.i.   Stets Formatieren
C.II.4.j.   Sektorenoptimierung
C.II.4.k.   Daten prfen

C.III.      Die Formatierfunktion
C.III.1.    Schaltknpfe   
C.III.1.a.  Wahl des Formattyps
C.III.1.b.  Wahl der Formatiermethode
C.III.1.c.  Wahl der Kapazitt
C.III.1.d.  Wahl des Laufwerkstyps
C.III.2.    Knpfe
C.III.2.a.  Mehrere Formatierungen
C.III.2.b.  Diskettenwechsel
C.III.2.c.  Programm ausfhren
C.III.2.d.  berschreibwarnung
C.III.2.e.  Sektorenoptimierung
C.III.2.f.  Formatierung prfen
C.III.2.g.  Seriennummer modifizieren
C.III.2.h.  Seriennummer automatisch
C.III.3.    Diskettenname eingeben
C.III.4.    Datentrgernummer eingeben

C.IV.       Die Verzeichnisfunktion
C.IV.1.     Laufwerke
C.IV.2.     Anzeigefenster       
C.IV.3.     Filter 
C.IV.4.     Sortierung
C.IV.5.     Bufferdateien bearbeiten
C.IV.6.     Schaltflchen in der Verzeichnisfunktion
C.IV.6.a.   Lschen
C.IV.6.b.   Quelle
C.IV.6.c.   Ziel
C.IV.6.d.   Zurck  
C.IV.6.e.   Frei belegbare Schaltflchen
C.IV.6.f.   Konfigurieren der Schaltflchen
C.IV.7.     Andere Angaben auf dem Bildschirm

C.V.        Die Voreinstellungsfunktion

D.          Aufbau der .LNG-Datei

E.          Aufbau der .INI-Datei

F.          Fehlermeldungen

F.I.        Fehlermeldungen beim Programmstart
F.II.       Fehlermeldungen whrend der Programmausfhrung   
F.III.      Exitcodes bei der Verwendung des "/AC" oder "/AF"-Parameters

G.          Schlubemerkung

H.          Abspann
_____________________________________________________________________

(Und jetzt das) Vorwort
                =======      

Wieder einmal ist es an der Zeit, sich fr die vielen Verbesserungsvorschlge 
zu bedanken, die uns zu der Vorgngerversion erreicht haben. Auch diesmal 
sind nicht alle Ideen verwirklicht worden. Wir glauben aber, da die Version
2.0 von QCopy Professional die Vorgngerversion wrdig ersetzt. Wir glauben,
da wir viele Sachen verbessert haben, so z.B. den Diskettenzugriff. Nheres
erfahren Sie in der Datei NEU.TXT. Und schlielich glauben wir, da Sie der 
Meinung sein werden, da das Programm das vorher von Ihnen benutzte 
Kopierprogramm wrdig ersetzt... 

Wer die Vorgngerversionen kennt, wird bemerkt haben, wie sehr sich das 
Programm seit der Version 1.0 verndert hat. Die meisten 
Verbesserungsvorschlge gehen dabei auf das Konto unserer Anwender. Viele 
Ideen sind verwirklicht worden, manche nicht, einige heben wir uns fr spter 
auf, ein paar flieen in andere Programme ein. Dies sei an dieser Stelle 
gesagt, damit Sie wissen, da es uns nicht nur auf Registrierungen ankommt :
Ihre Meinung, Ihre Ideen, Ihre Vorschlge sind fr uns sehr wichtig.

Zum Beispiel hier : Langsam aber sicher haben wir die Grenzen unseres 
systematischen (?) Bildschirmaufbaues erreicht : Bei der Version 1.5 sah es 
noch ganz gut aus, bei der vorliegenden Version 2.0 haben wir ihn ein wenig 
"aufgebohrt" und bei der nchsten Version kommen wir dann in Schwierigkeiten. 
Was meinen Sie, wie sollten wir das lsen ?

Wir fordern (traditionell) wieder alle Anwender auf, uns Ihre Ideen und 
Vorschlge zukommen zu lassen. Nur so kann QCopy Professional das Programm 
sein, das genau auf Ihre Bedrfnisse zugeschnitten ist. Auch wenn Sie sich 
nicht registrieren lassen wollen : Sagen Sie uns, was das Programm knnen 
mte, damit Sie sich registrieren lassen. Was wrde gerade Sie berzeugen ?

Was wir abgesehen von der Funktionsbeschreibung des Programms der Welt sonst 
noch zu sagen haben, entnehmen Sie wie blich der Datei LIZENZ.TXT, deren 
Lektre wir aber auch sonst empfehlen : Dort stehen nmlich die rechtlichen 
Rahmenbedingungen, unter denen Sie das Programm einsetzen 
knnen/sollen/drfen. Und dann steht da noch, da wir fr gar nichts haften.
Was wiederum fr uns ganz wichtig ist.

Eine besondere Erwhnung verdienen auch noch die von uns verwendeten 
SPAWNO-Routinen von Ralf Brown, dem (Mit-) Autor der beiden Standardwerke 
"Undocumented DOS" und "PC Interrupts". Diese Routinen helfen uns, den 
Speicherbedarf von QCopy Professional whrend der Ausfhrung der DOS-Shell 
so gering wie mglich zu halten. Die Routinen sind frei verwendbar, in der 
Programmdokumentation mu nur der Hinweis auf die Urheberschaft von Ralf 
Brown enthalten sein. Dieser Pflicht haben wir hiermit gerne Genge getan.

Ansonsten gilt : wer alles in dieser Anleitung und der sonstigen 
Dokumentation des Programms auf den Punkt genau nimmt, ist selber Schuld. 
Natrlich bemhen wir uns, das Programm in allen Einzelheiten zu erklren, 
aber deswegen mu der Text der Anleitung ja nicht in Punkto Lesespa dem 
Postleitzahlenverzeichnis o.. nacheifern.

In diesem Sinne : wir wnschen viel Spa bei der Lektre und bei der 
Benutzung des Programms. Und uns wnschen wir viele viele Registrierungen.




Oliver Siebenhaar & Udo Steger, im Februar 1994

_____________________________________________________________________

A. Vorab
_____________________________________________________________________


Um Bedienungsfehler zu vermeiden, sollten Sie sich diese Anleitung bis zum 
Ende durchlesen, denn bei unsachgemer Anwendung kann es leicht passieren, 
da Sie sich Ihre Disketten bzw. deren Inhalt unbrauchbar machen. Beachten 
Sie beim Einsatz von QCopy Professional daher stets, ob Sie

- auf leere Disketten schreiben oder
- auf solche Disketten, deren Inhalt Sie nicht mehr brauchen;
- die Quelldisketten schreibgeschtzt haben und

- KEINE URHEBERRECHTE ANDERER VERLETZEN ! (Wichtig!).

Das Programm wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Dennoch
knnen wir nicht garantieren, da es sich hierbei um eine fehlerfreie
Software handelt. Daher bernehmen wir keinerlei Haftung oder Gewhr fr 
Schden, die durch QCopy Professional und dessen Verwendung entstehen. Sie 
benutzen QCopy Professional ausdrcklich auf eigene Gefahr und im eigenen 
Namen. Und wenn Sie meinen, wir htten Ihnen jetzt eine Zeitbombe 
prsentiert, lesen Sie sich mal das Kleingedruckte Ihres DOS-Handbuches 
durch... 

Bitte beachten Sie auch den Inhalt der Datei LIZENZ.TXT.

Die in der Dokumentation zu QCopy Professional erwhnten (Programm-, 
Produkt-) Namen dienen nur Identifikationszwecken. Sie knnen Warenzeichen 
und/oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Hersteller sein und sind
dann rechtlich geschtzt. 

_____________________________________________________________________

A.I. Vorbemerkungen zur Sharewareversion

Diese Version von QCopy Professional kann und soll frei kopiert und
weitergegeben werden. Sie ist voll funktionsfhig und unterscheidet sich
von der Vollversion nur durch die folgenden, fr Sie aber relativ 
unwichtigen, Besonderheiten :

- Ein Hinweisbildschirm jeweils bei Programmstart und Programmende weist Sie
  darauf hin, da Sie mit einem Sharewareprogramm arbeiten. 

- Beim Aufruf des Programms mit dem Parameter "/?" wird neben den beim
  Programmstart erkannten Parametern der Hinweis "UNREGISTERED 
  SHAREWAREVERSION" ausgegeben.

- Ab dem 01.01.1996 weist Sie das Programm darauf hin, da es mglicherweise
  eine neue Version gibt, die Sie sich besorgen sollten. Es erscheint die 
  folgende Meldung : "This version of QCOPYPRO may be out of date. Please
  contact your distribution source for the latest version." und die Frage : 
  "Start QCOPYPRO anyway [Y/N] ?". Wenn Sie das Programm weiter benutzen 
  wollen, drcken Sie "y", wenn nicht, "n". QCopy Professional bleibt aber 
  in jedem Fall voll lauffhig. Das Programm schaltet sich nicht ab. 

- Beim Programmstart berprft QCopy Professional, ob auch alle Dateien der
  Sharewareversion vorhanden sind. Diese Manahme ist keine Schikane, sondern
  soll sicherstellen, da Sie wirklich die komplette Dokumentation erhalten.
  Leider muten wir in der Vergangenheit oft feststellen, da 
  Sharewareversionen von QCopy Professional unterwegs sind, die keine 
  Dokumentation mehr enthalten.
  
  Wenn QCopy Professional nicht alle Dateien findet, erscheint nur der
  Sharewarebildschirm, danach bricht das Programm mit der Meldung 
  "ERROR : Sharewareversion corrupt." ab. Versuchen Sie in diesem Fall,
  die Sharewareversion von woanders zu bekommen. Wenn Sie uns Diskette und 
  Rckporto schicken, senden wir Ihnen auch gerne eine komplette 
  Sharewareversion zu.
                                                
QCopy Professional versieht Ihre kopierten Disketten aber in keinem Fall mit 
irgendwelchen Markierungen ber Kopierdatum, BIOS-Seriennummer, etc., die
heimlich auf dem Bootblock gespeichert werden oder o.. Wenn Ihr Virenscanner
also auf dem Bootblock einer mit QCopy Professional kopierten Diskette einen 
Virus meldet, haben Sie ein Problem, mit dem unser Programm nichts zu tun 
hat. Was das Programm sonst noch alles nicht macht, lesen Sie in der Datei 
LIZENZ.TXT (siehe auch oben unter "Vorwort").

---------------------------------------------------------------------

A.II. Dateienliste

QCopy Professional braucht die folgenden Dateien, um zu laufen :

  QCOPYPRO.EXE...........Programmdatei
  QCOPYPRO.DAT...........Grafiken, Kleinkram
  QCOPYPRO.LNG...........Programmtexte, Fehlermeldungen, etc.
  QCOPYPRO.INI...........Voreinstellungen

Auerdem gehren die folgenden Dateien zur Shareware-Version. Sie mssen 
in jedem Fall mitkopiert werden und drfen in keinem Fall verndert werden 
bzw. verndert weitergegeben werden. Das Programm prft dies und wird bei
positivem Befund nicht starten. Nhere Informationen dazu finden Sie in 
der Datei LIZENZ.TXT.

  HANDBUCH.TXT...........Diese Anleitung in all ihrer Herrlichkeit
  LIZENZ.TXT.............Nutzungsbedingungen der Sharewareversion. Bitte 
                         lesen.
  HAENDLER.TXT...........Informationen fr Sharewarehndler
  NEU.TXT................Neuerungen seit der letzten Version
  BESTELL.TXT............Bestellformular, kleiner Fragebogen. Zum ausdrucken 
                         und an uns senden.
  FAQ.TXT................(F)requently (A)sked (Q)uestions, Liste typischer
                         Anwenderfragen. Bitte lesen.
  GERMAN.LNG.............Eine .LNG-Datei in Deutsch
  GERMAN.INI.............Eine .INI-Datei in Deutsch
  ENGLISH.LNG............Eine .LNG-Datei in Englisch
  ENGLISH.INI............Eine .INI-Datei in Englisch
  FRENCH.LNG.............Eine .LNG-Datei in Franzsisch
  FRENCH.INI.............Eine .INI-Datei in Franzsisch  
  ITALIAN.LNG............Eine .LNG-Datei in Italienisch
  ITALIAN.INI............Eine .INI-Datei in Italienisch 

  README.TXT.............Letzte nderungen und Infos, wird aber nur dann  
                         verffentlicht, wenn notwendig.

Andere .LNG-Dateien werden von uns je nach Verfgbarkeit verffentlicht.

---------------------------------------------------------------------

A.III. Registrierung

A.III.1. Was gibt es eigentlich fr mein Geld ?

Wer sich registrieren lt, erhlt von uns :
  
  - das neueste Kompilat von QCopy Professional, d.h., Sie arbeiten nach der
    Registrierung mit der neuesten Version frisch aus dem Compiler.
  
  - ein gedrucktes (oder fotokopiertes, jedenfalls was zum Anfassen und
    drin 'rumblttern) Handbuch im Format A5 mit vielen Abbildungen. Es ist 
    (zur Zeit mit steigender Tendenz) mehr als 60 Seiten dick.  
    
  - Support, technische Untersttzung. Was Sie woanders mittlerweile teuer 
    bezahlen mssen, nmlich Hilfe bei Problemen mit bereits teuer bezahlter 
    Software zu bekommen, gibt es bei uns fr alle registrierten Anwender
    inklusive. Sie sind fr uns nmlich ein Kunde (und der ist ja bekanntlich 
    der Knig) und kein lstiger Bittsteller.

  - die HOTLINE-Nummer fr technischen Support (HINT : es ist nicht die 
    Telefonnummer im Hinweisbildschirm der Sharewareversion...), entweder
    per Telefon oder Fax.
  
  - Informationen ber Updates und andere, neue Programme von uns. Sobald
    eine neue Version verfgbar ist, erhalten Sie schriftlich eine 
    Information.
  
  - die Mglichkeit, Updates gegen einen geringen Betrag zu beziehen. Zum 
    Update gehrt natrlich auch ein neues Handbuch.
  
  - die Mglichkeit, andere Programme von uns zu einem reduzierten Preis
    zu erhalten.

Von Ihrem Gewissen erhalten Sie Ruhe und Frieden, jedenfalls was die 
Benutzung eines unregistrierten Sharewareprogramms angeht. Und das ist doch
auch schon einiges, oder ?


A.III.2. Registrierung bei uns

Wenn Sie sich direkt bei uns melden, sind Sie nicht nur sofort registriert,
Sie bekommen auch ohne Umwege die Vollversion zugeschickt. Normalerweise
bearbeiten wir die Post tglich.

Am besten ist es, Sie bestellen schriftlich, damit wir Ihre komplette Adresse
so bekommen, wie sie richtig ist. Zum Teil kommt es nmlich beim Telefon oder 
beim beleglosen Zahlungsverkehr zu Fehlern und die fhren dann dazu, da Sie
das Programm eventuell erst spter erhalten.

Wer schriftlich bestellen will, lt sich dazu am besten das beiliegende 
Registrierformular BESTELL.TXT ausdrucken, fllt es aus und sendet es uns per 
Post oder Telefax (ist evtl. billiger). Die Adresse bzw. die Faxnummer finden 
Sie weiter unten bei Punkt (3). brigens : ber schne bunte Sondermarken auf 
den Briefen freuen wir uns ganz besonders.

Grundstzlich betrgt die Registriergebhr fr das Programm DM 39,-. Zu 
diesem Betrag mssen Sie gegebenenfalls noch Versandkosten addieren, aber 
lesen Sie selbst...

Sie lassen uns also die Registriergebhr zukommen :

(1) mit einem Scheck. Diese Methode ist recht schnell. Wir senden Ihnen die 
    Vollversion zu, sobald wir den Scheck haben. Wir lsen den Scheck erst 
    dann ein, wenn Ihre Vollversion abgeschickt wurde. Die Registriergebhr 
    fr QCopy Professional betrgt hier DM 39,-. Bestellen Sie aus dem
    Inland, entstehen Ihnen keine Versandkosten. Stellen Sie daher den Scheck 
    ber DM 39,- aus.
    
    Diese Methode ist auch fr Bestellungen aus dem Ausland sehr einfach, 
    Sie mssen nur einen Eurocheque benutzen. Die Post verlangt aber fr 
    das Versenden in das europische Ausland wesentlich mehr Geld 
    von uns und zwar so viel, da wir nicht umhinkommen, diese Kosten 
    weiterzugeben. Bitte stellen Sie daher den Scheck ber DM 45,- 
    aus. Dafr bekleben wir den Umschlag mit vielen Sondermarken, damit
    dann auch ordentlich von Hand gestempelt werden mu. Wenn die Post 
    im zusammenwachsenden Europa fr grenzberschreitende Post fast 170% 
    mehr Gebhren will...
    
    Zusammengefat : 
    
    Bestellung/Inland, mit Scheck              :  DM 39,-
    Bestellung/europ. Ausland, mit Euro-Scheck :  DM 45,-

(2) mit einer berweisung auf unser Konto. Diese Methode eignet sich vor 
    allem fr das Inland, ist aber wegen der laschen Verarbeitung der 
    Zahlungsbelege recht langsam. Im Schnitt erfahren wir erst 10 Tage spter
    von der berweisung. 
    
    Bitte beachten Sie, da wir grundstzlich nicht mehr auf Rechnung 
    liefern. Es scheint unserer Erfahrung nach einige Leute zu geben, die 
    auch Vollversionen von Sharewareprogrammen als "billige" Software 
    "einkaufen". Langwierige Mahnverfahren kann sich eine "richtige", groe 
    Softwarefirma leisten, wir jedoch nicht. Und falls Sie trotzdem Zweifel 
    haben : wenn wir unsere Registrierungen nicht korrekt abwickeln, schadet 
    es uns sicher mehr als Ihnen. So etwas spricht sich nmlich schneller 
    herum als die nchste Benzinpreiserhhung...
    
    berweisen Sie uns DM 39,- auf unser 
    
         Konto Nr. 55 82-73 600 
         BLZ 500 100 60
         bei der Postbank, Ndl. Frankfurt
    
    mit dem Kennwort "QCOPYPRO" und warten Sie auf Ihre Vollversion. 
    
    Vergessen Sie nicht, Ihre Adresse bei der berweisung auf den Beleg zu
    schreiben, und zwar in das Feld "Buchungstext" oder "Buchungsvermerk" 
    oder "Mitteilung an den Zahlungsempfnger" oder wie das bei Ihrer Bank 
    heien mag. Es kommt nmlich beim innerdeutschen Zahlungsverkehr 
    immer wieder vor, da wir keinen berweisungsbeleg erhalten : Es ist nur 
    ein kurzer Text auf dem Kontoauszug zu sehen, der meist alles enthlt, 
    nur nicht die Adresse des Auftraggebers. Dies scheint ein unangenehmer 
    Nebeneffekt des elektronischen Datentrgeraustausches zu sein, den die 
    Banken untereinander durchfhren. 
    
    Da kommt es schon einmal vor, da auf dem Auszug steht : "BESTELLUNG 
    QCOPY PRO ADRESSE SIEHE RCKSEITE BELEG" und sonst nichts. Laut Auskunft 
    unserer Bank "sei das halt so" beim beleglosen Zahlungsverkehr, man msse 
    damit leben. Na, was soll man davon halten ? Wenn die beim Abtippen die 
    Betrge und die Kontonummer auch so sorgfltig lesen...

    Auch wenn Sie per BTX berweisen : Tragen Sie Ihre Adresse in das Feld 
    "Verwendungszweck" ein, sonst wissen wir nicht, wohin wir die Vollversion 
    schicken sollen. Die Adresse wird nicht, wie viele BTX-Benutzer 
    irrtmlich glauben, automatisch mit abgedruckt und das ist unter dem 
    Gesichtspunkt des Datenschutzes ja auch gut so. Nur : uns hilft es nicht 
    weiter, wenn nur der Name des Auftraggebers und "BESTELLUNG QCOPYPRO" 
    ausgedruckt werden.
    
    Daher an dieser Stelle der dringende Hinweis :

    **********************************************************************
    **                                                                  **
    **    Wenn Sie nach 2-3 Wochen noch nichts von uns gehrt haben,    **
    **                 melden Sie sich bitte bei uns !                  **
    **                                                                  **
    **********************************************************************
        
    Eine berweisung aus dem Ausland ist zwar technisch mglich, ABER :
    Wir bitten Sie, die horrenden Gebhren, die fr eine solche berweisung
    anfallen, vorher mit einzuberechnen. Sobald nmlich die Landeszentralbank
    o.. helfend unter die Arme greift, kostet das eine ganze Menge Gebhren 
    und die werden dann uns berechnet. Wir wollen aber nicht nur unsere 
    Registriergebhr, sondern auch unser Auslandsporto.
    
    Aaalso : DM 45.- mssen am Schlu auf unserem Konto eintreffen. Wenn 
    nicht, werden wir keine Vollversion versenden. Weil wir bei 
    Auslandsberweisungen auch selten einen Beleg bekommen, knnen wir uns
    bei solchen Problemen nur schwer melden. 
    
    Zusammengefat :

    Bestellung/Inland, per berweisung         : DM 39,-
    Bestellung/europ. Ausland, per berweisung : DM 45,- (kommen an)   
    
(3) per Telefon. Rufen Sie uns unter (06196) 88 81 82 an und geben Sie uns
    Ihre Adresse. Oder Sie faxen uns das Bestellformular zu : Die Fax-Nummer
    ist ebenfalls (06196) 88 81 82. Und wenn wir nicht erreichbar sind :
    Ein Anrufbeantworter steht bereit. Und wieso wir dies alles mit nur einer
    Telefonummer knnen, lesen Sie in LIZENZ.TXT...
    
    Wir senden Ihnen dann das ganze per Nachnahme zu. In diesem
    Fall kostet Sie der Versand auch im Inland etwas. Wir wollen dann nmlich
    etwas fr unsere Mhe und die Post will ihre Nachnahmegebhren. Zur Zeit 
    mssen Sie daher DM 45,- an den Brieftrger zahlen.

    Nachnahmesendungen in das Ausland sind teuer, fr uns sehr aufwendig und 
    vor allem langsam. Wir haben mit den von leicht irritiert bis schlichtweg 
    hilflos-verzweifelt blickenden Leuten am Postschalter schon so unsere 
    Erfahrungen gemacht. 
    
    Auerdem kostet es wirklich Unsummen, in die Schweiz sind z.B. fr eine
    Nachnahmesendung mal eben ganz locker DM 17,- zu bezahlen. Das 
    Defizit der Post ausgleichen wollen wir aber nun wirklich nicht, oder ? 
    Also : Bitte senden Sie uns einen Scheck (siehe oben unter (1)) oder 
    lesen Sie weiter unter (5)...

    Zusammengefat :

    Bestellung/Inland, Nachnahme+Gebhren         : DM 45,-
    Bestellung/europ. Ausland, Nachnahme+Gebhren : viel zu teuer

(4) per DF. Wenn Sie ein Modem haben, knnen Sie uns eine E-MAIL senden. Wir
    senden Ihnen das Programm dann per Nachnahme zu, d.h. es gilt das unter
    (3) gesagte (geschriebene) zu diesem Thema. Einen Filetransfer bieten wir 
    aber nicht an. Schlielich kriegen Sie ja das Handbuch dazu und als 
    Druckdatei ist es wegen der vielen Abbildungen etwa 10MB lang. Ein 
    bichen viel, oder ?

    Unsere E-MAIL Adressen : 
    
    FIDO-Net        : 2:2405/42.11    (Oliver Siebenhaar)
    Internet        : stalker@cat.de  (Oliver Siebenhaar)
    Compuserve      : 100265,3476     (Udo Steger)

    Wenn Sie keinen Zugang zu diesen Netzen haben, knnen Sie uns auch
    direkt erreichen in der "Hitchhikers Guide"-Box : Dort gibt es ein extra
    QCopy Professional-Brett. Unter der Nummer (06151) 318762 ist die Box 
    24 Stunden online und SysOp Andreas Fischer ("Nur eine besetzte Mailbox 
    ist eine gute Mailbox") freut sich ber Ihren Anruf. 

    Zusammengefat :

    Bestellung/Inland, Nachnahme+Gebhren         : DM 45,-
    Bestellung/europ. Ausland, Nachnahme+Gebhren : viel zu teuer

(5) sonst irgendwie. Als interessanteste Mglichkeit gibt es vor allem fr
    Registrierungen aus dem Ausland die Auslandspostanweisung oder 
    Zahlungsanweisung oder wie auch immer das bei Ihnen heien mag. 
    
    Die Zusendung von Bargeld haben wir zwar ganz gerne, dann mu man nmlich
    nicht so oft zur Postbank. Die Post hat es jedoch VERBOTEN, Bargeld in 
    Briefumschlgen zu versenden. Also : wer Bargeld mit der Post schickt, 
    ist selber schuld, wenn es verloren geht. Auch wenn Sie es per 
    Einschreiben machen, kann das Geld verschwinden, ist alles schon 
    passiert.

    Der Versand ins auereuropische Ausland ist unheimlich teuer und wir 
    haben auch keine Lust, uns mit zig Auslandsnachnahmeformularen 
    herumzuschlagen. Bitte senden Sie uns eine Summe, die USD 35,- 
    entspricht. Die Methode bleibt dabei Ihrer Phantasie berlassen. Auch in 
    diesem Fall ist die Auslandspostanweisung wahrscheinlich die bequemste 
    und billigste Mglichkeit. Ach ja : USD heit nicht "Unheimlich Stabile 
    Deutschmark", wie sich einige Schlaumeier gedacht haben, sondern 
    "US-Dollar".
        
    Wer sich so ins Zeug legt, um sich registrieren zu lassen und uns das 
    Geld um die halbe Welt schickt, bekommt das Programm dann auch per 
    Luftpost. Und weil der Versand so teuer ist, sind auch bestimmt ganz 
    viele bunte Sondermarken draufgeklebt.

    Zusammengefat :

    Bestellung/Inland, Methode "irgendwie"             :  DM 39,- (kommen an)
    Bestellung/europ. Ausland, Methode "irgendwie"     :  DM 45,- (kommen an)
    Bestellung/auereurop Ausland, Methode "irgendwie" : USD 35,- (kommen an)

So, und nun nochmal zusammengefat alle Adreangaben :

Postanschrift :

  QPro Software 
  Oliver Siebenhaar & Udo Steger, GbR
  c/o Udo Steger
  Sulzbacher Strae 16
  D-65824 Schwalbach/Ts.
  
Telefon :  

  Tel. (0 61 96) 88 81 82  International : (++49 61 96) 88 81 82     
  Fax  (0 61 96) 88 81 82  International : (++49 61 96) 88 81 82     
         
Bankverbindung :

  Konto Nr. 55 82-73 600 
  BLZ 500 100 60
  bei der Postbank, Ndl. Frankfurt am Main
 
E-MAIL : 
   
  FIDO-Net                : 2:2405/42.11     (Oliver Siebenhaar)
  Internet                : stalker@cat.de   (Oliver Siebenhaar)
  Compuserve              : 100265,3476      (Udo Steger)
  "Hitchhikers Guide"     : (06151) 318762   (beide)

       
A.III.3. Registrierung bei einem Hndler      

Viele Sharewarehndler bieten auch einen Registrierservice an. Sie bestellen
beim Hndler die Vollversion und er bestellt sie dann bei uns. Dieser Weg ist 
sicher fr so manchen Anwender der bequemste, vor allem, wenn man fter bei 
dem betreffenden Hndler einkauft. Nur : es dauert dann halt etwas lnger, es
sei denn, Ihr Hndler hat die Vollversion vorrtig.

Von unserer Seite aus haben wir damit auch kein Problem. Bei der Vollversion
ist eine Registrierkarte beigepackt, die Sie ausfllen und an uns senden. 
Erst dann sind Sie bei uns registriert. 

Die ausgefllte und eingesandte Registrierkarte ist Voraussetzung fr Ihre
Updateberechtigung. Wenn wir Ihre Registrierkarte nicht haben, bekommen Sie
von uns keinen Support in Form von Fehlerkorrekturen, Hotline, etc. Sie 
werden von uns auch keine Updates bekommen. Wenn wir Ihre Adresse nicht 
haben, knnen wir Sie ja schlielich nicht ber das Update informieren. 

Prfen Sie daher sofort nach Erhalt der Vollversion, ob die Registrierkarte 
enthalten war. Mehr Informationen dazu finden Sie dann auch im Lieferumfang 
der Vollversion.

Updates ber Hndler werden von uns nicht vorgenommen, das lohnt sich fr 
keine Seite mehr. Schlielich wollen wir die Update-Gebhr so niedrig wie
mglich halten.


A.III.4. Neue Programmversionen

Neue Versionen von QCopy Professional erhalten Sie berall dort, wo Sie auch
Shareware beziehen knnen. Wir versorgen eine ganze Anzahl von 
Sharewarehndlern mit Updates. Auerdem sollten Sie in Ihrer lokalen Mailbox 
oder einem BBS in der nchsten greren Stadt suchen. 

Wer es ganz eilig hat : die neueste Sharewareversion erhalten Sie stets bei 

    Hitchhiker's Guide BBS, Tel. (06151) 318762; 8N1; bis 14400 baud.
                       (SysOp Andreas Fischer)

Im Brett "QCOPYPRO" knnen Sie sich die neueste Version von QCopy 
Professional runterladen, Nachrichten an uns hinterlassen und sich 
registrieren lassen funktioniert natrlich auch, s. oben unter A.III.4.,
Punkt (4).


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B. Einfhrung

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B.I. Leistungsmerkmale

Mit QCopy Professional knnen Sie sehr schnell Disketten beliebigen 
DOS-Formats kopieren. Es ist mglich, von (Ur-)alten 5 1/4" 360KB Disketten 
ber "hochformatierte" 3 1/2" Disketten, beispielsweise mit 1760KB, bis hin 
zu den 3 1/2" 2.88MB Disketten alle DOS-Formate zu kopieren.

Auerdem untersttzt das Programm das CPS-Diskettenformat des Backupprogramms
CP-Backup von Central Point Software. Diese Disketten werden ebenso schnell
kopiert wie normale DOS-Disketten.

Sie knnen DOS-Diskettenformate auch untereinander kopieren, z.B. eine 5 1/4" 
1.2MB Diskette auf eine 3 1/2" 1.44 MB Diskette oder umgekehrt. Sie knnen
dabei 1:1-Kopien erstellen oder aber mit Hilfe der Formatkonvertierung 
auf- und abwrts kopieren.

Es ist ebenfalls mglich, einen kompletten Disketteninhalt als Datei auf der 
Festplatte zu speichern und dann spter wieder zurckzuschreiben. Dies ist 
vor allem dann ntzlich, wenn Sie Sicherheitskopien umfangreicher 
Programmpakete nicht auf Disketten speichern wollen, sondern auf Platte,
auf dem Netzwerkserver, auf einer Wechselplatte o.. Durch "Nachbehandlung" 
mit einem Packer wie z.B. ARJ oder LHA nehmen auch Bufferdateien von 2.88MB 
Disketten verhltnismig wenig Platz ein.

Durch eine besondere Option ist es mglich, Disketteninhaltsdateien
automatisch zu numerieren und sie ab einer bestimmten Nummer zu schreiben 
oder zu lesen.

Da alle Programmtexte in der QCOPYPRO.LNG-Datei stehen, knnen Sie Ihre
Version mit einem Texteditor personalisieren oder sogar alle Texte in eine 
andere Sprache bersetzen.

Mit einer komfortablen Verzeichnisfunktion knnen Sie sich die 
Inhaltsverzeichnisse Ihrer Laufwerke ansehen und mit der Maus Ihre
Bufferdateien auswhlen, kommentieren, lschen oder als Quell- oder 
Zielbufferdatei des nchsten Kopiervorgangs auswhlen.

Bis zu fnf aus QCopy Professional heraus startbare Programme knnen Ihre 
Disketten weiter "behandeln". Sie knnen bei Bedarf nach jedem Kopiervorgang 
ein Programm ausfhren lassen, z.B. einen Seriennummerngenerator oder auch 
nur eine Batchdatei. Das gleiche gilt fr die Formatierfunktion.

Die bequeme Formatierfunktion hilft Ihnen, Ihre Disketten schnell und
sicher zu formatieren, umzubenennen oder einfach nur zu lschen. Auerdem
knnen Sie Ihre Disketten fr den Einsatz als Backup-Diskette fr das
Backupprogramm CP-Backup von Central Point Software vorbereiten. Das lstige
Diskettenformatieren whrend des Backups entfllt dadurch.

Die Formatierfunktion untersttzt die Manipulation und das automatische
Hochzhlen der Datentrgernummer. Die Datentrgernummer kann auerdem 
automatisch nach dem Formatieren gem Microsoft-Algorithmus erzeugt werden.

Mit der Sektorenoptimierung knnen Disketten so formatiert werden, da sie 
von DOS ohne besonderes Hilfsprogramm ca. 30-40% schneller gelesen und 
beschrieben werden knnen. 

In der Datei QCOPYPRO.INI knnen Sie Ihre bevorzugten Einstellungen 
dauerhaft speichern. Konfigurationen und Programmtexte knnen whrend
der Laufzeit des Programms nachgeladen werden.

QCopy Professional ist aber kein Dateimanager, Dateikopierprogramm,
Dateikonvertierer o.., sondern ein DiskettenKOPIERprogramm. Es arbeitet
Spur- und Sektorenorientiert, nicht dateiorientiert. Fr solche Zwecke
empfehlen wir Ihnen einen Shareware-Dateimanager, unter denen Sie auf 
dem deutschen Sharewaremarkt eine groe Auswahl haben. Wir sagen damit nicht,
da wir so etwas nicht selber auch einmal herausbringen werden, nur wird das 
Programm dann nicht QCopy Professional heien, es soll schlielich kein
softwaremiger Flugzeugtrger draus werden...

QCopy Professional ist auch kein Kopierprogramm, welches dafr gedacht ist,
kopiergeschtzte Disketten zu kopieren, dafr gibt es besondere Software.
Dieses Programm soll das Kopieren von Disketten nur einfach, bequem und
schnell machen.


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B.II. Systemvoraussetzungen
    
B.II.1. Mindestanforderungen

QCopy Professional setzt mindestens einen PC-Kompatiblen mit 80286 CPU, 
640 KB RAM und VGA-Karte voraus (schtzen wir). Eine Festplatte sei jedem
dringendst empfohlen. Sie ist bei Systemen mit weniger als 2MB Hauptspeicher 
Voraussetzung. Bei uns luft das Programm jedenfalls ganz prima auf einem 
286er mit 16Mhz., 1MB RAM, 8-Bit WD-Ghn-VGA-Karte (mit 150er Chips) und 
einer Festplatte. Und bei einem Bekannten konnten wir erleben, da das 
Programm auf einem Siemens PC (Baujahr um oder vor 1986, ein 12Mhz. 286er 
mit 2MB RAM, nachgersteter VGA-Karte und einer 80MB MFM-Festplatte) auch 
ganz passabel luft. 

Ehrlich gesagt, uns war der Aufwand (Uralt-AT auftreiben, RAMs rausrupfen, 
im SETUP die Platte abklemmen, etc.) zu gro, um grndlich zu testen, ob 
QCopy Professional auch auf solchen mittlerweile doch eher seltenen 
Systemen luft. Diejenigen in unserem Freundes- und Bekanntenkreis, die eine 
solche Kiste noch haben, standen schon mehrfach kurz vor der Grenze zur
Verwirklichung des Tatbestandes der gefhrlichen Krperverletzung, wenn wir 
nur andeuteten, was wir denn nun schon wieder gerne mit ihrem Gert 
machen wrden, vor allem, wenn wir gleichzeitig lstern das Gehuse 
streichelten ("Nimm deine Finger da weg !")... 

Da lassen wir es lieber ganz bleiben und subventionieren stattdessen zusammen 
mit unseren potentiellen Opfern die Gewerbetreibenden, die den Tatbestand des 
Paragraphen 1 Abs. 1 Nr. 1 GastG erfllen...

Wer keine Festplatte und weniger als 2MB RAM hat, kann mit dem Programm nur 
Disketten formatieren, weil wir dafr keine leere Bufferdatei erzeugen 
mssen, um sie dann zu schreiben...

Maximale Leistung erhalten Sie in jedem Fall nur bei genug XMS-Speicher.
Bei der Formatanpassung kann es in sehr ungnstigen Fllen aber schon mal 
ein paar Sekunden lnger dauern, bis QCopy Professional mit der Kopie fertig 
ist.


B.II.2. Das optimale System

Das optimale System ist natrlich nie schnell genug. AAAber : QCopy 
Professional luft schon optimal mit einem System ab 80386sx CPU und -wenn 
kein 2.88MB Laufwerk benutzt wird - 2MB freiem XMS-Speicher. Eine 16-Bit 
VGA-Karte ist ebenfalls nie verkehrt. Der groe Nachteil bei zuwenig 
Hauptspeicher ist, da der Geschwindigkeitsvorteil, den wir durch unsere 
Leseroutine erzielen, durch dann ntiges Auslagern auf die vergleichsweise 
langsame Festplatte zunichte gemacht wird.

QCopy Professional wird den zur Verfgung stehenden XMS-Speicher aber 
komplett nutzen und erst dann auf Festplatte auslagern.

Wenn abzusehen ist, da das Programm wegen Speichermangels auf jeden Fall
auf Festplatte auslagern mu, ist es eine gute Idee, vor allen vor lngeren 
Kopiersitzungen, wenn Sie dafr sorgen, da Ihre Festplatte frisch 
defragmentiert bzw. optimiert wurde. Benutzen Sie dazu DEFRAG, COMPRESS, 
OPTIMIZER oder ein hnliches Hilfsprogramm.

Ansonsten gilt : Wer mit MS-WINDOWS einigermaen bequem arbeiten kann, d.h. 
4MB oder mehr Speicher hat, bekommt in punkto Speicherplatz mit QCopy 
Professional wohl kaum seine Probleme, es sei denn, durch RAMDisk, 
Softwarecache, etc. ist alles schon so vollgepackt, da der Speicher wieder 
knapp wird. Aber dann wird es auch unter MS-WINDOWS wieder eng - ein Grund 
mehr, sich gleich die 16MB einzubauen; dann hat man locker und gepflegt Platz und 
bis auf weiteres ein Problem weniger. Ja, und beim Thema MS-WINDOWS kommen 
wir auch schon zu den...


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B.III. Problemquellen (aber : DON'T PANIC !)

Der Betrieb eines Softwarecaches mit eingeschalteter Schreibverzgerung
whrend einer Kopiersitzung mit QCopy Professional erfolgt auf eigene Gefahr. 
brigens kann QCopy Professional den von dem Cache belegten Speicher selbst 
besser verwenden (s. B.II.1.).

Wir empfehlen, in jedem Fall die Pufferung fr die Diskettenlaufwerke zu 
deaktivieren. SUPERPCKWIK machte da einmal Probleme. Hardwarecaches 
(Cachecontroller) sollten keine Probleme bereiten, da sie ihre Ttigkeit 
meist auf die Festplatte beschrnken und die Diskettenlaufwerke nicht 
bercksichtigen. 

Moderne Cache-Programme lassen eine Schreibverzgerung ohnehin nur noch dann 
zu, wenn sie beim Start des Caches explizit gefordert wird. So schlau, 
die Diskettenlaufwerke in Ruhe zu lassen, sind die meisten dieser Programme
mittlerweile auch. Mit den Voreinstellungen Ihres Cache-Programmes sollten
Sie daher im Regelfall zurechtkommen. Wir sind aber vorsichtige Naturen und 
sichern uns lieber mit den obigen Zeilen ein wenig ab...

Wir haben auch wenig Erfahrung damit, wie sich das Programm verhlt, wenn auf 
STACKER-, DOUBLESPACE-, DOUBLEDISK-, XTRADRIVE-, SUPERSTOR- oder andere 
komprimierte, virtuelle "Verdoppelungs-"Laufwerke gepuffert wird. Es sollte 
aber in der Regel keine Probleme geben. Zumindest die Zugriffe auf die 
Festplatte sind schn DOS-konform, fr Ihr System sozusagen 
biologisch-dynamisch-gesund (und nicht "wild"), programmiert worden. Beim 
Auslagern auf solche Laufwerke geht dann aber die Geschwindigkeit etwas in 
in die Knie.

Es ist ebenfalls nicht anzuraten, whrend des Kopiervorgangs irgendwelche 
residenten Programme aufzurufen, die wild auf Festplatte oder Diskette 
schreiben. Es ist fr uns zwar noch kein Problem gewesen, z.B. Screenshots zu 
machen, man sollte da aber doch etwas vorsichtiger rangehen. Sie sollten es 
auch vermeiden, die temporre Auslagerungsdatei zu lschen, whrend QCopy
Professional werkelt (geht ja mit zwei paralell laufenden 
DOS-Eingabeaufforderungen unter MS-WINDOWS, wenn SHARE nicht installiert 
ist...).

Das gleiche gilt fr OS/2 : Wer recht wenig Speicher hat und whrend des 
Kopierens den Task wechselt, d.h. eine Situation provoziert, in der OS/2 wie 
wild auf der Platte schreibt und sich seinen virtuellen Hauptspeicher 
zusammengrabbelt, sollte nicht verwundert sein, wenn er Probleme bekommt.  

Eine weitere mgliche Problemquelle sind die Lschberwachungsprogramme. 
Dazu zhlen z.B. DATAMON, DPROTECT oder DELWATCH. Wenn QCopy Professional auf 
Festplatte auslagern mu, wird die temporre Datei nach dem Kopieren gelscht 
und wandert dann natrlich in die Obhut der Lschberwachung. Dies bedeutet, 
da Ihre Festplatte um so fragmentierter wird, je mehr Disketten Sie 
kopieren. 

Wir schlagen deshalb vor, da Sie die Lschberwachung deaktivieren, bevor 
Sie QCopy Professional aufrufen. Am bequemsten geht dies mit einer 
Batch-Datei. Vergessen Sie nicht, nach dem Verlassen von QCopy Professional 
die Lschberwachung wieder zu aktivieren.

Verstehen Sie es nicht falsch : Sie MSSEN dies nicht tun, wenn Sie eine
Lschberwachung installiert haben. Diese Prozedur verlngert aber die
Zeitspanne, nach der Sie eine Defragmentierung Ihrer Festplatte durchfhren
sollten. (DON'T PANIC !)

Ein weiteres Problem knnten die 2.88MB-Laufwerke sein. Wir selbst knnen 
leider nicht mit "Ei-Bieh-hmm Pe-ss/Tswoh-Fnnf-Un-Neunzisch" oder 
hnlichen Boliden, die solche Laufwerke serienmig eingebaut haben und sie 
auch vom BIOS her untersttzen, arbeiten. Wir haben aber dank der 
grozgigen Mithilfe eines registrierten Anwenders (Jawohl, wir haben nmlich 
Beta-Tester !) QCopy Professional auf solchen Gerten testen lassen knnen. 
Wir waren aber selbst nicht in eigener Person dabei (Wir wren sptestens 
beim Pfrtner gescheitert...). 

Im Klartext heit das, da wir zwar wissen, da QCopy Professional mit 
2.88MB-Disketten luft, wir konnten aber nicht komplett austesten (lassen), 
wie. Es kann daher Konstellationen geben, unter denen das Laufwerk nicht 
korrekt erkannt wird. Das gilt besonders fr solche Laufwerke, die ber 
spezielle Controller angeschlossen sind. Wenn das Laufwerk nicht als 
2.88-MB-Laufwerk erkannt wird, melden Sie sich bitte. 

Wir selber benutzen beide einen LONGSHINE-Controller mit eigenem BIOS und mit 
denen klappt es wunderbar. Wir wissen halt nur nicht, ob das bei allen 
anderen Fabrikaten auch so ist.

Der Controller knnte aber nun doch recht verbreitet sein, weil wir ihn zum
einen von VOBIS gekauft haben und er zum anderen auch sonst recht preiswert
angeboten werden drfte : Das BIOS von unserem Controller ist wirklich was 
fr Masochisten, so benutzerfreundlich (Zwangspause bei jedem Bootvorgang und
auerdem haben die damals noch daran geglaubt, da alle Anwender ihr System 
grundstzlich von Diskette booten) wurde es programmiert. 

Grundstzlich gilt : Ein Blick in die Anleitung erleichtert die Anwendung 
des Programms. Lesen Sie sich alle Dateien durch oder (besser !) lassen Sie 
sich registrieren ! Im Handbuch der Vollversion finden Sie NOCH MEHR 
Informationen und salbungsvolle Worte, dokumentierte Screenshots, die 
Erklrung der .INI- und der .LNG-Dateien und berhaupt und sowieso und 
tralala. Ahem, ja, und wir bemhen uns im Handbuch natrlich auch um einen 
etwas sachlicheren Stil.


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B.IV. Die Viren-Problematik

Wenn Sie einen residenten Viruswarner installiert haben : Achten Sie bitte
darauf, da Schreibzugriffe auf Diskette weiterhin erlaubt sind, auch
Schreibzugriffe auf den Bootblock der Diskette. Es kann sonst zu Problemen 
mit diesen Viruswchtern kommen : das residente Programm blockiert den
Schreibzugriff und versucht, Sie mit einer Meldung zu warnen. Diese
Warnungen erscheinen aber fast immer nur im Textmodus. Da QCopy Professional 
im VGA-Grafikmodus luft, hren Sie bestenfalls ein Piepen und sind dann
ganz furchtbar verwirrt. Bei uns hatte es jedenfalls eine ganze Weile 
gedauert, bis der Groschen gefallen ist.

Mit Viruswarnern, die im BIOS installiert sind und die lediglich 
Schreibzugriffe auf den Bootblock der Festplatte unterbinden, sollten Sie
keine Probleme bekommen.

Whrend Sie die Disketten kopieren, kann Ihnen in Punkto Viren jedenfalls 
nichts passieren, auch nicht, wenn die kopierte Diskette von Viren nur so 
strotzt. Das gleiche gilt, wenn Sie eine solche Diskette als Bufferdatei 
auf der Festplatte lagern haben, da ja keine ausfhrbare Datei vorliegt.

Wenn Ihre Anti-Viren-Software auf dem Bootblock einer mit QCopy Professional
kopierten Diskette einen Virus meldet, liegt es jedenfalls nicht an dem
Kopierprogramm. Wir verndern den Bootblock einer Diskette beim Kopieren
nicht. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt C.III.3.b.


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B.V. Inkompatibilitten

Maustreiber, denk ich an euch in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht...

Generell sollten Sie bei Problemen mit dem Maustreiber und dem Grafikaufbau 
den Maustreiber vor Programmstart deaktivieren. Installieren Sie
gegebenenfalls einen neuen Maustreiber. Wenn QCopy Professional mit einem 
Maustreiber von sagen wir vor 1986 nicht mehr richtig luft, knnte es ja 
eventuell auch daran liegen, oder ? 

In den meisten Fllen wird es mit den Treibern von Herstellern wie Microsoft, 
Logitech, etc. keine Probleme geben. Bei "No Name"-Gerten sollten Sie 
versuchen, einen anderen Treiber zu bekommen. Die meisten 
Microsoft-kompatiblen Muse sollten z.b. mit dem Microsoft-Treiber laufen und
der ist wohl mittlerweile beim DOS standardmig dabei.

Eine hnliche Problemkonstellation scheint es bei VGA-Karten mit 
TRIDENT Chipstzen zu geben. Viele Anwender berichteten uns von zerhauener
QCopy Pro-Grafik bei Systemen mit VGA-Karten mit diesen Chipstzen. Oliver 
hat sich deswegen mittlerweile eine TRIDENT-Karte mit 8900-Chipsatz 
angeschafft, aber da funktioniert alles wunderbar. Im Zweifelsfall versuchen 
Sie es auf einem anderen Rechner, mit einer anderen Grafikkarte oder mit 
einem anderen Maustreiber.

Sie knnen die meisten dieser Probleme umgehen, in dem Sie QCopy Professional 
aus MS-WINDOWS heraus als MS DOS-Vollbildanwendung (!) starten. Beachten Sie 
aber, da Sie genug XMS-Speicher in der PIF-Datei zur Verfgung stellen (den 
"Gesperrt"-Schalter setzen !), um zgig arbeiten zu knnen. ber das 
Einrichten einer MS DOS-Vollbildanwendung unter MS-WINDOWS und der 
dazugehrigen PIF-Datei erfahren Sie mehr in Ihrem MS-WINDOWS-Handbuch.

Wer QCopy Professional unter MS-WINDOWS startet, wird dafr -auch im 
Vollbildmodus- mit einem entsprechend lahmen Bildschirmaufbau belohnt, 
auerdem kann es etwas lnger dauern, bis die Grafik auf dem Bildschirm 
erscheint. Auch die Kopiergeschwindigkeit kann geringer werden, dies macht
sich in Form eines "Stotterns" des Schreib-Lesekopfes Ihres 
Diskettenlaufwerkes bemerkbar. Dies ist zwar nicht schdlich fr die Kopie,
es kostet aber Zeit. Wer es eilig hat oder mehrere Disketten kopieren will, 
sollte das Programm daher vom DOS aus starten.

Wenn Sie das Programm als DOS-Anwendung unter MS-WINDOWS starten, kann es
nach dem ersten Kopiervorgang passieren, da die Farben falsch dargestellt 
werden. Vermutlich liegt das Problem aber eher am Grafikkartentreiber bzw. 
an MS-WINDOWS als an QCopy Professional, bei uns zeigen auch andere Programme
dieses Symptom. Um das Problem zu beheben, gehen Sie von QCopy Professional 
aus kurz in die DOS-Shell, geben EXIT ein und schon ist alles wieder in 
schnster Ordnung.

Jedenfalls haben wir im allgemeinen keine Probleme beim "ganz nah an die
Hardware herangehen", weil wir dabei nicht alles im Speicher plattrampeln, so 
da sogar das stabile OS/2 komplett abstrzt...

Zur Zeit wird die Verzeichnisfunktion keine Netzwerklaufwerke eines 
NOVELL-Netzwerkes anzeigen. NETWARE LITE-Laufwerke werden erkannt, 
LAN-Manager-Laufwerke angeblich auch, es klappt nur dann nicht, wenn Novell 
NETWARE 3.11 benutzt wird. Wieso, wissen wir nicht. Leider hatten wir bis
heute noch keine Gelegenheit, einmal ausfhrlichen Zugriff auf ein solches 
Netzwerk zu haben, um das ganze einmal zu testen. Es knnte aber sein, da 
dieses Problem mittlerweile gelst worden ist, d.h. die Vollversion erkennt 
dann Netzwerklaufwerke. Rufen Sie uns an, wenn Sie damit Probleme haben.

Fr weitere Informationen ber Inkompatibilitten sind wir dankbar. Dazu
aber eine Bitte : halten Sie alle verfgbaren Informationen ber Ihr System, 
d.h. Systemtyp, Hersteller, BIOS-Version, eingebaute Schmankerl, 
AUTOEXEC.BAT, CONFIG.SYS, etc. bereit. Bei Problemen mit der Grafik bentigen
wir vor allem Informationen ber Grafikkarte, verwendeter Chipsatz,
VGABIOS-Version, Maustreiber undsoweiterundsofort. Die meisten Informationen 
erhalten Sie bequem mit Hilfe des Programms MSD, welches ab MS-DOS 6.0 und
MS-WINDOWS 3.1 in deren jeweiligem Lieferumfang enthalten ist.


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B.VI. Hochformatierte Disketten

Unter hochformatierten Disketten versteht man Disketten, deren 
Speicherkapazitt mit Hilfe eines besonderen Formatierprogramms (z.B. 
TFORMAT, FDFORMAT) erhht wurde. Ihr Format ist nicht DOS-kompatibel. DOS 
bentigt zum Lesen und Schreiben ein kleines Hilfsprogramm (z.B. HDREAD,
FDREAD). Wir aber nicht.

Die Erhhung der Speicherkapazitt erzielt man blicherweise dadurch, da man 
eine Diskette mit mehr Spuren und mehr Sektoren formatiert als von DOS 
vorgesehen. Eine 3 1/2" HD-Diskette wird von DOS mit 80 Spuren und 18 
Sektoren formatiert, daraus ergeben sich bei 2 Seiten und 512 Byte je Sektor 
80*18*2*512=1474560 Byte=1440KB Speicherkapazitt. Formatieren Sie diese 
Diskette z.B. mit 84 Spuren und 21 Sektoren und Ihr Laufwerk berlebt diese
Prozedur, ergeben sich 84*21*2*512=1806336 Byte=1764KB Speicherkapazitt.

Generell ist vom Einsatz dieses Tricks abzuraten, da die Fehleranflligkeit 
der Disketten extrem ansteigt. Auch beim Einsatz von hochwertigen 
Markendisketten sollten Sie auf solchen "aufgebohrte" Disketten keine 
wichtigen Daten wie z.B. Sourcecodes, Backups o.. speichern, sondern nur 
ersetzbare Daten. Bedenken Sie auch, da Sie beim Formatieren mit einer zu
hohen Spurzahl unter Umstnden Ihr Laufwerk beschdigen knnten.

Wir haben daher davon abgesehen, ein solches Hilfsprogramm mitzuliefern. 
Sie finden solche Programme jedoch bei jedem PD-Versand.

QCopy Professional wird solche hochformatierten Disketten lesen und auch die
Zieldiskette entsprechend beschreiben; es ist jedoch aus den o.g. Grnden
von uns nicht vorgesehen, Disketten mit einer erhhten Spur-/Sektorenzahl von
QCopy Professional aus mit der Formatierfunktion direkt zu formatieren (vor
Ihrem inneren Auge sollte jetzt ein erhobener Zeigefinger auftauchen).

Die Option "Sektorenoptimierung" lt sich ebenfalls auf hochformatierte
Disketten anwenden. Am schnellsten ist QCopy Professional jedoch
bei normalen DOS-Formaten.

Es ist aus den o.g. Grnden von uns nicht vorgesehen, bei Formatkonvertierung 
die Zieldiskette entsprechend hher zu formatieren, wenn nicht alles auf die
Standard-DOS-formatierte Diskette pat.

Um es noch mal an dieser Stelle zu sagen : Wenn Sie beispielsweise eine  
3 1/2" HD-Diskette auf 1764KB hochformatieren, sie dann mit QCopy 
Professional kopieren und zwei Wochen spter knnen Sie die Kopie nicht mehr
lesen, ist es nicht unsere Schuld (Zeigefinger, Zeigefinger, Zeigefinger !).
 

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B.VII. Die Installation und der Start des Programms

Die Installation ist einfach : kopieren Sie einfach alle Dateien in ein
gemeinsames Verzeichnis und schon kann es losgehen. Wenn das Verzeichnis
in Ihrem Suchpfad (PATH) ist, findet QCopy Professional die anderen Dateien 
von selbst, ansonsten mssen Sie das Verzeichnis zum aktuellen Verzeichnis
machen oder beim Aufruf mit angeben.

Beispiel : "CD C:\TOOLS\QCOPYPRO" macht das Verzeichnis TOOLS\QCOPYPRO auf 
           dem Laufwerk C: zum aktuellen Verzeichnis. Dann knnen Sie
           mit QCOPYPRO das Programm starten.
           
           "C:\TOOLS\QCOPYPRO\QCOPYPRO" startet QCopy Professional von jedem
           beliebigen anderen Verzeichnis aus, die anderen Dateien werden
           dann auch gefunden.

Idealerweise schreiben Sie sich dafr eine Batchdatei. In den Suchpfad, d.h.
in die PATH-Anweisung, sollten Sie QCopy Professional aber nicht aufnehmen,
das kostet nur Zeit bei jedem Plattenzugriff und Umgebungsspeicher braucht es
auch. Eine Batchdatei ist da doch viel praktischer.

Es ist aber sinnvoll, in Ihrer AUTOEXEC.BAT die Umgebungsvariable TEMP zu 
definieren. Diese Umgebungsvariable zeigt auf ein Laufwerk oder ein 
Verzeichnis, in das temporre Dateien geschrieben werden knnen. In 
temporren Dateien werden Daten gespeichert, die whrend des Ablaufs eines
Programms anfallen, spter jedoch nicht mehr bentigt und bei Programmende 
gelscht werden. Fr solche Zwecke whlt man natrlich immer das schnellste 
Laufwerk, auf die freie Speicherkapazitt kommt es nicht unbedingt an.

Beispiel : SET TEMP=C:\DOS\TEMP setzt das Unterverzeichnis TEMP im 
           Verzeichnis DOS der Festplatte C: als das Verzeichnis, in welches 
           dann temporre Dateien geschrieben werden knnen. 

Mehr ber das Definieren von Umgebungsvariablen und das Anlegen von 
Verzeichnissen erfahren Sie in Ihrem DOS-Handbuch.

QCopy Professional wird eine temporre Datei benutzen, wenn nicht alle Daten
in das zur Verfgung stehende XMS passen. Diese temporre Datei ist nicht zu
verwechseln mit den Bufferdateien. Die temporre Datei wird immer bei
Programmende gelscht.

Wer -aus welchem Grund auch immer- eine RAMDisk hat, aber wenig XMS bzw. 
weniger XMS frei als Speicherplatz auf der RAMDisk, sollte die TEMP-Variable 
auf das Speicherlaufwerk zeigen lassen. 

Irgendjemand hat uns gesteckt, da TEMP frher TMP hie. Deshalb geht alles, 
was oben zu TEMP erklrt wurde, bei QCopy Professional auch mit TMP.

Wer QCopy Professional partout unter MS-WINDOWS starten will, sollte vorher 
eine PIF-Datei anlegen (Siehe auch B.V.), in der der zur Verfgung gestellte
XMS-Speicher gesperrt ist, d.h. von MS-WINDOWS nicht als sonst womglich 
virtueller Hauptspeicher auf dessen SWAPFILE (=Auslagerungsdatei von MS 
WINDOWS, in der "Hauptspeicher" auf der Festplatte "geparkt" wird) 
geschaufelt werden kann - das wre noch langsamer als wenn QCopy Professional 
selbst auf die Festplatte buffert.

Mehr ber das Anlegen einer PIF-Datei erfahren Sie in Ihrem MS WINDOWS
Handbuch oder im Handbuch der Vollversion, und zwar sogar reich bebildert. 
Na, wie wrs ... ?


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C. Anleitung

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C.I. Die Parameter beim Programmstart

Das Programm bentigt im Grunde genommen keine Parameter, alle wichtigen 
Voreinstellungen sind in der .INI-Datei enthalten. In der Regel bentigen
Sie die Parameter daher nicht.

QCopy Professional erkennt die folgenden Parameter :

/I=[drive:][path]filename. Wenn Sie hier den (Pfad-)Namen einer .INI-Datei
      angeben, wird diese anstatt der QCOPYPRO.INI geladen und benutzt. Der
      angegebene Dateiname erscheint dann auch in dem Fenster, in dem Sie
      Ihre Konfiguration abspeichern, als Voreinstellung.

      Beispiel : Rufen Sie QCopy Professional mit
                 QCOPYPRO /I=C:\QCOPYPRO\PROFILE\MEINEINI.INI auf, wird die
                 .INI-Datei "MEINEINI.INI" im Unterverzeichnis "PROFILE" des
                 Verzeichnisses "QCOPYPRO" auf dem Laufwerk "C:" geladen und
                 benutzt.
     
      Wenn Sie den Parameter nicht setzen, sucht das Programm nach der Datei
      QCOPYPRO.INI in dem Verzeichnis, in dem sich auch QCOPYPRO.EXE befindet
      und benutzt diese Datei. Sie knnen aber auch whrend der Laufzeit des
      Programms die Voreinstellungen laden. Beachten Sie dazu den Abschnitt
      C.V. dieser Anleitung.

      Sie sind nicht auf die Erweiterung .INI festgelegt, sollten diese aber 
      -der leichteren Unterscheidbarkeit wegen- beibehalten. Aus diesem Grund 
      mssen Sie die Erweiterung auch jedesmal angeben. Beachten Sie zum 
      Thema ".INI-Datei" auch den Abschnitt E. dieser Anleitung.

/L=[drive:][path]filename. Wenn Sie hier den (Pfad-)Namen einer .LNG-Datei
      angeben, wird diese anstatt der QCOPYPRO.LNG geladen und benutzt. Auch
      sonst verhlt es sich hier wie beim Parameter "/I".
  
      Beispiel : Rufen Sie QCopy Professional mit
                 QCOPYPRO /L=C:\QCOPYPRO\SPRACHEN\PIDGIN.LNG auf, wird die
                 .LNG-Datei "PIDGIN.LNG" im Unterverzeichnis "SPRACHEN" des
                 Verzeichnisses "QCOPYPRO" auf dem Laufwerk "C:" geladen und
                 benutzt.
     
      Weitere Informationen zum Aufbau der .LNG-Datei finden Sie im Abschnitt
      D. dieser Anleitung.

/S+ : Piepton auf jeden Fall aktivieren
      Wenn Sie diesen Schalter setzen, wird die Einstellung in der .INI-Datei 
      bezglich des Pieptons bei jeder Aufforderung, die Diskette zu 
      wechseln, ignoriert. Egal was Sie dort eingestellt haben, jede Meldung 
      von QCopy Professional wird mit einem Piepton begleitet.

/S- : Piepton in jedem Fall deaktivieren       
      Wenn Sie diesen Schalter setzen, wird die Einstellung in der .INI-Datei 
      ignoriert. Egal was Sie dort eingestellt haben, QCopy Professional 
      bleibt still.

/AC : Autokopieren
      Wenn Sie diesen Parameter eingeben, simuliert QCopy Professional den 
      Druck auf die "START"-Schaltflche, sobald das Programm gestartet 
      wurde. Es wird sofort loskopiert, allerdings wird aus 
      Sicherheitsgrnden eine noch im Laufwerk liegende Diskette nicht 
      automatisch gelesen oder beschrieben. 
     
      Interessant ist diese Option vor allem in Verbindung mit einer eigenen 
      .INI-Datei. Wenn Sie dort einen Bufferdateinamen eingeben, der als 
      Quelle dient, knnen Sie ganze Diskettenstze bequem "runterschreiben"
      lassen.

      Das Programm wird nach dem Kopiervorgang wieder beendet und liefert 
      einen mit ERRORLEVEL abfragbaren Fehlercode zurck. Eine Liste der
      Fehlercodes finden Sie im Abschnitt F.III. dieser Anleitung.

      Wenn Sie in der .INI-Datei "Mehrere Quellen" und/oder "Mehrere Ziele"
      eingestellt haben, wird so lange weiterkopiert, bis ein Fehler
      auftritt. Der Code dieses Fehlers wird als Errorcode ausgegeben.

      Wenn Sie auf "Abbruch" klicken oder die ESC/ABBRUCH-Taste drcken,
      whrend das Programm in diesem Modus ist, wird QCopy Professional 
      sofort beendet und Sie gelangen zurck ins DOS.

/AF : Autoformatieren
      Dieser Parameter funktioniert wie /AC, nur wird hier die 
      Formatierfunktion gestartet, QCopy Professional wird also sofort damit 
      beginnen, Disketten anhand der Voreinstellungen zu formatieren. Auch 
      hier gilt, das aus Sicherheitsgrnden die bereits im Laufwerk liegenden 
      Disketten ignoriert werden.

      Ansonsten gilt das unter "Autokopieren" gesagte.

/+  : erhhte Lesegeschwindigkeit
      Dieser Parameter berschreibt -hnlich wie bei "/S"- die Voreinstellung 
      in der .INI-Datei. QCopy Professional kann dann auf manchen 
      Computersystemen etwas schneller kopieren. Sollte Ihr System die 
      erhhte Geschwindigkeit nicht verkraften, ist das keine Schande. So 
      richtig luft die hohe Geschwindigkeit bei unseren Gerten z.B. nur auf 
      Olivers Rechner, bei mir, der ich brigens die gleiche Hauptplatine
      habe, nicht. Was solls ! Der Gewinn liegt eh nur im Bereich von etwa
      zwei bis drei Sekunden (bei einer 1.44MB-Diskette).
      
      Setzen Sie den Schalter am besten dauerhaft in Ihrer .INI-Datei. 
      blicherweise sollten Sie den Parameter nur zum Testen der erhhten 
      Geschwindigkeit verwenden.

/0  : normale Lesegeschwindigkeit
      Dieser Parameter berschreibt die Voreinstellung in der .INI-Datei. 
      Sinnvoll wird er wohl nur zum Testen der mglichen 
      Schreib-/Lesegeschwindigkeit auf Ihrem System einzusetzen sein (s.o.).

/- :  verminderte Lesegeschwindigkeit
      Dieser Parameter sollte gesetzt werden, wenn Sie den Verdacht haben, 
      QCopy Professional "berfordert" Ihr System. Sie erkennen dies daran, 
      da das Programm nicht zuverlssig kopiert oder wesentlich mehr 
      Zeit zum Kopieren braucht als auf anderen Systemen. Sollte es dann 
      klappen, setzen Sie den Schalter dauerhaft in Ihrer .INI-Datei. Der 
      Geschwindigkeitsverlust hlt sich aber in Grenzen. Verwenden Sie den 
      Parameter nur zum Testen.

/?  : Hilfe, ich wei berhaupt nicht mehr, was los ist
      Mit dem Fragezeichen als Parameter erhalten Sie eine kurze 
      Hilfestellung und Gedchtnissttze. In der untersten Zeile wird 
      auerdem die Versionsnummer und -bei der Sharewareversion- der 
      Hinweis "UNREGISTERED SHAREWAREVERSION" ausgegeben. Der Text der
      Hilfestellung ist englisch.


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C.II. Das Hauptmen

C.II.1. Allgemeines

Sie knnen QCopy Professional mit der Maus oder mit der Tastatur bedienen.
Wie man mit einer Maus bestimmte Punkte auf dem Bildschirm ansteuert, trifft
und dann anklickt, mu wohl nicht genauer erklrt werden, sorgen Sie nur
dafr, da Sie weniger als zwei Promille Alkohol im Blut haben. 

Fr die Bedienung mit der Tastatur gilt so ungefhr das gleiche, Sie sollten 
also wissen, was die ESC-Taste oder die TAB-Taste sind. Es gibt da ja die 
Anekdote, bei der ein (US-amerikanischer) Anwender ganz entrstet bei seiner 
(auch US-amerikanischen) Hotline fr sein (ebenfalls US-amerikanisches) 
Programm anrief und fragte :"Where's the ANY key ? I can't find it on the 
keyboard !". Nun, die Tatsache, da Sie diese Zeilen lesen, beweist, da Sie 
damit wohl keine Probleme haben werden...


C.II.1.a. Bedienung mit der Maus

Die Bedienung mit der Maus ist denkbar einfach : Klicken Sie mit dem 
Mauspfeil auf die Schaltflchen in der Mitte des Bildschirms, auf die         
Schaltknpfe jeweils auf der rechten und der linken Seite oder auf die
Schalter oben in der Mitte zwischen den Laufwerken.

Da jede Eingabe auf ihren Sinn geprft wird, kann es passieren, da bestimmte
Selektionen nicht mglich sind. Sie erkennen das auch daran, da die 
entsprechenden Schaltknpfe und Schalter hellgrau gezeichnet sind. 


C.II.1.b. Bedienung mit der Tastatur

Die Schaltflchen, Schalter und Schaltkpfe bilden Gruppen, zwischen denen 
Sie sich mit der TAB/SPRUNG-Taste im Uhrzeigersinn (oder SHIFT-TAB/
SPRUNG-HOCH fr die Gegenrichting) bewegen knnen. Die jeweils angewhlte 
Gruppe wird mit einem Rahmen umzogen.

Innerhalb der Gruppe selektieren Sie eine Option mit den Cursor-/Pfeiltasten. 
Bei den Schaltknpfen leuchtet die jeweils aktivierte Option grn auf, bei 
den Schaltern zeigt ein kleiner Doppelpfeil an, wo Sie sich gerade befinden. 
Schalten Sie die Option mit SPACE/LEERSCHRITT oder RETURN/EINGABE an oder 
aus.

Gleiches gilt fr die Schaltflchen in der Mitte des Bildschirms, die Sie mit 
SPACE/LEERSCHRITT oder RETURN/EINGABE anwhlen. Bei den Schaltflchen wird
ausnahmsweise die jeweils angewhlte Flche nur etwas heller dargestellt; Sie
knnen die Gruppe aber genauso "betreten" und verlassen wie alle anderen
Gruppen auch.

Bei der Eingabe der Dateinamen beenden Sie diese mit RETURN/EINGABE. Bewegen 
Sie sich innerhalb des Texteingabefeldes mit den Cursor-/Pfeiltasten. Um 
einen Buchstaben zu lschen, benutzen Sie BACKSPACE/RCKSCHRITT oder 
DELETE/LSCHEN. Mit HOME/POS1 und END/ENDE bewegen Sie sich jeweils an den 
Anfang oder das Ende des Datei-/Pfadnamens. Wie Sie einen Dateinamen whlen,
ohne ihn eintippen zu mssen, erfahren Sie unter C.IV.6.b. und C.IV.6.c.

Wenn Sie mit der Maus das Eingabefeld angeklickt oder mit der Tastatur
das Eingabefeld angewhlt haben, wird kein Rahmen darum gezeichnet. Es 
erscheint lediglich ein kleiner schwarzer Cursor/Eingabemarke. Der
Cursor/Eingabemarke erlischt, wenn Sie das Feld verlassen.

Bei den Meldungen whrend des Programmablaufs wechseln Sie mit TAB/SPRUNG 
oder den Cursor-/Pfeiltasten zwischen den angebotenen Schaltflchen. Ihre 
Wahl besttigen Sie mit SPACE/LEERSCHRITT oder RETURN/EINGABE.

Beachten Sie, da Sie das Programm jederzeit mit einem zweimaligen Drcken
der ESC/ABBRUCH-Taste verlassen knnen. Whrend des Kopiervorganges 
allerdings wird nach dem erstmaligen Drcken der Taste erst eine Abfrage
kommen. Diese mssen Sie ausdrcklich mit OK besttigen, sonst wird
weiterkopiert.

Wenn Sie die Taste F1 drcken, erscheint das Info-Fenster. Nicht sehr 
aussagekrftig, aber wenigstens ist die Taste belegt; fr manche scheint
das wichtig zu sein. Die Anzeige eines Hilfetextes haben wir uns gespart,
um die .LNG-Datei nicht unntig aufzublhen.

Weitere Tastaturkommandos sind zur Zeit nicht geplant. Fr Anregungen, wie
sie zu verbessern wren, sind wir aber dankbar.


C.II.2. Schaltflchen

Schaltflchen sind Schalter, die unmittelbar Aktionen auslsen, sind also
so etwas wie Befehle. Sie sind hell unterlegt, wenn Sie sich gerade "darauf"
befinden.


C.II.2.a. Start

Der Kopiervorgang wird gestartet und entsprechend den von Ihnen eingestellten 
Parametern durchgefhrt. Dabei sollten Sie die unter A. beschriebenen 
Sicherheitsregeln (Schreibschutz fr das Original, Urheberrecht !) beachten.
   

C.II.2.b. Ende
   
Damit wird QCopy Professional beendet. Das Programm knnen Sie aber auch 
anders verlassen : Sie knnen jederzeit durch zweimaliges Drcken der
ESC-/ABBRUCH-Taste das Programm verlassen, siehe C.II.1.b.  


C.II.2.c. Formatieren
   
Mit dieser Schaltflche starten Sie die Formatierfunktion von QCopy    
Professional. Diese Funktion wird weiter unten im Abschnitt C.III.
ausfhrlich erklrt.


C.II.2.d. Verzeichnis
   
Mit dieser Option gelangen Sie in die Verzeichnisfunktion, mit der Sie sich   
Verzeichnisse ansehen knnen und einiges mehr. Daher wird auch dieser Teil 
von QCopy Professional ausfhrlich unter C.IV. besprochen.


C.II.2.e. DOS-Shell

Sie haben die Mglichkeit, QCopy Professional zu verlassen und in den
DOS-Kommandointerpreter zu gelangen. Ein Teil von QCopy Professional
bleibt resident; der Rest wird beim Neustart wieder geladen. Verlassen Sie
den DOS-Kommandointerpreter mit EXIT.

Um den von QCopy Professional belegten Speicher whrend der DOS-Sitzung
mglichst gering zu halten, verwenden wir die SPAWNO-Routinen von Ralph M.
Brown (vgl. Abschnitt "Vorwort").


C.II.2.f. Voreinstellungen

Das Anwhlen dieser Schaltflche ruft die Funktion zum Laden und Speichern 
der Voreinstellungen auf. Sie wird in dieser Anleitung im Abschnitt C.V. 
besprochen.


C.II.2.g. Info
   
Es erscheint ein Copyright-Hinweis sowie unsere Adresse, unter der man 
(Genau ! Sie !) sich registrieren lassen kann (Und zwar jetzt gleich !).  
Und natrlich gibt es eine kleine Animation zu sehen. 


C.II.3. Schaltknpfe   
             
Mit Schaltkpfen whlen Sie eine von mehreren Optionen aus. Immer nur eine 
Option kann innerhalb einer Gruppe von Schaltkpfen aktiv sein. Ein aktiver 
Schaltkopf leuchtet grn, die anderen Kpfe bleiben dunkel. Die Wahl der 
jeweiligen Option unterliegt je nach den anderen Einstellungen bestimmten 
Beschrnkungen. Der Text der Schaltknpfe, die zur Zeit nicht angewhlt 
werden knnen, wird hellgrau gezeichnet.


C.II.3.a. Wahl des Quellaufwerksformates

Bei der Wahl des Quelllaufwerksformats haben Sie zwei Mglichkeiten :
entweder "DOS-Automatisch" oder "CP-BACKUP". 

"DOS-Automatisch" ist fr alle Disketten, die Ihr PC lesen kann und als 
lesbare Diskette anerkennt. Dies solte Ihre Standardeinstellung sein. Der 
Typ, d.h. das Format der eingelegten Diskette, wird automatisch erkannt. Es 
spielt keine Rolle, ob es sich um eine 5 1/4" oder 3 1/2" Diskette mit 40 
oder 80 oder wieviel auch immer Spuren handelt, ob 9, 15, 18, 36 oder 
sonst viele Sektoren je Spur verwendet werden. Hochformatierte sowie
sektorenoptimierte Disketten werden automatisch erkannt.

Beim Schreiben oder Lesen einer Diskette erscheinen automatisch oberhalb
und unterhalb der Diskettenlaufwerke auf dem Bildschirm einige Angaben
zur eingelegten Diskette. 

Oberhalb des Laufwerkes wird der Name der gerade gelesenen oder beschriebenen
Diskette ausgegeben. Verwenden Sie eine Bufferdatei, wird dahinter der Name 
der gerade verwendeten Bufferdatei in Klammern ausgegeben. Unterhalb des 
Laufwerkes wird die Datentrgernummer der gerade gelesenen oder beschriebenen 
Diskette angezeigt, darunter die Anzahl der Spuren und Sektoren.

Mit der Einstellung "CP-BACKUP" kopieren Sie CPS Disketten. CPS-Disketten
sind Disketten, die mit dem speziellen CPS Format beschrieben worden sind. 
Das CPS Format ist ein Format, welches von dem weit verbreiteten 
Backup-Programm CP-BACKUP von Central Point Software verwendet wird. 

CP Backup wird bei vielen Streamern als Backupsoftware mitgeliefert, ist aber 
auch einzeln erhltlich. Die wohl grte Verbreitung hat es aber als 
Teil des Utility-Paketes "PC Tools". Das Programm gibt es in einer MS WINDOWS 
und in einer DOS Version. Beide verwenden aber das gleiche Diskettenformat.

QCopy Professional wurde getestet mit CP Backup Version 8.0, 8.0a und
9.0 (PC Tools Pro). Unsere Betatester teilten uns mit, auch die von CP Backup
Version 7.1 erstellten Disketten wrden problemlos kopiert werden. Ob dies
fr die Disketten, die noch mit der Version 6.0 erstellt wurden, auch noch 
zutrifft, wissen wir nicht.

Das CPS Format kann blicherweise von einem "normalen" Kopierprogramm nicht 
oder nur sehr mhsam (= sehr langsam) kopiert werden. Oft mchte man aber von
einem Backup eine Kopie anfertigen, ohne gleich wieder einen komplett
neuen Backup-Satz ziehen zu mssen, bei dem man sich womglich durch ein
Dutzend Unterverzeichnisse whlen mu, nur um beispielsweise seine Quellcodes
noch einmal zu sichern.

QCopy Professional ist in der Lage, diese Disketten genauso schnell zu lesen
wie "normale" DOS-Disketten. 

**************************************************************************
* Bitte beachten Sie, da Sie diese Option wirklich nur dann verwenden,  *
* wenn Sie tatschlich CPS-formatierte Disketten kopieren. CP-Backup     *
* selbst kann nmlich auch DOS-Disketten ganz normal und DOS-konform     *
* beschreiben. Solche Disketten mssen ganz normal als DOS-Diskette      *
* kopiert werden, sonst kommt es zu Problemen.                           *
**************************************************************************

Die Einstellung des CPS-Formates erfolgt innerhalb von PC-BACKUP im
Men "Optionen" unter dem Punkt "Datentrgerformat".

In der Anleitung zur Version 1.0x hatten wir angekndigt, alsbald auch AMIGA-
und C64/1541-Formate lesen zu knnen. Ahem, Ahem, uns sind da wohl ein wenig
die Pferde durchgegangen. Das ganze bereitet doch gewisse Schwierigkeiten,
also, wir knnen es einfach nicht. Nunja, wenigstens wissen wir mittlerweile, 
da die Hardware daran schuld ist. Das Ego ist also gerettet. 

QCopy Professional soll auch keine kopiergeschtzten Disketten kopieren, die 
sind mittlerweile recht selten. Unserer Erfahrung nach werden sie nur noch 
von kleinen Softwarefirmen benutzt, bei denen man den Programmierer fast noch 
persnlich kennt, oder von englischen Spieleherstellern. Die Leute auf der 
Insel waren da ja schon immer etwas eigen, erinnern wir uns doch nur an die 
Scherze auf dem C64 und dem AMIGA...


C.II.3.b. Wahl des Quellaufwerkes

Sie knnen unter "Laufwerk" whlen, welches Laufwerk Ihr Quellaufwerk sein 
soll. Da QCopy Professional nur zwei Diskettenlaufwerke untersttzt, knnen
Sie zwischen "A:" und "B:" whlen.

Mit "Bufferdatei" teilen Sie QCopy Professional mit, da Sie eine Bufferdatei 
benutzen mchten. Die Editierfunktionen fr das Texteingabefeld sind in 
dieser Anleitung unter C.II.1.b. beschrieben.

Eine Bufferdatei ist ein kompletter Disketteninhalt, der als zusammenhngende
Datei auf ein Speichermedium geschrieben wurde. Dadurch knnen Sie 
komplette Disketteninhalte bequem auf Massenspeichern wie z.B. eine 
Festplatte oder auf Streamerkasette aufbewahren. Eine Streamerkassette ist
nun mal wesentlich bequemer aufzubewahren als ein Stapel Disketten.

Die Bufferdatei enthlt alle Daten, die QCopy Professional im Laufe eines 
Kopiervorgangs liest, sie entspricht daher vllig der eingelesenen 
Quelldiskette. QCopy Professional behandelt diese Dateien auch wie normale
Disketten. Sie knnen theoretisch sogar eine Bufferdatei auf eine Bufferdatei
kopieren und sie dabei von einer 720KB-Bufferdatei auf eine 1,2MB-Bufferdatei
konvertieren, welchen Sinn dieses Tun denn dann auch immer haben mag.

Beim Schreiben oder Lesen einer Bufferdatei erscheint ber dem jeweils 
aktiven Diskettenlaufwerk der Name der enthaltenen Diskette und dahinter
in Klammern der Name der gerade eingelesenen Bufferdatei.

Die Bufferdatei wird komprimiert abgespeichert. Wir benutzen dazu das 
RLE-Verfahren, mit dem sich zwar keine optimale Komprimierung erzielen lt, 
das dafr aber schnell ist und auch auf langsamen Rechnern nicht zu 
Verzgerungen beim Lesen oder Schreiben fhrt. Die Bufferdateien werden daher 
in der Regel weniger Speicher belegen als ohne Komprimierung. Ein weiterer 
Vorteil ist, da fr Plattenkomprimierer/-verdoppler (s.o. unter B.III.) auch 
noch etwas zu tun bleibt. Wenn man nmlich eine optimal komprimierte Datei 
auf einem solchen Laufwerk speichert, kann sie unter Umstnden 
physikalisch (!) mehr Platz belegen als auf einem nicht-komprimierten 
Laufwerk. Dieser Effekt wird durch eine nicht optimale Komprimierung 
vermieden.

Um eine Bufferdatei als Quelle zu whlen, mssen Sie den kompletten
Pfad-/Dateinamen angeben. Wie Sie einen Bufferdateinamen auswhlen, ohne
ihn eintippen zu mssen, erfahren Sie unter C.IV.6.b. 

Die Bufferdateien der Vorgngerversionen sind voll aufwrtskompatibel zu den 
Bufferdateien dieser Version, d.h. Sie knnen mit dieser Version alle 
Bufferdateien lesen, die mit einer frheren Version erstellt wurden. ltere
Versionen knnen die Bufferdateien dieser Version jedoch nicht mehr lesen.

Wenn wir in Zukunft das Format ndern sollten -was eventuell notwendig werden 
KNNTE-, wird es ein Konvertierungsutility geben bzw. QCopy Professional wird 
die alten Dateien klaglos lesen. Sie knnen also unbesorgt archivieren.

Wenn Sie das Texteingabefeld direkt mit der Maus anklicken, wird automatisch
"Bufferdatei" als Quellaufwerk gewhlt. Den voreingestellten 
Dateinamen knnen Sie in der .INI-Datei bestimmen.

Gegebenenfalls mssen Sie noch einen Zhlparameter sowie ein Jokerzeichen
eingeben, damit bei Mehrfachkopien der korrekte Dateiname gefunden wird. Wie
Sie mehrere Disketten oder Bufferdateien hintereinander schreiben, erfahren
Sie unter C.II.4.a.


C.II.3.c. Wahl der Ziellaufwerkskapazitt

Solange die Formatanpassung nicht aktiviert ist, kann die Zieldiskette
nur das Format der Quelldiskette haben, die anderen Einstellungen sind 
gesperrt. Aktivieren Sie die Formatanpassung (siehe C.II.4.e.), knnen Sie
auswhlen, auf welches Format Sie kopieren wollen.

Bei CPS-Disketten ist nur die Wahl "von Quelle" mglich.

Achten Sie darauf, da die eingelegte Diskette die Kapazitt der 
Quelldiskette auch tatschlich speichern kann. Wenn nicht, wird QCopy 
Professional eine Fehlermeldung ausgeben, "Formatkonvertierung nicht
mglich". Eine genaue Auflistung der Fehlermeldungen finden Sie im Abschnitt 
F.II. dieser Anleitung.

Die Angabe "2.88MB" knnen Sie nur dann anwhlen, wenn QCopy Professional
tatschlich ein 2.88MB-Laufwerk in Ihrem System gefunden hat, ansonsten
ist diese Einstellung gesperrt. Beachten Sie dazu bitte auch die Anmerkungen
im Abschnitt B.III. dieser Anleitung.

Wenn Sie ein Zielformat einstellen, die Zieldiskette aber nicht entsprechend
formatiert ist, wird sie von QCopy Professional whrend des Kopierens
automatisch formatiert.

Beispiel : Sie wollen eine 720KB Diskette auf eine 1.44MB Diskette kopieren,
           die bereits auf 1.44MB formatiert ist. Sie stellen aber als
           Ziellaufwerkskapazitt 1.2MB ein. QCopy Professional wird die
           Diskette whrend des Kopierens formatieren.

           Stellen Sie die Ziellaufwerkskapazitt im gleichen Fall korrekt
           auf 1.44MB ein, wird das Programm nicht formatieren, es sei denn,
           Sie weisen es mit dem Schalter "Stets formatieren" explizit an,
           selbiges zu tun (vgl. auch C.II.4.i.).

Die tatschliche Kapazitt der Zieldiskette ist dabei ziemlich egal. QCopy
Professional wird taper versuchen, auch eine 360KB Diskette auf 1.44MB zu
formatieren, nur werden Sie damit wohl nicht allzuweit kommen. Sie knnen
aber mit dieser Methode auf eine 1.2MB Diskette eine 1:1-Kopie einer 1.44MB 
Diskette machen und das drfte dann auch schon die einzig sinnvolle
Anwendung sein. Als eher exotische Mglichkeit mag noch das Kopieren einer 
3 1/2" DD Diskette auf eine der seltenen 5 1/4" QD (oder 4D) Disketten
einen Sinn ergeben, aber wer braucht sowas schon hufig. Alle anderen 
Versuche, z.B. eine 3 1/2"-DD-Diskette auf 1.2MB hochzuformatieren, sind
ein reines Vabanque-Spiel. Und wenn Sie doch mit dem Gedanken spielen
sollten : der groe Q-Dmonenfrst mag so etwas berhaupt nicht...

Diese Option ist vor allem gedacht fr Anwender, die ein Programm 
installieren wollen, das auf 3 1/2" Disketten vorliegt, ein 5 1/4" Laufwerk 
als A: eingebaut haben und das Programm nur von A: aus installiert werden 
kann. Sie sollten jedoch hochwertige Markendisketten dafr benutzen und sich 
den Abschnitt ber "hochformatierte" Disketten durchlesen, bevor Sie von 
dieser Mglichkeit Gebrauch machen (s. oben bei B.VI.), denn eine 5 1/4" 
Diskette mit 1.44MB ist schlielich auch eine hochformatierte Diskette, auch 
wenn DOS sie klaglos liest.

Hochformatierte Disketten werden stets im entsprechenden Format geschrieben,
beachten Sie daher, da die Zieldiskette die entsprechende Kapazitt hat, 
d.h. mindestens die gleiche wie die (hochformatierte) Quelldiskette, sonst
geht die Sache schief.

Wenn ein Fehler auftaucht, sollten Sie nur eines tun : ab mit der Diskette in
den Mll. Bei den heutigen niedrigen Diskettenpreisen gibt es keine 
Rechtfertigung, sich mit dem Risiko einer Diskette abzufinden, auf der 
"Bad Blocks" markiert sind.

Zusammengefat : Die Kapazitt der Quelldiskette mu bei ausgeschalteter
Formatkonvertierung stets kleiner oder gleich als die der Zieldiskette sein,
bei eingeschalteter Formatkonvertierung mu die Kapazitt der Diskette fr 
den "Nettogehalt" an Daten auf der Quelldiskette reichen. Die Zieldiskette 
wird ohne eingeschaltete Formatkonvertierung auf das Format der 
Quelldiskette formatiert, mit eingeschalteter Formatkonvertierung auf das von
Ihnen angegebene. Kann eine Formatierung nicht durchgefhrt werden, weil die 
Kapazitt der Zieldiskette zu gering ist, gibt es eine Fehlermeldung.

Weitere Informationen ber die Formatkonvertierung finden Sie im Abschnitt
C.II.4.e. dieser Anleitung.


C.II.3.d. Wahl des Ziellaufwerkes

Whlen Sie hier ebenfalls das gewnschte Laufwerk oder die gewnschte 
Bufferdatei. Im brigen gelten die Erluterungen unter C.II.3.b. 
entsprechend.

Wenn ein Verzeichnis des Pfades fr die Zielbufferdatei nicht existiert,
werden Sie bei Beginn des Kopiervorgangs gefragt, ob der Pfad angelegt werden
soll.


C.II.4. Knpfe

Knpfe sind Schalter, die entweder AN (=grner Haken) oder AUS (=schwarzes 
Minus) sind. Sie steuern Optionen, die whrend des Kopiervorgangs aktiv sind.
Manche Knpfe beeinflussen sich gegenseitig, d.h. wenn der eine eingeschaltet
ist, wird der andere automatisch aktiviert oder deaktiviert, etc.


C.II.4.a. Mehrere Quellen

Mit diesem Schalter teilen Sie dem Programm mit, da Sie mehrere Disketten 
oder Bufferdateien hintereinander einlesen wollen. Da notwendigerweise
bei mehreren Quellen auch mehrere Ziele vorhanden sein mssen, rastet der
Knopf "Mehrere Ziele" ebenfalls ein.

Quellen knnen sowohl Disketten als auch Bufferdateien sein. Disketten legen
Sie einfach in das Quellaufwerk ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Bei
Bufferdateien mssen Sie den Dateinamen angeben. Da das Programm aber mehrere
Bufferdateien erwartet, mssen die Dateinamen der Bufferdateien so sein,
da das Programm sie hochzhlen kann. Aus diesem Grund mssen alle 
Bufferdateien einer solchen Folge auch im selben Verzeichnis stehen.

Die richtige Vergabe des Bufferdateinamens spielt dabei eine wichtige Rolle. 
QCopy Professional kann (und mu in diesem Fall) Joker im Dateinamen 
verwenden, die dann hochgezhlt werden. Das Jokerzeichen ist das auch unter 
DOS entsprechend verwendete "?". Der Bufferdateiname wird also an der Stelle 
mit dem Jokerzeichen eingegeben, an dem dann die Zahl eingesetzt wird. Das 
Zhlen beginnt ab der Nummer "1".

Hrt sich furchtbar kompliziert an, ist aber ganz einfach.

Beispiel : Geben Sie als Bufferdateinamen "DISK????.BUF" ein, wrde das
           Programm zunchst nach der Bufferdatei "DISK0001.BUF" suchen,
           dann nach "DISK0002.BUF" usw.

Wenn Sie hinter dem Bufferdateinamen noch den Parameterstrich "/" eingeben,
gefolgt von einer Zahl, knnen Sie ab dieser Zahl anfangen, zu zhlen.

Beispiel : Heien Ihre Bufferdateien "DISK0001.BUF" bis "DISK0099.BUF" und
           Sie wollen ab der Bufferdatei "DISK0037.BUF" anfangen zu schreiben,
           geben Sie als Bufferdateiname "DISK????.BUF/37" ein. QCopy 
           Professional sucht dann nach der Bufferdatei "DISK0037.BUF", dann
           nach "DISK0038.BUF" usw. Das ganze funktioniert natrlich auch
           beim Einlesen von Disketten und Schreiben in mehrere 
           Bufferdateien.

Wenn Sie nach dem Einlesen der letzten Diskette einer Folge anstatt die
geforderte nchste Diskette einzulegen, die Taste ESC/ABBRUCH drcken oder
auf ABBRUCH klicken, werden Sie zunchst gefragt, ob Sie wirklich aufhren 
wollen. Besttigen Sie die Abfrage, kehren Sie in den Hauptbildschirm zurck, 
verneinen Sie, wird weiterkopiert. 

Wenn sowohl Quell- als auch Ziellaufwerk Bufferdateienfolgen sind, knnen
Sie diese auf der Festplatte hin- und herkopieren, welchen Sinn dieses Tun 
auch immer haben mag...

Wenn sowohl Quell- als auch Ziellaufwerk Diskettenlaufwerke sind, wird immer
eine Diskette gelesen, eine Diskette geschrieben, dann die nchste Diskette
gelesen, usw. Sie mssen also nur noch die Disketten wechseln, es sei denn,
die Diskettenwechselerkennung ist ausgeschaltet. Der Vorgang setzt sich 
endlos fort, bis Sie ESC/ABBRUCH drcken oder bei der Aufforderung, die 
nchste Quell- oder Zieldiskette einzulegen, auf ABBRUCH klicken.

Logischerweise mu der Knopf "Mehrere Ziele" immer dann auch automatisch mit
einrasten, wenn "Mehrere Quellen" gedrckt wird. Es wre unsinnig, z.B. zehn
Disketteninhalte auf eine Bufferdatei zu kopieren. Daher wird auch der Knopf 
"Mehrere Quellen" stets dann automatisch mit ausgeschaltet, wenn Sie "Mehrere 
Ziele" ausschalten. 


C.II.4.b. Mehrere Ziele   

Wenn Sie diesen Schalter drcken, geht das Programm davon aus, da Sie 
von einer Diskette oder Bufferdatei mehrere Kopien machen wollen. Wenn Sie
zustzlich noch den Knopf "Mehrere Quellen" drcken, geht das Programm davon
aus, da Sie mehrere Disketten hintereinander lesen und schreiben mchten,
nheres dazu unter C.II.4.a.

Geben Sie die Quelle ein, d.h. Diskettenlaufwerk oder Bufferdatei, sowie das
Ziellaufwerk. Starten Sie den Kopiervorgang, wird das Programm die Quelle 
einmal einlesen und dann immer wieder schreiben, bis Sie den Vorgang 
abbrechen.


C.II.4.c. Nur Daten kopieren

Viele Disketten sind nicht komplett gefllt. Sie knnen daher viel Zeit beim
Einlesen und beim Schreiben sparen, wenn nur die tatschlich als belegt
gekennzeichneten Spuren und Sektoren eingelesen werden. Das Resultat ist
nicht nur eine kleinere Bufferdatei, sondern es wird auch weniger Speicher
bentigt, ein Vorteil, der bei wenig freiem XMS nicht zu unterschtzen ist.

Fr das Anfertigen von Sicherheitskopien von Originaldisketten sollten Sie 
diese Option ausschalten, da auch auf scheinbar nicht belegten Datenblcken 
relevante Daten stehen knnten (z.B. ein absichtlich aufgebrachter 
Diskettenfehler, eine Seriennummer oder sonstiger, simpler Kopierschutz). 

Beachten Sie, da QCopy Professional einen wirklichen Kopierschutz, der auf 
der Diskette aufgebracht wurde, wahrscheinlich nicht kopiert. Dafr ist das
Programm aber auch nicht gemacht. Wir verweisen fr solche Zwecke auf
Produkte wie Central Point's COPYIIPC.

Beim Schreiben der Zieldiskette verhlt es sich ebenso : ist die Zieldiskette
bereits formatiert, brauchen ja nur die belegten Datenblcke der Diskette
geschrieben zu werden. Das Verfahren hat den einzigen Nachteil, da die Daten
in den als nicht belegt gekennzeichneten Datenblcken auf der Diskette nicht
gelscht werden. Kopieren Sie auf eine Diskette, die einmal vertrauliche 
oder geheime Daten enthalten hat, sollten Sie diesen Schalter deaktivieren.

Wenn QCopy Professional whrend des Schreibens auf einen Diskettenfehler 
stt, wird die betreffende Spur formatiert. Wenn dies mehr als ein Mal
passiert, wird aus Sicherheitsgrnden die gesamte Diskette bis zum Schlu 
formatiert.


C.II.4.d. Diskettenwechsel
             
Die Diskettenwechselerkennung nimmt Ihnen die Mhe ab, jeden Diskettenwechsel 
mit einem Tastendruck besttigen zu mssen. Fast jedes Diskettenlaufwerk 
verfgt heutzutage ber ein sogenanntes DISKCHANGE-Signal, mit der das       
Laufwerk dem System einen Wechsel des Speichermediums mitteilt.

Da hardwarebedingt ein solches Signal aber immer nur dann abfragbar ist, wenn
man gleichzeitig  auf das Diskettenlaufwerk zugreift, lt es sich nicht
vermeiden, da das Diskettenlaufwerk weiterluft und die Laufwerkslampe
leuchtet. Dies ist also eine der ganz wenigen Ausnahmen, bei denen Sie eine
Diskette aus dem Laufwerk nehmen knnen, whrend die Laufwerkslampe noch 
leuchtet.

Wenn QCopy Professional Sie auffordert, die Zieldiskette oder die nchste 
Quelldiskette einzulegen, knnen Sie dies also unbesorgt tun, das Programm 
hat dann alle Schreib- oder Lesevorgnge abgeschlossen.

Wenn Sie Ihren PC zwischenzeitlich verlassen haben oder sonst aus irgendeinem
Grund den Diskettenwechsel nicht vornehmen knnen, wird sich das Laufwerk
nach fnf Minuten ausschalten, damit Diskette und Laufwerksmechanik geschont
werden. In einem solchen Fall mssen Sie danach jedoch den ersten 
Diskettenwechsel "von Hand" besttigen.

Sollte die Diskettenwechselerkennung aus irgend einem Grund bei Ihnen nicht 
funktionieren, klicken Sie auf "OK" oder drcken Sie RETURN, wenn die
Aufforderung zum Disketteneinlegen erscheint. Das Programm reagiert 
weiterhin, als ob es manuell bedient wrde.


C.II.4.e. Formatanpassung

Normalerweise formatiert QCopy Professional die Zieldiskette auf das Format 
der Quelldiskette, um so eine 1:1-Kopie herzustellen. Da aber heutzutage
1:1-Kopien nicht unbedingt mehr notwendig sind, bietet die Formatanpassung
die Mglichkeit, eine Diskette herzustellen, deren Format von dem der 
Quelldiskette verschieden ist. 

Voraussetzung ist stets, da der von den Dateien auf der Quelldiskette 
bentigte Speicherplatz auch auf die Zieldiskette pat. Sie knnen also eine 
Diskette auch dann kopieren, wenn das Format der Quelldiskette eine hhere 
Kapazitt als die der Zieldiskette hat. 

Da eine solche Kopie keine 1:1-Kopie mehr sein kann, wird automatisch auch
"Nur Daten lesen" mit angeschaltet, um Zeit und Platz zu sparen. 
Logischerweise wird eine eventuell eingeschaltete Formatanpassung automatisch 
deaktiviert, wenn Sie "Nur Daten Lesen" ausschalten.

Ansonsten ndert sich nicht viel : Whlen Sie Quell- und Ziellaufwerk und
starten Sie den Kopiervorgang. Allerdings knnen Sie unter ZIEL jetzt jedes
beliebige DOS-Format angeben. Wenn die Kapazitt der Zieldiskette nicht 
reicht, gibt es eine Fehlermeldung. Auch Bufferdateien knnen jeweils Quelle
oder Ziel einer Formatkonvertierung sein. Eine Konvertierung der 
Bufferdateien untereinander ist mglich.

Beispiel : eine 3 1/2" 1.44MB Diskette, die mit ca. 300KB Daten gefllt ist,
           kann mit eingeschalteter Formatanpassung auf eine 5 1/4" 360KB
           Diskette kopiert werden. Umgekehrt kann z.B. eine 360KB Diskette,
           die gut gefllt ist, auf eine 3 1/2" 1.44MB Diskette kopiert
           werden; auf der Zieldiskette sind dann ca. 1.1MB frei.

Wenn Sie die dann freien KB noch fllen wollen, mssen Sie dies dann leider 
mit einem anderen Programm machen, denn QCopy Professional arbeitet  
Disketten- und nicht Dateiorientiert. Benutzen Sie zu diesem Zweck den 
vorzglichen XCOPY-Befehl Ihres Betriebssystems oder den von Ihnen 
bevorzugten Dateimanager. Sinnvollerweise belegen Sie sich dafr gleich
einen Knopf in der Verzeichnisfunktion, aber dazu spter mehr. Und : In eine
DOS-Shell knnen Sie ja auch...

Der groe Vorteil der Formatanpassung ist, da die Zieldiskette bzw. die
Zielbufferdatei gleichzeitig entfragmentiert wird. Wer also eine Diskette
nur entfragmentieren will, kopiert sie auf sich selbst, setzt das Format
auf "von Quelle" und aktiviert die Formatanpassung. Wer das ganze mit all
seinen Disketten machen will, aktiviert zustzlich noch "Mehrere Quellen" und
"Mehrere Ziele". Wer ein wenig Zeit hat, aktiviert auerdem "Stets
Formatieren" und eventuell "Nur Daten kopieren".

Das ganze geht natrlich auch mit bereits gespeicherten Bufferdateien. Sie 
knnen also so z.B. Ihre bereits gespeicherten Bufferdateien von 5 1/4" 360KB
Disketten in Bufferdateien von 3 1/2" 1.44MB Disketten umwandeln oder 
umgekehrt - wenn damals nur ca. 360KB auf der Diskette gespeichert waren. 
In Verbindung mit dem Jokerzeichen im Dateinamen kann so ein komplettes 
groes Programmpaket bzw. eine Sammlung von Bufferdateien konvertiert 
und/oder entfragmentiert werden.

CPS-Disketten knnen technisch bedingt nicht mit der Formatanpassung kopiert 
werden. Aus diesem Grund knnen wird die Formatanpassung deaktiviert, wenn
Sie den Typ "CP-BACKUP" anwhlen.


C.II.4.f. Bufferdatei kommentieren

Mit dieser Option knnen Sie die soeben gespeicherte Bufferdatei mit einem 
Kommentar versehen. Nach dem Schreiben erscheint ein Fenster, das kurz noch
einmal einige Daten der eingelesenen Diskette (Dateiname, Diskettenname,
Spuren, Sektoren und Kapazitt) anzeigt. Auerdem sind zwei Texteingabefelder
vorhanden. In dem einen wird nochmals der Dateiname angezeigt, unter dem das 
Programm die Bufferdatei zu speichern beabsichtigt. Sie knnen ihn hier noch 
einmal verndern. Wenn Sie einen anderen Dateinamen eingeben, wird die 
Bufferdatei entsprechend abgespeichert.

Darunter finden Sie das Kommentarfeld, in das Sie einen bis zu 80 Zeichen
langen Kommentar eingeben knnen. Bewegen Sie sich mit der TAB/SPRUNG-Taste 
von Eingabefeld zu Eingabefeld oder benutzen Sie die Maus.

In der .INI-Datei knnen Sie einen Standardkommentar voreinstellen. Sie 
knnen dort auch Variablen eingeben, damit z.B. der Diskettenname automatisch
in den Kommentar bertragen wird. Die folgenden Variablen knnen verwendet 
werden :

%i : Nummer der Kopie

QCopy Professional bertrgt die aktuelle Nummer der Zhlvariablen, die Sie
im Bufferdateinamen verwenden, auch in den Kommentar. 

Beispiel : Wenn Sie den Bufferdateinamen "DISK????.BUF" verwenden und Sie
           haben gerade in die Datei "DISK0005.BUF" gelesen, wird Ihnen
           die Variable %i den Inhalt "0005" zur Verfgung stellen. Wenn Ihr
           voreingestellter Kommentar in etwa so aussieht : "Diskette %i", 
           wrde in diesem Beispiel "Diskette 0005" eingetragen. 
           
%n : Diskettenname

Es wird der Name der gerade eingelesenen Diskette zur Verfgung gestellt. 

Beispiel : Wenn Sie gerade die Diskette mit dem Namen "SOFTWARE" eingelesen
           haben, wird Ihnen die Variable %n den Inhalt "SOFTWARE" zur 
           Verfgung stellen. Wenn Ihr voreingestellter Kommentar in etwa 
           so aussieht : "Diskette %n", wrde in diesem Beispiel 
           "Diskette SOFTWARE" eingetragen. 

%t : Tagesdatum

Es werden das aktuelle Tagesdatum sowie die Uhrzeit zur Verfgung gestellt. 

Beispiel : Wenn Sie am 15.07.1994 um 22:00 Uhr eine Diskette eingelesen
           haben, wird Ihnen die Variable %t den Inhalt "15-07-1994 22:00"
           zur Verfgung stellen. Wenn Ihr voreingestellter Kommentar in etwa
           so aussieht : "Diskette vom %t", wrde in diesem Beispiel 
           "Diskette vom 15-07-1994 22:00" eingetragen. 

Alle Parameter knnen Sie natrlich auch kombinieren. Eine gute Idee fr den
voreingestellten Standardkommentar wre z.b. "Diskette %n, Nr. %i, eingelesen
am %t". In diesem Beispiel wre der resultierende Kommentar dann "Diskette
SOFTWARE, Nr. 0005, eingelesen am 15-07-1994 22:00".

Den Kommentar der Bufferdatei knnen Sie sich dann spter in der 
Verzeichnisfunktion anzeigen lassen und ihn auch nachtrglich noch
verndern. Mehr Informationen dazu finden Sie im Abschnitt C.IV.5.


C.II.4.g. Programm ausfhren

Wenn dieser Schalter gesetzt ist, wird QCopy Professional nach jedem 
erfolgreichen Schreibvorgang ein Programm ausfhren. Dieses Programm kann
eines jener fnf Programme sein, mit denen Sie sich die freien Schaltflchen
in der Verzeichnisfunktion belegen knnen.

In der QCOPYPRO.INI-Datei belegen diese Programme die Nummern 55 bis 59.
In der Nummer 111 steht ein Verweis auf die Nummer des Programms, welches
ausgefhrt werden soll. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach :

Beispiel : Sie haben unter der Nummer 55 in der QCOPYPRO.INI das Programm
           "C:\ANTIVIRUS\SCAN\SCAN" eingetragen. Wenn Sie in der QCOPYPRO.INI
           dann unter der Nummer 111 die Nummer 55 eingetragen haben, also
           "111=55", wird QCopy Professional nach jedem erfolgreichen
           Kopiervorgang das Programm SCAN im Unterverzeichnis SCAN des
           Verzeichnises ANTIVIRUS ausfhren.

Sie knnen dem auszufhrenden Programm auch Parameter bergeben, deren Werte
von QCopy Professional zur Verfgung gestellt werden. Die mglichen Parameter
sind :

%d  : Ziellaufwerk
%p  : Ziellaufwerk, aktueller Pfad
%f  : Ziellaufwerk, aktueller Pfad, aktuelle Datei
%w  : Warten auf Tastendruck

Beispiel : Sie mchten nach jedem Kopiervorgang das Programm "SCHUTZ" im
           Unterverzeichnis "WERKZEUG" Ihrer Festplatte "C:" ausfhren 
           lassen, welches auf die gerade kopierte Datei schreibt. Sie tragen 
           also unter der Nummer 55 in der .LNG-Datei den Pfad-/Dateinamen 
           ein und dann den Parameter fr das aktuelle Ziellaufwerk, nmlich 
           "55=C:\WERKZEUG\SCHUTZ.EXE %d", ein.

Sie knnen die einzelnen Programme auch whrend der Ausfhrung von QCopy
Professional konfigurieren. Weitere Informationen dazu finden Sie im 
Abschnitt C.IV.6.e. dieser Anleitung. Im Abschnitt C.IV.6.f. sind die
Parameter ausfhrlich erklrt. Weitere Informationen zum Aufbau der 
.INI-Datei finden Sie auerdem im Abschnitt E. dieser Anleitung.

Mgliche Anwendungen sind z.B. das Eintragen einer Seriennummer in einem
Programm, das nachtrgliche Verschlsseln der Diskette, und was Ihnen sonst
noch so alles einfllt.


C.II.4.h. berschreibwarnung

Die berschreibwarnung soll Sie davor schtzen, versehentlich eine Diskette,
die Daten enthlt, zu beschreiben.

Bei eingeschalteter berschreibwarnung berprft das Programm, ob das
Hauptverzeichnis der Diskette Eintrge enthlt, unabhngig davon, ob diese
als gelscht markiert wurden oder noch gltig sind. Wenn ein Eintrag gefunden
wird, erfolgt die Warnung.

Der Vorteil ist, da Sie nicht nur dann gewarnt werden, wenn tatschlich noch
eine Datei im Hauptverzeichnis eingetragen ist, sondern auch, wenn Sie die
Datei bereits mit "DEL" gelscht haben. Wenn Sie die Diskette allerdings
mit Quickformat (FORMAT mit dem Parameter "/q") formatiert hatten, wird die
Diskette als leer betrachtet.


C.II.4.i. Stets formatieren

Diese Option sorgt dafr, da QCopy Professional die Zieldiskette stets neu
formatiert, egal, ob die Zieldiskette bereits formatiert ist oder nicht.

Der Sinn dieser Manahme liegt darin, da Sie sicher sein knnen, da die 
Zieldiskette fehlerfrei ist. Auerdem sind ganz sicher alle Daten auf der
Zieldiskette gelscht.

Wenn Sie eine Diskette mit eingeschalteter Option "Nur Daten kopieren" 
beschreiben, werden nur die tatschlich belegten Sektoren geschrieben, die
anderen Sektoren bleiben unberhrt. Man kann zwar mit "normalen" Mitteln
nicht mehr an die Daten in den anderen Sektoren herankommen, mit einem
Diskettenmonitor geht dies aber sehr wohl. Wenn Sie auf Ihren Disketten
vorher vertrauliche oder geheime Daten gespeichert hatten, sollten Sie sie 
daher sicherheitshalber komplett formatieren.

Wer auf fabrikfrische, unformatierte  Disketten kopiert, sollte "Stets 
Formatieren" in jedem Fall anwhlen, da QCopy Professional sonst immer erst 
auf den dann unvermeidlichen Schreibfehler warten mu.

Nachteilig ist, da wegen des erhhten Aufwands die Kopiergeschwindigkeit
sinkt. Wer etwas Zeit hat, sollte daher vorher mit der Formatierfunktion
von QCopy Professional alle Disketten hintereinander (eventuell mit 
Sektorenoptimierung) formatieren und dann erst kopieren.
   
Wenn die Sektorenoptimierung aktiviert ist, wird die Diskette entsprechend
formatiert. Weitere Informationen zur Sektorenoptimierung finden Sie im
Abschnitt C.II.4.j., nmlich genau einige Zeilen weiter unten...


C.II.4.j. Sektorenoptimierung
   
Bei der Sektorenoptimierung werden die Sektoren einer Spur so angelegt,
da sie von DOS besonders schnell gelesen werden knnen. Fr DOS ist diese 
Formatnderung vllig transparent. 

Der Geschwindigkeitszuwachs liegt, vor allem bei langen Dateien, im Bereich
von etwa 30-40%. Auf reiner Softwarebasis eine Geschwindigkeitssteigerung von 
100% zu erzielen, halten wir -gelinde gesagt- fr sehr wenig wahrscheinlich. 
Interessant wird diese Methode auch nur, wenn die Dateien mehr als eine oder 
zwei Spuren belegen, d.h. so ab 100.000 Bytes.

Sobald die Sektorenoptimierung angeschaltet ist, wird jedes Mal und nur dann,
wenn formatiert werden mu, die Zieldiskette entsprechend umformatiert. 
Dieser Vorgang ist nur einmal notwendig, es sei denn, Sie formatieren die 
Diskette danach noch einmal unter DOS mit dem Parameter "/U". In diesem Fall
wird die Sektorenoptimierung durch die "normale" DOS-Formatierung ersetzt. 

Wichtig ist, da nur dann optimiert wird, wenn Qcopy Professional die 
Zieldiskette formatieren mu, d.h wenn die Zieldiskette unformatiert ist, 
Sie eine hochformatierte Diskette 1:1 auf eine normale Diskette kopieren oder 
wenn Sie die Zieldiskette ausdrcklich mit STETS FORMATIEREN neu formatieren 
lassen. 

Wie gesagt, es macht nicht in jedem Fall Sinn, alle seine Disketten mit der
Sektorenoptimierung umzustellen. QCopy Professional ist nmlich in der Lage, 
Disketten ohne die Sektorenoptimierung, d.h. die normalen DOS-Disketten 
ebenso schnell zu lesen wie solche mit Sektorenoptimierung. 

Beispiel : Ein Satz Installationsdisketten ist am schnellsten ohne 
           Sektorenoptimierung kopiert. Da man ja nur einmal installiert und
           die Disketten dann nur noch als Backup behlt, sollte dies ja
           eigentlich fr niemanden ein Problem sein. 

           Wenn Sie eine Diskette haben, auf der Sie zur Sicherheit immer
           Ihre Sourcecodes, Texte o.. abspeichern, lohnt es sich, vor allem
           wenn die Dateien etwas lnger sind, die Diskette mit der 
           Sektorenoptimierung zu formatieren bzw. zu kopieren.

Probleme mit Sektorenoptimierungen, die von anderen Kopierprogrammen 
durchgefhrt wurden, sind uns nicht bekannt. Es kann aber eventuell etwas 
lnger dauern, die sektorenoptimierten Disketten, die von anderen Kopier-
oder Formatierprogrammen geschrieben wurden, einzulesen. 

CPS-Disketten knnen aus technischen Grnden nicht mit der 
Sektorenoptimierung geschrieben werden, was aber wegen der hohen 
Lesegeschwindigkeit von CP-BACKUP selbst auch berhaupt nicht notwendig ist.
Die Sektorenoptimierung ist daher inaktiv, wenn Sie als Quelltyp "CP-BACKUP"
whlen.

Zusammengefat: 

Wenn Sie einfach nur ein paar Disketten kopieren wollen, geht das am besten 
ohne die Sektorenoptimierung. Wenn Sie auf die Disketten unter DOS oft 
zugreifen wollen oder mssen und die Dateien in der Regel lnger sind als
etwa 100.000 Bytes, kann sich die Sektorenoptimierung lohnen.


C.II.4.k. Daten prfen

Diese Option sollten Sie immer dann aktivieren, wenn Sie unbedingt sicher 
gehen mssen, ob die Zieldiskette korrekt beschrieben wurde. QCopy 
Professional wird dann jede geschriebene Spur noch einmal lesen. Eventuelle 
"wackelige" Sektoren, d.h. Sektoren, die zwar normal zu formatieren sind,
sich aber nicht immer problemlos lesen lassen, knnen so gleich aufgesprt 
werden. Bei PD-Software ist das ja ziemlich egal, aber wenn es um wertvolle 
Daten geht...

Nachteil dieser Option ist eine Veringerung der Geschwindigkeit beim 
Kopieren, da sich der Aufwand beim Schreibvorgang verdoppelt.

Um nicht miverstanden zu werden : natrlich schreibt QCopy Professional die
Daten sicher auf die Diskette. Nur wer mit groen Diskettenmengen zu tun hat,
die zum Teil noch nie formatiert wurden, dafr No-Name-Diskette benutzt oder 
seine Disketten schon laaange Zeit im Gebrauch hat (womglich schon fter
mit der Post verschickte), wer immer also mit eventuell nicht einwandfreien
Diskettten zu tun hat, sollte "Daten prfen" benutzen. Alle anderen knnen 
beruhigt ohne diese Option kopieren (DON'T PANIC !). 


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C.III.      Die Formatierfunktion

Wenn Sie im Hauptmen auf die Schaltflche "Formatieren" drcken, gelangen
Sie in die Formatierfunktion. Der Bildschirmaufbau ndert sich, die 
Einstellungen der Schalter oben in der Mitte des Bildschirmes auch.

*********************************************************************
* Sicherheitshinweis :                                              *
*                                                                   *
* Die Formatierung einer Diskette, die Sie mit QCopy Professional   *
* durchfhren, lt sich nicht mehr rckgngig machen.              *
*********************************************************************

Unsere Methode ist nicht zu vergleichen mit der "Quickformat"-Methode des DOS
Befehls "FORMAT" : Dabei wird zustzlich eine Kopie der alten FAT/des alten
Hauptverzeichnisses auf der Diskette angelegt, anhand der die 
Verzeichniseintrge wieder rekonstruiert werden knnen. 

QCopy Professional berschreibt die alten Eintrge und legt eine komplett
neue FAT und ein neues Haupverzeichnis an.

Der "Datenmll" auf der Diskette ist also zumindest vor dem 
Durchschnittsanwender relativ sicher, allerdings auch vor Ihnen selber. 
berlegen Sie also gut, ob Sie die Disketten noch brauchen. Wir empfehlen 
Ihnen, sich vorher noch einmal mit der Verzeichnisfunktion das 
Inhaltsverzeichnis der Diskette(n) anzeigen zu lassen.


C.III.1.    Schaltknpfe   

Die Schaltknpfe werden bedient wie sonst im Programm auch. Grundstzlich 
wird aber nicht mehr zwischen "Quelle" und "Ziel" unterschieden, denn bei 
einem Formatiervorgang kann es ja nur ein Ziel geben.


C.III.1.a.  Wahl des Formattyps

Auf der linken Seite, auf der Sie im Hauptbildschirm zwischen 
"DOS-Automatisch" und "CP-BACKUP" whlen konnten, stellen Sie auch diesmal
den gewnschen Formattyp ein. Whlen Sie "DOS-Diskette", um eine normale, von
DOS lesbare Diskette zu erzeugen, oder "CPS-Diskette", um eine Diskette fr
den Einsatz als Backupdiskette mit dem Backupprogramm CP Backup von Central
Point Software vorzubereiten.

Achten Sie darauf, da Sie in CP-BACKUP spter auch tatschlich das 
CPS-Diskettenformat als Format fr die Disketten eingestellt haben. Das
Programm kann Disketten sowohl im DOS-Format als auch im CPS-Format lesen 
und beschreiben; das CPS-Format bietet aber einige Vorteile fr Backupzwecke.
Nur wenn Sie tatschlich das CPS-Format benutzen, sollten Sie mit der 
Formatierfunktion Disketten fr das Backupprogramm vorbereiten. 

Die Einstellung "CPS-Diskette" kann nur angewhlt werden, wenn Sie als
Formatiermethode "Voll" angewhlt haben. Die Zieldiskette wird daher in jedem
Fall komplett gelscht.


C.III.1.b.  Wahl der Formatiermethode

Hier whlen Sie, wie die Diskette formatiert werden soll bzw. ob sie nur
umbenannt wird. 

Formatiermethode "Sicher" :

QCopy Professional liest jede einzelne Spur der Diskette ein. Wenn es dabei 
einen Fehler gibt, wird intern auf die Formatiermethode "Voll" umgeschaltet
und die ganze Diskette neu formatiert. 

Bei dieser Methode werden das Hauptverzeichnis, die FAT und der 
Bootblock neu installiert. Zum Thema "Bootblock" lesen Sie bitte auch die
entsprechenden Erluterungen im Abschnitt ber die Formatiermethode "Voll" 
durch.

Bei dieser Formatiermethode werden die Datenblcke auf der Diskette nicht 
komplett gelscht. Wenn Sie sicher gehen mssen, da alle Daten vernichtet
werden, benutzen Sie bitte die Formatiermethode "Voll". Der Bootblock wird 
in jedem Fall neu geschrieben.

Wenn die Sektorenoptimierung aktiviert ist, die Diskette aber noch nicht 
sektorenoptimiert wurde, wird komplett formatiert. Wenn die Diskette bereits
sektorenoptimiert wurde, die Sektorenoptimierung aber deaktiviert ist, wird
ebenfalls komplett formatiert.

Formatiermethode "Schnell" :          

Bei dieser Methode werden nur das Hauptverzeichnis und die FAT neu angelegt.
Diese Methode ist vor allem dann geeignet, wenn Sie sicher sind, da die 
Zieldiskette keinen Fehler und/oder keine sicherheitsrelevanten Daten 
enthlt. 

Formatiermethode "Voll" :

Die Zieldiskette wird behandelt, als ob sie noch niemals formatiert wurde.
Alle Strukturen werden neu geschrieben, alle Daten auf der Zieldiskette
komplett gelscht. Diese Methode ist auch der sicherste Weg, um 
herauszufinden, ob eine Diskette eventuell einen Fehler enthlt : 
Formatieren Sie die Diskette mit dieser Methode und aktivieren Sie 
gleichzeitig die Option "Formatierung prfen". Mehr Informationen dazu 
finden Sie im Abschnitt C.III.2.f.

Bei dieser Formatiermethode mu gleichzeitig auch ein neuer Bootblock auf die 
Diskette geschrieben werden. Jedes Betriebssystem hat hier seine eigene
Version. Die Aufgabe des Bootblocks besteht darin, entweder die Systemdateien
auf der Diskette zu laden (zu "booten") oder, wenn diese nicht gefunden
werden knnen, einen Text auszugeben, der sinngem in etwa 
"Keine Bootdiskette eingelegt - bitte entfernen und Taste drcken" heit.

Der von uns auf der formatierten Diskette installierte Bootblock wird 
hingegen den Bootvorgang nicht einfach abbrechen, sondern die "Kontrolle" an 
das Laufwerk "C:" abgeben, d.h. an die erste installierte Festplatte. Nur 
wenn keine Festplatte gefunden wird, gibt es eine Fehlermeldung im obigen
Sinne. Wenn Sie also nach einem Reset vergessen haben, die Diskette aus dem 
Laufwerk zu entfernen, werden Sie davon kaum etwas bemerken.

Wenn Sie Probleme damit bekommen, etwa weil Sie Ihr System auf etwas 
unbliche Weise bootet, entfernen Sie einfach die Diskette und starten Sie
das System erneut - unter dem Strich haben Sie im ungnstigsten Fall also
genauso viel zu tun, wie wenn der Bootblock gar nicht verndert worden wre. 

DOS interessiert sich im brigen berhaupt nicht fr vernderte Bootblcke,
Sie knnen die Diskette also verwenden, wie jede andere auch.

Wenn Sie eine "normale" Systemstartdiskette erzeugen wollen, benutzen Sie
einfach den Befehl "SYS". DOS wird unseren Bootblock mit dem 
Standardbootblock berschreiben und die Systemstartdateien auf die Diskette 
kopieren.

Die Formatiermethode "Voll" mu angewhlt werden, bevor Sie Disketten als 
CPS-Diskette formatieren knnen.

Formatiermethode "Benennen" :

Dies ist eigentlich keine Formatiermethode, es wird lediglich der Name 
gendert. Ist der Schalter "Seriennummer modifizieren" auf "ein" gestellt,
wird auch die Datentrgernummer entsprechend dem Wert im Texteingabefeld
"Datentrgernummer" verndert.

Dies knnen Sie sowohl mit DOS- als auch mit CPS-Disketten machen.


C.III.1.c.  Wahl der Kapazitt

Auf der rechten Seite geben Sie die gewnschte Kapazitt der Diskette ein. 
Sie knnen hier jede Kapazitt angeben, die physikalisch von der Diskette
auch gespeichert werden kann, d.h. Sie knnen eine 3 1/2" HD-Diskette auch
auf 1.2MB formatieren, usw. Wenn die Diskette die gewhlte Formatierung
nicht "schafft", gibt es eine Fehlermeldung, sobald Sie den Formatiervorgang
gestartet haben. Auch hier knnen Sie die Kapazitt von 2.88MB nur dann 
anwhlen, wenn das Programm in Ihrem System ein 2.88MB-Laufwerk entdeckt hat.

Wenn Sie den Typ "CPS-Diskette" gewhlt haben, knnen Sie eine 3 1/2"
Diskette nur auf 720KB oder 1.44MB formatieren, eine 5 1/4" Diskette nur auf
360KB oder 1.2MB. Die anderen Einstellmglichkeiten bleiben jeweils gesperrt.


C.III.1.d.  Wahl des Laufwerkstyps

Hier whlen Sie, in welchem Laufwerk Sie die Diskette formatieren wollen,
also A: oder B:. Bei dem Formattyp "CPS-Diskette" beeinflussen Sie so, 
welche Kapazitt die Zieldiskette haben kann, vgl. Ausfhrungen im Abschnitt 
C.II.1.c.


C.III.2. Knpfe

Mit den in der Mitte angebrachten Schaltknpfen knnen Sie den 
Formatiervorgang weiter beeinflussen. Bitte beachten Sie, da die Knpfe zwar
zum Teil den gleichen Namen wie im Hauptbildschirm tragen, die Einstellung
eines Knopfes ist aber gnzlich unabhngig von der seines Gegenparts im 
Hauptbildschirm. Das gleiche gilt fr die Voreinstellungen, die Sie in der
.INI-Datei in einer eigenen Gruppe von Eintrgen bestimmen knnen. Um dies
auch optisch deutlich zu machen, sind die Schalter etwas weiter voneinander 
entfernt.

Es ist so z.B. mglich, im Hauptbildschirm stets die Option 
"berschreibwarnung" deaktiviert zu haben, im Formatierbildschirm jedoch
nicht. Der Vorteil ist, da Sie die Einstellungen, die Sie whrend eines 
"Ausfluges" in die Formatierfunktion eventuell verndert haben, bei Ihrer
Rckkehr zum Hauptbildschirm nicht wieder rckgngig machen mssen.


C.III.2.a. Mehrere Formatierungen

Dieser Schalter hat eine hnliche Wirkung wie der Schalter "Mehrere Ziele"
im Hauptbildschirm : QCopy Professional wird entsprechend der aktuellen
Einstellungen endlos Disketten formatieren, bis Sie den Vorgang abbrechen.
Dieser Schalter ist also dann hilfreich, wenn Sie eine grere Anzahl von
Disketten der gleichen Kapazitt und des gleichen Typs bentigen.


C.III.2.b. Diskettenwechsel

Hier bestimmmen Sie, ob ein Diskettenwechsel erkannt wird oder nicht. Auch
die Formatierfunktion beschrnkt das Warten auf den Diskettenwechsel auf 
fnf Minuten, danach mssen Sie den Diskettenwechsel in jedem Fall manuell
besttigen. Die Ausfhrungen im Abschnitt C.II.4.d. gelten sinngem.


C.III.2.c. Programm ausfhren

Mit diesem Schalter weisen Sie QCopy Professional an, nach jedem 
erfolgreichen Formatiervorgang ein bestimmtes Programm auszufhren. Dieses
Programm kann eines der fnf Programme sein, mit denen Sie in der 
Verzeichnisfunktion die freien Schaltflchen belegen knnen.

In der .INI-Datei tragen Sie unter der Nummer "086" die Nummer des Programms
ein, welches Sie ausfhren lassen mchten, also eine Nummer zwischen 55 und
59. Das Programm, welches nach einem Formatiervorgang ausgefhrt wird, kann
daher ein anderes sein als das Programm, welches nach einem Kopiervorgang
ausgefhrt wird. Weitere Ausfhrungen dazu lesen Sie im Abschnitt C.II.4.g.
oder im Abschnitt C.IV.6.e. dieser Anleitung.


C.III.2.d. berschreibwarnung

QCopy Professional prft, wenn die berschreibwarnug eingeschaltet ist, ob
sich im Hauptverzeichnis der zu formatierenden Diskette Eintrge befinden,
unabhngig davon, ob diese noch gltig sind oder berteits als gelscht
gekennzeichnet wurden. Die Ausfhrungen im Abschnitt C.II.4.h. gelten 
sinngem.


C.III.2.e. Sektorenoptimierung

Die zu formatierende Diskette wird, wenn diese Option aktiviert ist, als
sektorenoptimierte Diskette formatiert. 

Wenn Sie als Formattyp "CPS-Diskette" angewhlt haben, knnen Sie die
Sektorenoptimierung nicht anwhlen, vgl. C.II.4.j.


C.III.2.f. Formatierung prfen

Diese Option sorgt dafr, da das Programm jede Spur, die formatiert wurde,
noch einmal liest. Gibt es dabei Unregelmigkeiten, gibt es eine 
Fehlermeldung.

Diese Option funktioniert wie "Daten prfen" im Hauptmen, die Ausfhrungen
im Abschnitt C.II.4.k. gelten daher entsprechend.


C.III.2.g. Seriennummer modifizieren

Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Seriennummer der formatierten 
Diskette verndert. Wenn Sie nur eine Diskette formatieren, wird als 
Datentrgernummer der Wert, der im Texteingabefeld "Datentrgernummer" steht,
eingetragen. 

Wenn Sie mehrere Disketten hintereinander formatieren, wird nach jedem 
Formatiervorgang die Seriennummer um eins hochgezhlt, wenn Sie hinter 
der Seriennummer im Texteingabefeld den Parameterstrich "/" eingeben.

Weitere Informationen zu diesem Texteingabefeld finden Sie im  Abschnitt 
C.III.4.

Es kann sinnvoll sein, Disketten mit genau hintereinander liegender 
Seriennummer zu haben, wenn Sie z.B. ein Installationsprogramm haben, welches
diese Serinennummer abfragt oder wenn Sie es etwas schwerer machen wollen, 
Kopien Ihres Programms zu verteilen, indem Sie darauf bestehen, da die 
Installationsdiskette eine bestimmte Seriennummer hat - eine Aufgabe, vor
der der unerfahrene Anwender zunchst scheitert.


C.III.2.h. Seriennummer automatisch
                     
Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Seriennummer der formatierten
Diskette nicht anhand der Angaben im Texteingabefeld "Datentrgernummer"
bestimmt, sonderm mittels des Microsoft-/DOS-Algorithmus ausgerechnet.
Auf die Verwendung einer eigenen Formel haben wir aus Kompatibilittsgrnden 
verzichtet.

Egal, ob Sie eine oder mehrere Disketten formatieren, die Datentrgernummer
wird stets nach dem Algorithmus berechnet. Hochzhlen ist hier nicht mglich.

Es ist nicht ntig, den Schalter "Seriennummer verndern" auf "An" zu setzen. 


C.III.3. Diskettenname eingeben

Dieses Texteingabefeld ist genauso zu bedienen wie die Texteingabefelder,
in denen Sie auf dem Hauptbildschirm die Pfad-/Dateinamen der Bufferdateien
eingeben.

Der Name, den Sie hier eingeben, wird auf der formatierten Diskette dann
eingetragen.

Sie knnen im Namen der Diskette das Jokerzeichen "?" genauso verwenden wie
im Namen der Bufferdateien, d.h. Sie knnen im Diskettennamen eine Zahl
stehen haben, die dann nach jedem Formatiervorgang hochgezhlt wird.

Beispiel : Der Name der zu formatierenden Disketten soll von 1 bis 99 
           durchgezhlt werden, die Disketten sollen also DISK01 bis DISK99 
           heien. Sie tragen im Feld "Diskettenname" "DISK??" ein, setzen 
           den Schalter "Mehrere Formatierungen" auf "An" und drcken auf
           "Start". Sie knnen whrend des Formatiervorgangs beobachten, wie 
           anstelle der Jokerzeichen die Zahlenwerte erscheinen und 
           hochgezhlt werden.

           Wenn Sie die gleiche Aufgabe lsen wollen, aber bei der Diskette
           "DISK29" beginnen wollen, tragen Sie einfach "DISK??/29" ein.

Wenn Sie diese Methode bei den Bufferdateien bereits begriffen haben, sollten
Sie keine Schwierigkeiten haben, auch die Disketten entsprechend 
umzubenennen.


C.III.4. Datentrgernummer eingeben

Wenn Sie hier eine Nummer eingeben, wird sie Datentrgernummer der nchsten
Diskette, die Sie formatieren, wenn der Schalter "Seriennummer modifizieren"
auf "An" ist. Bitte beachten Sie, da die Nummer hexadezimal dargestellt 
wird, d.h. wenn sie eine bestimmte Nummer wnschen, mssen Sie diese erst 
entsprechend umrechnen.

Wenn Sie hinter der Seriennummer den Parameterstrich "/" eingeben und
mehrere Disketten hintereinander formatieren, d.h. der Schalter "Mehrere 
Formatierungen" auf "An" ist, wird die Seriennummer automatisch um den
Betrag "1" hochgezhlt.

Wenn die Option "Seriennummer automatisch" aktiviert ist, wird der Inhalt
dieses Texteingabefeldes ignoriert, wenn "Seriennummer verndern" aktiviert
ist, wird immer um 1 hochgezhlt. Wenn keiner der beiden Schalter aktiviert
ist, erhlt die Diskette keine Seriennummer.

Eine Anwendungsmglichkeit knnte z.B. sein, da Sie in den ersten zwei Byte 
die Versionsnummer des Programms, in den zwei letzten Bytes die 
Revisionsnummer speichern, als z.B. "0A06-0004" wre dann "Version 10.6,
Revision 4". Aber wir verlassen uns da ganz auf Ihre Phantasie...

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C.IV. Die Verzeichnisfunktion

Mit der Anwahl der Schaltflche "Verzeichnis" gelangen Sie in ein neues 
Men. In der Mitte sehen Sie das Anzeigefenster, auf der linken Seite werden
die dem System bekannten logischen Laufwerke angezeigt und auf der rechten 
Seite sehen Sie Schaltknpfe und Schaltflchen. In der Mitte oben ist ein 
Texteingabefeld. Unten sehen Sie eine Leiste von Schaltflchen und, wenn Sie
bis hierhin gelesen haben, mittlerweile sollte das Programm auch schon
damit fertig sein, den restlichen Platz mit einer Reihe von Informationen 
zu fllen. An der rechten Flanke des Anzeigefensters schlielich sehen
Sie ein neues Element, einen sogenannten "Schieber". Wofr dieser Schieber
zu gebrauchen ist, lesen Sie im Abschnitt C.IV.2.

Die Verzeichnisfunktion als solche ist nicht, wie viele irrtmlich glauben,
der heimlich eingebaute Dateimanager von QCopy Professional. Sie soll nur
dazu dienen, Ihnen einen kurzen berblick ber die auf einem Laufwerk
gespeicherten Dateien zu geben und Ihnen so die Arbeit beim Diskettenkopieren
erleichtern. Fr Dateioperationen ist diese Funktion weder gedacht noch
geeignet.

Auerdem wohnt hier der groe Q-Dmonenfrst, der alle, die ihn mit 
Versuchen, doch noch eine Datei zu kopieren, in seinem Schlaf stren,
bis ans Ende aller Tage heimsucht.


C.IV.1. Laufwerke

Auf der linken Seite sehen Sie eine Liste der dem System zur Zeit bekannten
Laufwerke. Die kleinen Bildchen zeigen an, um welche Art von Laufwerk es
sich dabei handelt. Wir konnten allerdings nicht alle in Frage kommenden
Laufwerksarten austesten. Fr die Funktionsfhigkeit hat das Anzeigen eines
falschen Bildchens aber keine Bedeutung, ist halt nur peinlich fr uns.
Erkannt werden sollten zur Zeit Diskettenlaufwerke (3 1/2" oder 5 1/4"),
Festplatten, RAMDisks, mit SUBST vergebene Laufwerksbuchstaben, wenn Sie 
Glckhaben, Ihre Netzwerklaufwerke sowie CD-ROMs.

Wie Sie bereits im Abschnitt B.V. lesen konnten, wird diese Sharewareversion
wohl keine Netzwerklaufwerke erkennen, wenn Sie Novell 3.11 als 
Netzwerksoftware benutzen. Vielleicht hat sich das bei der Vollversion
schon bereinigt, also scheuen Sie sich nicht, anzurufen !

Whlen Sie das Laufwerk, von dem Sie das Verzeichnis anzeigen lassen wollen,
mit der Maus oder der Tastatur an. Das Wurzelverzeichnis wird ohne weitere 
Rckfrage eingelesen. 

Wenn bei einem Diskettenlaufwerk keine Diskette eingelegt ist, rattert Ihr 
Laufwerk nur kurz und im Verzeichnisanzeigefenster erscheint ein Zeichen 
gem. Paragraph 41 Abs. 2 Abschnitt 6 StVO, Nr. 267 (abgedruckt z.B. im 
Schnfelder unter 35a, S. 44). Sonst passiert nichts. 

Wenn Sie das Programm nur per Tastatur bedienen, mssen Sie, wenn Sie von A: 
auf C: wechseln wollen, sich auch das Inhaltsverzeichnis des Laufwerks B:
anzeigen lassen. Da erfahrungsgem fast alle Anwender von QCopy Professional 
ausschlielich die Maus benutzen, haben wir diese Unbequemlichkeit fr die 
Tastaturbenutzer in Kauf genommen.

Wenn Sie von einem Laufwerk erneut das Verzeichnis einlesen wollen, whlen
Sie es einfach wieder mit der Maus an oder Drcken RETURN/EINGABE, wenn der
Schaltknopf leuchtet.


C.IV.2. Anzeigefenster

Das Anzeigefenster zeigt Ihnen Dateiname, Erweiterung, Gre der Datei in 
Bytes, letztes Speicherdatum sowie die Dateiattribute an - so ziemlich alles, 
was der DIR-Befehl von DOS auch macht.

Wenn Sie auf eine Zeile des Anzeigefensters mit der Maus klicken oder mit
der Tastatur das Anzeigefenster anwhlen, erscheint ein gelber Balken, den
Sie auch mit den CURSOR-/PFEIL-Tasten bewegen knnen. Plazieren Sie den 
Balken auf einem Unterverzeichnis und drcken Sie RETURN/EINGABE oder klicken
zweimal kurz hintereinander auf den Verzeichnisnamen, wird das Verzeichnis
angezeigt. Um in ein darber liegendes Verzeichnis zu gelangen, setzen Sie
den Balken auf den "Dateinamen", der nur aus zwei Punkten, "..", besteht.

Bei langen Verzeichnissen knnen Sie mit PAGE-UP/BILD-HOCH und PAGE-DOWN/
BILD-UNTEN Seitenweise blttern.

Das ganze lt sich nur holprig erklren; wenn Sie bei der Bedienung unsicher 
sind, probieren Sie am besten ein wenig herum und wechseln dabei in 
verschieden lange Verzeichnisse und auf ein anderes Laufwerk.

Wie oben schon erwhnt, hat das Anzeigefenster an der rechten Seite ein
neues Element, den SCHIEBER. Es besteht aus zwei Pfeilelementen jeweils am
oberen und unteren Ende und aus einem beweglichen Schiebeelement dazwischen.

Der Schieber funktioniert hnlich wie seine Verwandten bei MS-WINDOWS, OS/2,
AMIGA WORKBENCH und wie sie alle heien mgen. Daher kann er auch nur mit der
Maus bedient werden; die Funktionen werden bei der Tastatursteuerung von den
CURSOR-/PFEIL-Tasten bernommen (s.o.). 

Klicken Sie auf eines der beiden Pfeilelemente, wird die Anzeige der 
Dateinamen nach oben oder nach unten geschoben. Das Schiebeelement in der 
Mitte folgt. Seine Gre ist proportional zu der Gre des gerade sichtbaren 
Teils des Verzeichnisses. Es wre bei einem Verzeichnis mit vielen Dateien 
also klein, bei einem Verzeichnis mit nur wenigen Datein gro oder, wenn alle 
Dateien gleichzeitig aufgelistet werden knnen, sogar so gro, da man es
nicht mehr bewegen kann.

Mit der Maus knnen Sie sich in langen Verzeichnissen sehr schnell zu einer
bestimmten Datei bewegen, wenn Sie ungefhr wissen, wo sie steht. Dazu 
klicken Sie den Schieber an und fhren mit gedrckter Maustaste den Schieber
so, da die Mitte des Schieberelementes ungefhr dort steht, wo innerhalb des
angezeigten Inhaltsverzeichnisses die Datei steht. Dann lassen Sie die 
Maustaste los.

Spielen Sie ein wenig damit, um ein Gefhl fr die richtige Positionierung 
des Schiebers zu bekommen, wenn Sie sich bei der Bedienung unsicher fhlen.
 
Wenn Sie den Balken auf eine ausfhrbare Datei legen, d.h. auf eine Datei
mit der Endung .COM, .EXE oder .BAT und dann RETURN/EINGABE drcken oder mit
der Maus einfach doppelt auf den Dateinamen klicken, erscheint das Fenster,
mit dem Sie die Schaltflchen am unteren Bildrand konfigurieren knnen.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt C.IV.6.f.

Wenn Sie den Balken auf eine Bufferdatei legen und dann RETURN/EINGABE 
drcken oder mit der Maus einfach doppelt auf den Dateinamen klicken, 
erscheint das Fenster, in dem Sie den Kommentar der Bufferdatei verndern
knnen und noch einiges mehr. Weitere Informationen dazu finden Sie im
Abschnitt C.IV.5.


C.IV.3. Filter

ber dem Anzeigefenster ist ein Texteingabefeld, in dem Sie einen sogenannten
Filter eingeben knnen. Nur Dateien, die das eingegebene Kriterium erfllen,
werden berhaupt aufgelistet. So wrden, wenn Sie "*.BUF" als Filter
eingeben, nur die Dateien aufgelistet, die die Erweiterung ".BUF" haben. Um
mit mehr als einem Filter zu arbeiten, trennen Sie diese mit einem ","
voneinander. 

Beispiel : Die Eingabe von "*.BUF, *.TMP, *.DSK" wrde Ihnen aus dem 
           aktuellen Verzeichnis nur die Dateien auflisten, die die 
           Erweiterung "*.BUF, *.TMP, *.DSK" haben.

In der .INI-Datei knnen Sie einen Filter voreinstellen. Sinnvoll erscheint
es, die Anzeige auf die Dateitypen *.BUF, *.COM, *.EXE und *.BAT zu 
beschrnken, da Sie im Grunde genommen nur solche Dateien bearbeiten knnen.
Wenn Sie jedoch auch die Erweiterung fr die Sortierung Ihrer Bufferdateien
verwenden -schlielich sind Sie auf die Erweiterung .BUF nicht festgelegt-
sollten Sie natrlich alle Erweiterungen zulassen.


C.IV.4. Sortierung

Die aufgelisteten Dateien knnen Sie nach verschiedenen Kriterien sortieren
lassen, entweder in auf- oder absteigender Reihenfolge. Mglich ist eine
Sortierung nach Dateiname, Erweiterung, Datum/Zeit, Gre in Bytes oder gar
keine Sortierung, d.h. die Dateien werden so angezeigt, wie die Eintrge
physikalisch im Verzeichnis stehen.

Klicken Sie auf den Schaltknopf neben der gewnschten Option oder benutzen
Sie -wie gehabt- die Tastatur, um eine Sortiermethode auszuwhlen.

In der .INI-Datei knnen Sie die gewnschte Sortiermethode voreinstellen.


C.IV.5. Bufferdateien bearbeiten

Wie Sie im Abschnitt C.II.4.f. lesen konnten, ist es mglich, Bufferdateien
mit einem Kommentar zu versehen, der Ihnen hilft, trotz der Beschrnkung
auf acht Zeichen Lnge beim Dateinamen plus drei Zeichen fr die Erweiterung
die bersicht zu behalten.

Um sich diese Angaben anzeigen zu lassen knnen und um sie gegebenenfalls 
auch zu verndern, bewegen Sie mit Tastatur oder Maus den gelben Balken auf 
die Bufferdatei und drcken dann RETURN/EINGABE oder machen gleich einen 
Doppelklick mit der Maus.

Es erscheint ein Fenster, in dem Sie neben einigen Angaben zu der Diskette,
die in der Bufferdatei gespeichert ist, zwei Texteingabefelder sehen.
Im Feld "Dateiname" knnen Sie den Dateinamen der Bufferdatei sehen.
Wenn Sie das Teld anklicken oder sich mit TAB/SPRUNG dorthin bewegen, sehen
Sie einen kleinen Cursor. Sie knnen den Dateinamen nun editieren. QCopy
Professional wird schon bei der Eingabe darauf achten, da Sie die
DOS-Konventionen einhalten.

Im Texteingabefeld darunter sehen Sie einen Teil des Kommentars. Der
Kommentar darf bis zu 80 Zeichen lang sein, angezeigt werden Ihnen davon
die letzten 35 Zeichen. Den Kommentar knnen Sie ebenfalls editieren.

Die Schaltflchen unten in der Mitte des Fensters sind selbsterklrend :
Wenn Sie auf "Speichern" drcken, werden die genderten Werte in der 
Bufferdatei eingetragen, wenn Sie auf "Abbruch" drcken, werden die
nderungen verworfen.

Diese Funktion wird auch mit den Bufferdateien der Vorgngerversionen 
funktionieren, nur werden Sie da dann keinen Kommentar sehen : es wurde ja
damals beim Anlegen der Bufferdatei keiner eingetragen.


C.IV.6. Schaltflchen in der Verzeichnisfunktion

In der Verzeichnisfunktion haben Sie zwei verschiedene Arten von 
Schaltflchen: zum einen die Gruppe auf der rechten Seite, die bereits fest
belegt sind, und die frei belgbaren Schaltflchen unterhalb des
Verzeichnisanzeigefensters.


C.IV.6.a. Lschen

Wenn Sie auf diese Schaltflche drcken, knnen Sie die Datei, auf der sich
der gelbe Balken befindet, lschen. Es erscheint eine Sicherheitsabfrage und
wenn Sie besttigen, da Sie die Datei wirklich lschen wollen, wird sie...
gelscht ! Sie knnen damit aber weder Unterverzeichnisse lschen noch
mehrere Dateien auf einmal. Die Funktion ist lediglich dafr gedacht, eine
einzelne, berflssige oder versehentlich angelegte Bufferdatei zu lschen.
Auch wenn wir uns wiederholen : fr umfangreiche Dateioperationen benutzen
Sie besser einen richtigen Dateimanager und nicht ein 
Disketten>>kopier<<programm. Stren Sie nicht die Ruhe des groen
Q-Dmonenfrsten !


C.IV.6.b. Quelle

Mit der Schaltflche QUELLE knnen Sie den Pfad bestimmen, der im Hauptmen 
fr das Suchen der Quellbufferdatei verwendet wird. Es ist mglich, nicht
nur eine Datei, sondern auch Verzeichnisse anzuwhlen. Der Dateiname mu dann
aber von Hand im Hauptmen eingegeben werden. Hrt sich kompliziert an, ist
aber ganz einfach :

Angenommen, Sie haben ein extra Verzeichnis auf Ihrer Festplatte, in dem Sie 
Ihre Bufferdateien speichern. Um jetzt eine Bufferdatei als QUELLE 
auszuwhlen, gehen Sie in die Verzeichnisfunktion, whlen das betreffende
Laufwerk und das Verzeichnis, setzen den gelben Balken auf die gewnschte 
Datei und klicken dann auf QUELLE. Wenn Sie nun zurck ins Hauptmen gehen,
wird der gewhlte Pfad-/Dateiname unter QUELLE/BUFFERDATEI angezeigt.

Wollen Sie nur ein Verzeichnis whlen, reicht es, wenn Sie den Balken auf
das gewnschte Verzeichnis setzen und dann QUELLE drcken. Im Hauptmen 
mssen Sie dann noch den entsprechenden Dateinamen eingeben. Dieses Verfahren
ist besonders dann interessant, wenn Sie mit Jokern/Zhlvariablen arbeiten.


C.IV.6.c. Ziel

Im wesentlichen passiert hier das gleiche, wie wenn Sie auf QUELLE drcken,
Sie bestimmen hier aber den Pfad-/Dateinamen, der im Hauptmen fr die
Zielbufferdatei angezeigt wird. Die Ausfhrungen im Abschnitt C.IV.6.b.
gelten entsprechend.


C.IV.6.d. Zurck

Mit der Anwahl dieser Schaltflche kehren Sie in das Hauptmen zurck. Die
Einstellungen, die Sie in der Verzeichnisfunktion getroffen haben, bleiben 
jedoch erhalten, solange QCopy Professional luft bzw. solange, bis Sie
mittels der Funktion "Voreinstellungen" neue Einstellungen laden.

Alternativ knnen Sie stets die ESC/ABBRUCH-Taste drcken. Diese Taste hat
die gleiche Wirkung wie ein Klicken auf "Zurck".


C.IV.6.e. Frei belegbare Schaltflchen

Diese Schaltflchen knnen Sie fr Ihre eigenen Zwecke frei mit 
DOS-Programmen belegen, z.B. mit einem Dateimanager. Sie knnen diesen
Programmen auch bestimmte Werte bergeben, die von QCopy Professional zur
Verfgung gestellt werden, z.B. das momentan angezeigte Laufwerk, etc.

Mgliche Anwendungen sind z.B. der Aufruf eines Packprogramms, eines 
Virenscanners, der Streamersoftware, undsoweiterundsofort. Sicher fllt
Ihnen genug ein, die fnf Flchen zu belegen.

Wie Sie in den Abschnitten C.II.4.g. und C.III.2.c. lesen konnten, knnen
Sie nach jedem Kopier- und/oder Formatiervorgang eines dieser fnf
Programme ausfhren lassen. In der .INI-Datei wird dies so gelst, da ein
"Zeiger" auf einen der fnf Eintrge weist. Sie mssen daher bei der Belegung
der Schaltflchen darauf achten, da Sie das nach dem Kopiervorgang und
bzw. oder nach dem Formatiervorgang auszufhrende Programm mit eintragen.
Im ungnstigsten Fall haben Sie daher danach dann nur noch drei 
Schaltflchen brig, die Sie wahlfrei belegen knnen.


C.IV.6.f. Konfigurieren der Schaltflchen

Bevor Sie die Programme ausfhren lassen knnen, mssen Sie die Schaltflchen
erst einmal konfigurieren. Whlen Sie mit dem Gelben Balken die Datei aus,
die Sie ausfhren lassen wollen, d.h. setzen Sie den gelben Balken auf eine
Datei mit der Endung .COM, .EXE oder .BAT und drcken Sie RETURN/EINGABE
oder machen Sie gleich einen Doppelklick mit der Maus. Es erscheint ein 
Fenster.

Im Texteingabefeld "Pfad des externen Programms" geben Sie den Pfad- und
Dateinamen ein. Da Sie ja bereits eine ausfhrbare Datei ausgewhlt hatten,
wird der Pfad-/Dateiname dieser Datei als Vorgabe angezeigt. Hinter dieser
Vorgabe knnen Sie noch einige der von QCopy Professional bereitgestellten
Parameter eingeben, die im folgenden kurz erklrt werden :

%d : Ziellaufwerk

Es wird dem aufgerufenen Programm der Laufwerksbuchstabe des Ziellaufwerks
bergeben. Das "Ziel"-Laufwerk in der Verzeichnisfunktion ist natrlich 
das Laufwerk, von dem im Augenblick des Aufrufes des Programms gerade das 
Hauptverzeichnis oder ein Unterverzeichnis angezeigt wird.

Wenn Sie das Programm spter mittels "Programm ausfhren" nach einem Kopier-
oder Formatiervorgang ausfhren lassen wollen, ist das Ziellaufwerk das
Laufwerk, auf das soeben geschrieben wurde, ganz gleich, ob es sich dabei um
ein Diskettenlaufwerk oder (bei einer Bufferdatei als Ziel) um ein 
Festplattenlaufwerk handelt.

%p : Ziellaufwerk, Pfad

Hier wird nicht nur der Laufwerksbuchstabe, sondern auch der Pfad, der
im Augenblick des Programmaufrufes angezeigt wird, bergeben.

%f : Ziellaufwerk, Pfad, Dateiname

Hier werden Laufwerksbuchstabe, Pfad und Dateiname bergeben. Der Dateiname
ist der Name der Datei, auf der der gelbe Balken im Augenblick des Aufrufes
des externen Programms liegt.

Wenn Sie das Programm spter mittels "Programm ausfhren" nach einem Kopier-
oder Formatiervorgang ausfhren lassen wollen, wird der komplette 
Pfad-/Dateiname der Bufferdatei bergeben. 

%w : Warten

Wenn das externe Programm fertig ist, wartet QCopy Professional auf einen
Tastendruck, bevor es in die Verzeichnisfunktion zurckkehrt. Anders als
beim DOS-Batchbefehl PAUSE wird aber kein Text ausgegeben.

Die Parameter geben Sie einfach hinter dem Pfad-/Dateinamen ein.

Im Feld "Schaltername" knnen Sie einen bis zu 8 Zeichen langen Namen 
eingeben, der dann auf der belegten Schaltflche erscheint. 

Anschlieend whlen Sie diejenige der fnf Schaltflchen, die Sie belegen
wollen. Klicken Sie auf die Schaltflche und schon erscheint die Meldung
"Schaltflche wurde belegt". Im Fenster wird nun der Name der Schaltflche
angezeigt und unten am Bildschirmrand ebenfalls.

Drcken Sie auf "OK", um die Belegungsfunktion zu verlassen.

Beispiel : Sie wollen das Programm CHKDSK im Verzeichnis DOS des Laufwerkes
           C: ausfhren lassen und dem Programm dabei das Laufwerk
           bergeben, welches gerade angezeigt wird. Sie machen also einen
           Doppelklick auf den Programmdateinamen. Im Fenster "Externes
           Programm konfigurieren" erscheint der Pfad-/Dateiname wie folgt :
           "C:\DOS\CHKDSK.EXE", dahinter geben Sie den Parameter %d ein. Sie
           lesen also "C:\DOS\CHKDSK.EXE %d". Geben Sie darunter den Namen
           der Schaltflche ein, also z.B. "Chkdsk" und whlen Sie dann die
           neu zu belegende Schaltflche aus.

           Oder : Sie wollen das Programm KODIEREN im Verzeichnis SCHUTZ auf
           der Festplatte C: ausfhren lassen, um die gerade eingelesenen
           Bufferdateien zu verschlsseln. Damit Sie das Ergebnis der
           Verschlsselung sehen knnen, mu die Textausgabe des Programms
           auf dem Bildschirm stehen bleiben.
           Sie klicken also im Verzeichnis SCHUTZ auf die Datei KODIEREN.EXE
           und sehen, wie das Fenster fr die Belegung der Bufferdateien 
           auftaucht. Hinter dem Pfad-/Dateinamen geben Sie die Parameter %f 
           und %w ein : C:\SCHUTZ\KODIEREN.EXE %f %w".

Die Programme fhren Sie aus, indem Sie mit der Maus zweimal kurz 
hintereinander auf die Schaltflche klicken machen oder indem Sie sie mit der 
Tastatur anwhlen und RETURN/EINGABE oder SPACE/LEERSCHRITT drcken.

Die von Ihnen vorgenommenen nderungen werden erst dann endgltig 
gespeichert, wenn Sie die aktuellen Einstellungen mit der Funktion 
"Voreinstellungen" speichern. Die Programmdateinamen etc. werden in der 
.INI-Datei gespeichert, die Namen der Schaltflchen in der .LNG-Datei. Beide
knnen Sie auch manuell mit einem Texteditor ndern.


C.IV.7. Andere Angaben auf dem Bildschirm

Das Men "Verzeichnis" hat aber noch mehr Informationen zu bieten als nur die
Anzeige von Dateinamen. 

Oben in der Mitte sehen Sie zuerst den Namen des gerade angezeigten 
Laufwerkes, darunter die Gesamtkapazitt des Laufwerkes und die noch freie 
Kapazitt. Beide Angaben sind in Kilobyte. Auerdem wird noch angezeigt,
wieviele Eintrge das gerade angezeigte Verzeichnis hat. Diese Angabe richtet
sich nach dem momentan verwendeten Filter. Unterverzeichnisse zhlen 
ebenfalls als Eintrag.

In der linken oberen Ecke wird Ihnen die Datentrgernummer angezeigt. Unter 
dem Texteingabefeld fr den Filter schlielich sehen Sie den Pfad, der gerade
angezeigt wird. 


C.V. Die Voreinstellungsfunktion

Wenn Sie auf diese Schaltflche klicken oder sie mit RETURN/EINGABE anwhlen,
erscheint in der Mitte des Bildschirms ein Fenster mit zwei 
Texteingabefeldern. Im oberen Texteingabefeld wird der Pfad-/Dateiname der 
momentan verwendeten .INI-Datei angezeigt, darunter der der momentan 
verwendeten .LNG-Datei. Darunter wiederum sehen Sie drei Schaltflchen.

Laden : Laden der eingegebenen .INI- und .LNG-Dateien

Die in den Texteingabefeldern angegebenen Dateien werden geladen und sind
dann fr das Programm die neuen Einstellungen und Programmtexte. Bei einem
erfolgreichen Ladevorgang wird der Bildschirm kurz schwarz und dann finden 
Sie sich im Hauptbildschirm wieder. Die neuen Werte wurden bereits 
eingetragen.

Speichern : Speichern der aktuellen Einstellungen

Alle Einstellungen, die Sie im Programm haben, werden, so wie sie sind, in
die angegebenen .INI- und -LNG-Datei abgespeichert. Die alten Werte werden
berschrieben. Passen Sie auf, da Sie sich immer von den originalen .INI-
und .LNG-Dateien eine Kopie brig behalten, falls Sie das Programm
"zerkonfigurieren".

Sie knnen aber nicht alle Einstellungen in der .INI-Datei mit dieser 
Funktion brerschreiben, z.B. nicht die Einstellung fr den Piepston. Diese 
Einstellungen knnen Sie nur "von Hand", d.h. mit einem Texteditor, 
verndern. Diese Beschrnkung fllt aber nicht ins Gewicht, da Sie solche
Einstellungen wohl nicht oder nur sehr selten verndern werden. Weitere 
Informationen dazu finden Sie im Abschnitt E. dieser Anleitung.

Abbruch : Huch, blo weg !

Sie verlassen die Voreinstellungsfunktion und landen wieder im 
Hauptbildschirm.


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D. Die .LNG-Dateien

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Die QCOPYPRO.LNG-Datei enthlt (fast) alle im Programm vorkommenden Texte 
und (Fehler-)Meldungen. 

Wenn Sie keine .LNG-Datei beim Programmstart angeben, erwartet QCopy 
Professional die Datei QCOPYPRO.LNG im gleichen Verzeichnis, in dem auch 
QCOPYPRO.EXE steht. 

Benutzen Sie fr die Vernderungen einen einfachen Texteditor, der den
Text im ASCII-Format abspeichert. Wenn Sie ein MS-WINDOWS Programm benutzen,
achten Sie bitte ganz besonders auf das Attribut ASCII, da MS-WINDOWS den
zu ASCII nicht ganz kompatiblem ANSI-Zeichensatz benutzt. Stellen Sie
daher das Format der zu speichernden Datei auf "MS-DOS Text" o.. ein.

Verndern Sie die Texte in der .LNG-Datei nach Belieben. Achten Sie aber 
darauf, da Sie die vorgegebene Lnge nicht allzusehr berschreiten. 
berstehender Text wird abgeschnitten. Behalten Sie stets von Ihrer 
originalen .LNG-Datei eine Sicherheitskopie, sonst knnen Sie das Programm 
unter Umstnden nicht mehr starten. 

Diese Anleitung ist schon lang genug (und ich bin ziemlich faul). Daher haben 
wir auf eine ausfhrlichere Dokumentation der .LNG-Dateien verzichtet; sie 
ist jedoch in dem Handbuch zur Vollversion enthalten (Na so ein Zufall !).

Trotzdem,  wegen unserer tollen ausgezeichneten bewunderungswrdig guten,
vorbildlichen, preisverdchtigen und literarisch wertvollen Kommentierung der 
mitgelieferten .LNG-Datei QCOPYPRO.LNG ist es (unserer Meinung nach) kein 
Problem, die Texte zu verndern. Wenn Ihnen allerdings schon jemand
zuvorgekommen ist, greifen Sie ruhig zu den Manahmen, wie sie am Anfang
dieser Anleitung beschrieben wurden... (bei den technischen Hinweisen). Der
groe Q-Dmonenfrst steht zu Ihrer Verfgung...

Wenn Sie trotzdem noch Fragen haben, rufen Sie uns an ! Unsere Telefonnummer
steht vorne in der Anleitung oder im Titelbildschirm der Sharewareversion.


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E. Aufbau der .INI-Datei

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Im folgenden wird der Aufbau der .INI-Datei kurz beschrieben. Da Sie
alle wesentlichen Einstellungen vom Prograsmm aus abspeichern knnen,
haben wir nur die Einstellungen erklrt, die nur "von Hand" gemacht
werden knnen. Eine ausfhrliche Erklrung der .INI-Datei findet sich
aber... im Handbuch der Vollversion ! Da wir alle Eintrge ausfhrlich
kommentiert haben, sollte aber es kein groen Problem sein, die Einstellungen
zu verndern.

Benutzen Sie fr die Vernderungen einen einfachen Texteditor, der den
Text im ASCII-Format abspeichert. Wenn Sie ein MS-WINDOWS Programm benutzen,
achten Sie bitte ganz besonders auf das Attribut ASCII, da MS-WINDOWS den
zu ASCII nicht ganz kompatiblem ANSI-Zeichensatz benutzt. Stellen Sie
daher das Format der zu speichernden Datei auf "MS-DOS Text" o.. ein.

Bitte beachten Sie, da Sie die Funktionen des Programms an sich nur sehr
begrenzt verndern knnen. Die .INI-Datei enthlt lediglich die 
Voreinstellungen fr die einzelnen Programmteile, nicht jedoch 
Laufwerksdefinitionen, Treiberaufrufe, etc.

084=xx Programm nach dem Formatieren ausfhren

Hier geben Sie ein, welches der Programme, deren Pfad-/Dateiname in den
Nummern 55-59 gespeichert ist, nach dem Formatiervorgang ausgefhrt wird.
In diesen Nummern werden die Pfad-/Dateinamen von den Programmen gespeichert,
mit denen Sie die Schaltflchen in der Verzeichnisfunktion belegt haben.

Beispiel : Angenommen, Sie haben die erste Schaltflche in der 
           Verzeichnisfunktion mit dem Programm "KODIEREN" belegt. Die
           Nummer 55 der .INI-Datei knnte dann in etwa so aussehen :
           "55=C:\WERKZEUG\KODIEREN.EXE %d".
           
           Dieses Programm wollen Sie nach jedem Formatiervorgang ausfhren 
           lassen, daher tragen Sie ein : 84=55. Zeit, da wir uns wieder
           einmal selber loben : "QCopy Professional. So einfach ist das.". 
           Jawohl.

111=xx Programm nach dem Kopieren ausfhren

Das oben zum Programm, welches nach dem Formatieren ausgefhrt wird, gesagte
gilt entsprechend. Sie knnen auch hier frei unter den Nummern 55-59 whlen
oder die gleiche Nummer benutzen wie von der Formatierfunktion. Beide Werte
sind voneinander unabhngig.

121 : Sound 

Hier stellen Sie ein, ob QCopy Professional bei jeder Aufforderung, eine
Diskette einzulegen, einen Piepston ausgibt oder nicht. Tragen Sie "0" ein,
um das Programm still zu halten, oder "1", um Piepstne zuzulassen. Diese
Einstellung knnen Sie mit einem Kommandozeilenparameter bergehen, siehe
dazu Abschnitt B.VII. dieser Anleitung.

131 : Kopiergeschwindigkeit

Hier stellen Sie die Kopiergeschwindigkeit ein. "0" ist die normale
Geschwindigkeit, "1" ist fr die langsame, "2" fr die schnelle
Kopiergeschwindigkeit. Auch diese Einstellungen knnen durch einen 
Parameter beim Programmstart berschrieben werden. Weitere Informationen
ber die Kopiergeschwindigkeit lesen Sie im Abschnitt B.VII.

141 : Farbpalette

Mit diesem Schalter weisen Sie das Programm an, eine etwas andere Farbpalette
zu verwenden, die auf LC-Schirmen einen besseren Kontrast gibt. Auf einem
"normalen" Monitor werden Sie sehen, da die Grntne durch Gelbtne ersetzt
werden. Das war es dann auch.

Da Sie diesen Schalter wahrscheinlich nur ein einziges Mal setzen werden,
haben wir, d.h. Oliver, darauf verzichtet (d.h. Oliver war trotz meines
hartnckigen Drngens nicht dazu zu bewegen), dafr einen 
Kommandozeilenparameter einzurichten. Auf den meisten der moderneren 
LC-Displays sollten Sie aber auch mit der normalen Palette kaum Probleme 
haben und wenn Sie ein Farb-LCD haben, schon gar nicht.

Sollten Sie noch Fragen zum Aufbau der .INI-Datei haben : Sie ist ausfhrlich
im Handbuch der Vollversion erklrt...


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F. Fehlermeldungen
   
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F.I.        Fehlermeldungen beim Programmstart

Die Fehlermeldungen beim Programmstart sind in englischer Sprache, damit
der Benutzer eine gute Chance hat, sie zu verstehen, unabhngig davon, 
welche .LNG-Datei installiert ist. Die Fehlermeldungen stehen direkt im Code
und sind nicht vernderbar.

.INI-File not found.

Die .INI-Datei konnte nicht gefunden werden. Haben Sie eine .INI-Datei beim
Start des Programms explizit angegeben, berprfen Sie den Pfad-/Dateinamen.
Wenn nicht, stellen Sie sicher, da die Datei QCOPYPRO.INI in dem Verzeichnis
vorhanden ist, in dem sich auch die Datei QCOPYPRO.EXE befindet.

.LNG-File not found.

Fr diese Fehlermeldung gilt, bezogen auf die .LNG-Dateien, das oben bei den
.INI-Dateien gesagte entsprechend.

.INI-File corrupt.

Die .INI-Datei wurde zwar gefunden, sie ist jedoch beschdigt. Korrigieren
Sie die .INI-Datei oder ersetzen Sie sie durch eine funktionierende Kopie.
Ein solcher Fehler tritt typischerweise immer dann auf, wenn Sie einige
Zeilen beim Editieren der .INI-Datei vertauscht oder gar gelscht haben.

.LNG-File corrupt.

Fr diese Fehlermeldung gilt, bezogen auf die .LNG-Dateien, das oben bei den
.INI-Dateien gesagte entsprechend.

Es kann sein, da Sie gewarnt werden, da die Sharewareversion veraltet sei.
Nhere Informationen dazu stehen im Abschnitt A.I.

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F.II.       Fehlermeldungen whrend der Programmausfhrung

Die Fehlermeldungen bei der Programmausfhrung lassen sich grundstzlich
in zwei Gruppen einteilen : zum einen gibt es die Fehlermeldungen des 
BIOS und zum anderen die QCopy Professional-eigenen Fehler. Diese Fehler 
werden im folgenden kurz erklrt. Bei den BIOS-Fehlern finden Sie in
einschlgiger Literatur (PC INTERN, etc.) weitere Informationen.

Die folgende Liste ist nach der Reihenfolge, in der die Fehlermeldungen in 
der .LNG-Datei auftauchen, sortiert.

BIOS-Fehlermeldungen :

342=#01 : Illegaler Funktionsaufruf.

Diese Fehlermeldung sollte beim normalen Betrieb nicht auftreten. Wenn ja,
melden Sie sich bitte bei uns (Adresse s.o.).

343=#02 : Adressmarkierung nicht gefunden.

Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn die eingelegte Diskette nicht auf das
gewnschte Format formatiert werden kann, z.B. wenn Sie versuchen, eine
720KB Diskette auf 1.44Mb zu formatieren. Dieser Fehler tritt auerdem auf,
wenn die Zieldiskette nicht formatiert werden kann.

Beheben Sie den Fehler, indem Sie eine geeignete Diskette mit ausreichender
Kapazitt verwenden oder indem Sie eine fehlerfreie Diskette verwenden.

344=#03 : Diskette ist schreibgeschtzt.

Die Diskette im Ziellaufwerk kann nicht beschrieben werden. Enfernen Sie den
Schreibschutz der Diskette oder legen Sie eine andere Diskette ein.

345=#04 : Sektor nicht gefunden.

Dieser Fehler tritt auf, wenn bei einer formatierten Diskette ein Sektor 
nicht gelesen werden kann. QCopy Professional meldet dies und gibt Ihnen
die Mglichkeit, die Fehlermeldung zu ignorieren. In diesem Fall wird der
betroffene Sektor ignoriert, die anderen Sektoren werden "normal"
weiterverarbeitet.

Dieser Fehler kann auch auftreten, wenn Sie eine Diskette formatieren und
gleichzeitig die Formatierung mit "Formatierung prfen" verifizieren lassen. 
Da bei eingeschalteter Option "Formatierung prfen" jeder Sektor auf der Spur 
noch einmal gelesen wird, verhlt es sich hier, als ob die "Daten" in dem 
betreffenden Sektor nicht gelesen werden knnen. Weitere Informationen ber 
"Formatierung prfen" finden Sie im Abschnitt C.III.4.f.

Disketten, die beim Formatieren einen solchen Fehler erzeugen, sollten Sie
nicht mehr verwenden.

346=#08 : DMA-berlauf.

Diese Fehlermeldung sollte beim normalen Betrieb nicht auftreten. Wenn ja,
melden Sie sich bitte bei uns (Adresse s.o.).

347=#09 : Segmentgrenze berschritten.

Diese Fehlermeldung sollte beim normalen Betrieb nicht auftreten. Wenn ja,
melden Sie sich bitte bei uns (Adresse s.o.).

348=#10 : Genereller Lesefehler.

Dieser Fehler tritt auf, wenn Daten nicht korrekt gelesen werden konnten.
Der Grund kann vielfltig sein, so knnte sich z.B. bei einer 5 1/4"-Diskette
die Magnetfolie verklemmt haben, die Diskette ist nicht formatiert, etc.

Der Diskettenkontroller meldet in solchen, gravierenden Fllen einen
sogenannten "CRC-Fehler". "CRC" ist die Abkrzung fr "Cyclic Redundancy
Check" und lt sich am ehesten mit "Zyklischer Redundanz-berprfung"
bersetzen. Der Diskettenkontroller vergleicht dabei die eingelesenen Daten
mit Prfsummen. Stimmen diese nicht berein, gibt es diese Fehlermeldung.

Diese allgemeine Fehlermeldung ist sozusagen der "Auffangtatbestand", wenn
ber den Lesefehler keine genaueren Informationen vorliegen wie z.B. die
Information, da ein kompletter Sektor nicht gelesen werden konnte (siehe
Fehler #04).

349=#20 : Disketten-Kontroller-Fehler.

Dieser Fehler wird dann gemeldet, wenn der Disketttenkontroller nicht korrekt
initialisiert werden konnte. Dieser Fehler tritt aber beim normalen Betrieb
nicht auf. Wenn ja, wenden Sie sich bitte an uns.

350=#40 : Spur nicht gefunden.

Diese Fehlermeldung sollte beim normalen Betrieb nicht auftreten. Wenn ja,
melden Sie sich bitte bei uns (Adresse s.o.).

351=#80 : Keine Diskette eingelegt.

Dieser Fehler tritt auf, wenn Sie die Diskettenwechselerkennung ausgeschaltet
haben und eine Aufforderung, eine Diskette einzulegen, mit "OK" beantworten,
tatschlich aber keine Diskette im betreffenden Laufwerk liegt.

Sie beheben das Problem, indem Sie eine Diskette in das betreffende Laufwerk
legen oder indem Sie regelmig die Diskettenwechselerkennung aktiviert
lassen.


QCopy Professional-Fehlermeldungen :

360=Bufferdatei nicht gefunden.

Die Bufferdatei, die Sie im Texteingabefeld auf der linken Seite unten 
angegeben haben, wurde nicht gefunden. Geben Sie den korrekten Pfad und/oder
Dateinamen ein und versuchen Sie es erneut. Sie knnen den Pfad auch mit
der Verzeichnisfunktion bestimmen, indem Sie in das Verzeichnis gehen, in dem
die Quellbufferdatei steht, den gelben Balken auf die Bufferdatei setzen und
dann auf "Quelle" drcken. Der Pfad-/Dateiname wird dann in das 
Texteingabefeld auf dem Hauptbildschirm kopiert.

361=Diskette oder Bufferdatei defekt.

Die Diskette bzw. Bufferdatei konnte nicht korrekt gelesen werden. Bei 
Disketten werden Sie meist eine genauer spezifizierte Fehlermeldung erhalten.
Eine beschdigte Bufferdatei kann nicht mehr als Quelle verwendet werden.

362=Generelles Formatierversagen.

Die Diskette konnte nicht formatiert werden. Diese Fehlermeldung ist, hnlich
wie "Genereller Lesefehler", eine Art "Auffangtatbestand" fr all die Flle,
bei denen das Programm nicht "wei", woran es denn nun hakt.

363=Konnte Bufferdatei nicht schreiben.

Die Zielbufferdatei konnte nicht erfolgreich geschrieben werden. Dies ist
z.B. dann der Fall, wenn das Laufwerk, auf das geschrieben werden soll,
in irgendeiner Form schreibgeschtzt ist, z.B. wenn Sie eine Bufferdatei
auf eine Diskette schreiben wollen, die schreibgeschtzt ist oder auf eine
Wechselplatte a la SyQuest, die auch einen Schreibschutzschalter haben.
Es kann aber auch sein, da Sie softwaremig Ihre Festplatte 
schreibgeschtzt haben, z.B. ber einen residentren Virenwchter.

Entfernen Sie den Schreibschutz, wie auch immer dieser beschaffen sein mag,
und versuchen Sie es erneut. Bei residenten Viruswarnern empfiehlt es sich,
QCopy Professional aus einer Batchdatei heraus zu starten, in der vor dem
Aufruf des Programms der Befehl an den Virenwarner steht, Schreibzugriffe zu
erlauben. Nach dem Ende von QCopy Professional kann der Schutz ja dann wieder
aktiviert werden.

364=Laufwerk nicht angeschl./verfgb.

Diese Fehlermeldung wird ausgegeben, wenn Sie in der .INI-Datei ein Laufwerk
voreinstellen, welches nicht existiert.

Beheben Sie den Fehler, indem Sie nur solche Laufwerke in der .INI-Datei
eintragen, die auch tatschlich existieren.

365=Nicht genug Plattenspeicher.

QCopy Professional hat versucht, eine temporre Auslagerungsdatei anzulegen
und konnte diesen Vorgang nicht durchfhren, weil zuwenig Plattenspeicher
vorhanden ist.  Die gleiche Fehlermeldung wird ausgegeben, wenn das Programm 
versucht, eine Bufferdatei zu schreiben, aber kein Platz mehr vorhanden ist.

Machen Sie Speicherplatz frei, indem Sie berflssige Dateien 
auf Ihrer Festplatte lschen, beginnen Sie damit ab der Partition "C:".

366=QCopy bentigt eine VGA-Karte.

Diese Meldung wird ausgegeben, wenn Sie versuchen, das Programm auf einem
System zu starten, das keine VGA-Karte eingebaut hat.

367=Zu wenig Speicher fr Dateienliste.

Dieser Fehler tritt dann auf, wenn Sie ein extrem langes Unterverzeichnis
anzeigen lassen. Wieviele Eintrge Sie maximal anzeigen lassen knnen,
hngt von Ihrem DOS-Speicher ab. Rechnen Sie selbst : Wir bentigen 80 Byte
fr jeden Eintrag im Verzeichnis. Je nachdem, wie viel DOS-Speicher Sie frei
haben, knnen wir -abzglich des Speicherbedarfs fr QCopy Professional 
selbst natrlich- Eintrge speichern. In einem durchschnittlichen System 
sollten Sie damit jedoch keine Probleme bekommen.

Wenn dieser Fehler aber hufiger auftritt, sollten Sie sich berlegen, ob 
Sie Ihre Dateiverwaltung anders organisieren, denn bei sehr vielen Eintrgen 
wird auch DOS sehr gebremst.

368=Formatanpassung nicht mglich.

Die Kapazitt der Zieldiskette, auf die Sie konvertieren wollen, ist zu
gering, um die Daten auf der Quelldiskette aufzunehmen. Benutzen Sie eine
Diskette mit hherer Kapazitt oder lschen Sie einige Dateien auf der 
Quelldiskette.

369=Fehlende(r) Joker im Dateinamen.

Sie haben versucht, mit "MEHRERE QUELLEN/MEHRERE ZIELE" in eine Bufferdatei
zu schreiben bzw. von einer Bufferdatei zu schreiben. Bei der Verwendung
von mehreren Bufferdateien mu der Bufferdateiname einen Joker enthalten,
eine Zhlvariable, die QCopy Professional hochzhlt. Weitere Informationen
dazu finden Sie oben im Abschnitt C.II.4.a.

370=Falscher Quelltyp.

Dieser Fehler tritt auf, wenn Sie versuchen, eine DOS-formatierte Diskette
mit der Quellformateinstellung "CP-BACKUP" einzulesen und umgekehrt, d.h.
wenn Sie versuchen, eine CP-Backup-Diskette mit der Quellformateinstellung
"DOS-Automatisch" zu lesen.

ndern Sie den Quellformatstyp entsprechend und versuchen Sie es erneut.
Zum Thema CP-Backup finden Sie weitere Informationen im Abschnitt C.II.3.a.

371=INI-Datei nicht gefunden.

Die angegebene .INI-Datei konnte von der Funktion "Voreinstellungen" nicht 
gefunden werden. Korrigieren Sie den Pfad-/Dateinamen und versuchen Sie es 
erneut.

372=LNG-Datei nicht gefunden.

Die angegebene .LNG-Datei konnte von der Funktion "Voreinstellungen" nicht 
gefunden werden. Korrigieren Sie den Pfad-/Dateinamen und versuchen Sie es 
erneut.

373=INI-Datei fehlerhaft.

Die angegebene .INI-Datei konnte von der Funktion "Voreinstellungen" nicht 
korrekt gelesen werden. Eventuell hat sich beim manuellen Editieren der Datei 
ein Fehler eingeschlichen. Probieren Sie es mit einer originalen, 
unvernderten .INI-Datei, die Sie dann nach und nach auf Ihre Bedrfnisse 
anpassen.

374=LNG-Datei fehlerhaft.

Die angegebene .LNG-Datei konnte von der Funktion "Voreinstellungen" nicht 
korrekt gelesen werden. Eventuell hat sich beim manuellen Editieren der Datei 
ein Fehler eingeschlichen. Probieren Sie es mit einer originalen, 
unvernderten .LNG-Datei, die Sie dann nach und nach auf Ihree Bedrfnisse 
anpassen.

375=Konnte Einstellungen nicht schreiben.

Die Funktion "Voreinstellungen" konnte die Voreinstellungen nicht erfolgreich
abspeichern. berprfen Sie den Pfad-/Dateinnamen oder machen Sie Platz
auf dem Datentrger frei, auf dem die Dateien gespeichert werden sollen.

Bei weiteren Fragen zu den Fehlermeldungen helfen wir Ihnen gerne. Rufen
Sie uns an oder schreiben Sie uns, die Adresse steht oben im Abschnitt
A.III.2.


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F.III. Exitcodes bei der Verwendung des "/AC" oder "/AF"-Parameters

QCopy Professional kann, wie Sie im Abschnitt C.I. erfahren haben, in einer
Art "Autostart"-Modus betrieben werden, d.h. das Programm fngt nach dem
Start sofort mit einem Kopier- oder Formatiervorgang an. Die jeweiligen
Einstellungen hat man idealerweise in einer extra .INI-Datei gespeichert,
deren Name dann bergeben wird.

Um es Ihnen bzw. Ihrem Programm/Ihrer Batchdatei zu ermglichen, anhand des 
Ergebnisses eines Kopiervorganges zu entscheiden, wo mit dem Programmablauf
fortgefahren soll, liefert das Programm nach der Beendigung des jeweiligen 
Vorganges verschiedene Fehlercodes zurck. Sinnvoll erscheint eine solche 
Abfrage aber nur, wenn Sie nur eine Diskette kopieren oder schreiben oder 
formatieren wollen. Gerade im Zusammenhang mit den Bufferdateien ergeben 
sich da einige Mglichkeiten.

Der Fehlercode knnen Sie in einer DOS-Batchdatei mit ERRORLEVEL abfragen.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Handbuch Ihres Compilers oder
Ihres DOS-Handbuches.

Eine ausfhrliche Erklrung der Fehlermeldungen finden Sie im Abschnitt F.II.
(also etwas weiter oben) dieser Anleitung.

Es bedeuten die Werte :

0   = Kein Fehler aufgetreten  
28  = Bufferdatei nicht gefunden
29  = Diskette oder Bufferdatei defekt
30  = Generelles Formatierversagen
31  = Generelles Formatierversagen
32  = Laufwerk nicht angeschlossen oder verfgbar
33  = Nicht genug Plattenspeicher
34  = QCopy Professional bentigt eine VGA-Karte
35  = Zu wenig Speicher fr Dateienliste
36  = Formatanpassung nicht mglich
37  = Fehlende(r) Joker im Dateinamen
38  = Falscher Quelltyp

Die folgenden Fehlercodes sind die Fehlermeldungen des BIOS :

40  = #01 : Illegaler Funktionsaufruf 
41  = #02 : Adressmarkierung nicht gefunden
42  = #03 : Diskette ist schreibgeschtzt
43  = #04 : Sektor nicht gefunden
44  = #08 : DMA-berlauf
45  = #09 : Segmentgrenze berschritten
46  = #10 : Genereller Lesefehler
47  = #20 : Disketten-Kontroller-Fehler
48  = #40 : Spur nicht gefunden
49  = #80 : Keine Diskette eingelegt

Die folgenden Fehlercodes sind wieder QCopy Professional-eigene 
Fehlermeldungen :

66  = .INI-Datei nicht gefunden
67  = .LNG-Datei nicht gefunden
68  = .INI-Datei fehlerhaft
69  = .INI-Datei fehlerhaft
70  = Konnte Einstellungen nicht schreiben
255 = Kopier-/Formatiervorgang abgebrochen

Sinnvoll erscheint eine Verwendung der Errorlevels z.B. bei der Einbindung
des Programms in eine Menoberflche, die dann auf den aufgetretenen Fehler
eingeht und ihn weiter erklrt. Aber wenn Sie sich schon mit den Errorlevels
eines Kopierprogramms beschftigen, haben Sie da sicher Ihre eigenen, 
besseren Ideen.


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G. Schlubemerkung
    
Diese Version von QCopy Professional ist zwar eine Shareware-Version, aber
dennoch voll lauffhig und in keiner Weise eingeschrnkt. Wir wollen Sie mit
der vollen Leistungsfhigkeit des Programms berzeugen, das Programm
registrieren zu lassen. Wir bitten Sie daher, sich registrieren zu lassen, 
wenn Ihnen QCopy Professional gefllt und/oder Sie das Programm regelmig 
nutzen. 

Sie untersttzen so die Entwicklung weiterer Software dieser Art. Helfen Sie 
uns, indem Sie diese Shareware weiter verbreiten und andere Anwender dazu 
auffordern, sich auch registrieren zu lassen. Bitte beachten Sie auch dazu
die Dateien LIZENZ.TXT und BESTELL.TXT.

Wer sich nicht registrieren lassen mchte, weil irgend etwas an dem Programm
strt, soll sich bitte melden ! Fast alle Verbesserungen, die diese Version
im Vergleich zu den Vorgngerversionen hat, beruhen auf Anregungen von 
Anwendern. Nur wenn Sie sich und Ihre Vorschlge einbringen, knnen Sie 
als Benutzer erreichen (und darin sehen wir einen der wesentlichen Vorteile 
der Shareware im Vergleich zur kommerziellen Software), da Sie ein Programm 
bekommen, das Ihre Wnsche erfllt, nicht die des Programmierers.

Wenn Sie QCopy Professional gewerblich nutzen, mssen Sie sich in jedem Fall 
registrieren lassen. Die gewerbliche Nutzung eines nicht registrierten 
Sharewareprogramms finden wir sehr sehr sehr unfair gegenber den Autoren. 
Der groe Q-Dmonenfrst wird den beltter bis ans Ende seiner Tage 
heimsuchen...

Der Sharewaregedanke kann sich nur entfalten, wenn sich alle daran halten. 
Tragen auch Sie durch Ihr Verhalten dazu bei, da es auf dem PC weiterhin 
preisgnstige, leistungsfhige Software gibt und man sich nicht strafbar
machen mu wegen jedes kleinen aber manchmal essentiellen Hilfsprogramms.

Wir hoffen, Sie mit QCopy Professional von der Idee, die hinter der Shareware
steckt, berzeugt zu haben.


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H. Abspann

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**              QCopy Professional wurde gemacht von :              **
**                                                                  **
**      Programmierung, Ideen     : Oliver Siebenhaar               **
**      Grafik, Anleitung, Ideen  : Udo Steger                      **
**      (na was wohl ?)           : Katja                           **
**      Kompiler                  : Borland Pascal 7.01             **
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**      Motto                     : We brake for nobody.            **
**                                                                  **
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