                                Knigsgambit

Das ist sicherlich die spannendste Erffnung unter den Offenen Spielen.Ich
unterteile dieses Opening in angenommen und abgelehnt.

                          Angenommenes Knigsgambit

1.e4 e5 2. f4 ef4: 3.Sf3
 Das sogenannte Knigsspringergambit.Das Knigslufergambit 3.Lc4 ist nicht
 so konsequent,ein berstrzter Angriff,der dem Nachziehenden eine schnelle
 Ausgleichschance bietet:3....Sf6 4.Sc3 c6 5.Df3 d5! 6.ed5: Ld6 7.d3 Lg4
 8.Df2 o-o 9.Lf4: Te8+ 10.Kf1 Lf4: 11.Df4: cd5: 12.Sd5: Sd5: 13.Ld5: Dd5:
 14.Dg4: Sc6.
 Das Breyer Gambit 3.Df3(3....Sc6 4.c3 Sf6 5.d4 d5 6.e5 Se4 7.Lf4: Le7
 8.Sd2 f5 9.ef6: Sf6: 10.Ld3 o-o) soll den Angriff beschleunigen,die
 frhzeitige Damenentwicklung hat aber auch Nachteile;Schwarz kann den An-
 griff s.o. erfolgreich abwehren.
 Das Steinitz- respektive Keres-Gambit 3.Sc3 bietet Schwarz gutes Gegen-
 spiel:3....Dh4+ 4.Ke2 d5! 5.Sd5: Lg4+ 6.Sf3 Sc6 7.d4 f5 8.Dd3 o-o-o!.
3....d5
 Der wohl beste Zug.
 3....g5 ist eine sehr alte Verteidigung,die schlecht erscheint wegen Gegen-
 zug h4:4....g4 5.Se5 Sf6 6.d4! d6 7.Sd3 Se4: 8.Lf4: Lg7 9.c3 De7 10.De2
 Lf5 11.Sd2 Sd2: 12.De7: Ke7: 13.Kd2:.Schwarz hat selbst jetzt noch Probleme.
 3....h6,die sogenannte Becker-Verteidigung soll g5 erst vorbereiten,um
 das lstige 3....g5 4.h4! zu vermeiden:4.d4 g5 5.h4 Lg7 6.hg5: hg5: 7.Th8:
 Lh8: 8.g3 d5 9.gf4: g4 10.Sg5 f6 11.f5!? fg5: 12.Dg4: Sf6 13.Dh3 Lg7
 14.Lg5: de4: 15.Sc3.Damit ist die Stellung gerade fr Schwarz problematisch.
 3....Sf6 ist die moderne Bekmpfung des Knigsspringergambits.Wei kann mit
 e5 nebst De2 Initiative gewinnen.
 3....Le7,das sogenannte Cunningham-Gambit,stellt eine gute Verteidigung dar,
 Wei setzt am besten mit 4.Lc4 fort:4....Sf6 5.e5 Sg4! 6.Sc3! Lh4+ mit aus-
 geglichener Stellung.
4.ed5:
 Nicht gut ist 4.e5 g5!
4....Sf6 5.Lb5+
 Spielbar ist auch 5.Sc3 Sd5: 6.Sd5: Dd5: 7.d4 Le7 8.c4 De4+ 9.Le2! Sc6
 10.o-o Lf5 11.Te1 o-o-o 12.Lf1 Dc2 13.Dc2: Lc2: ergibt unentschiedenes
 Spiel.
 Nach 5.c4 c6 6.d4 cd5: 7.c5 Sc6! 8.Lf4: Le7 9.Sc3 o-o 10.Lb5 Se4 11.o-o
 Lg4 12.Da4 Lf3: 13.gf3: Sg5 14.Lg3 Se6 steht Schwarz etwas besser.
5....c6
 viel offensiver als 5....Sbd7 6.o-o Sd5: 7.c4 S5f6 8.d4 Le7 9.Lf4: o-o
 10.La4.
6.dc6: bc6:
 Auch 6....Sc6: ist spielbar:7.d4 Ld6! 8.De2+ Le6 9.Se5 o-o 10.Lc6: bc6:
 11.Lf4: Sd5 12.Lg3 f6.
7.Lc4 Sd5
 besser als das vormals oft gespielte 7....Ld6:8.De2+ De7 9.De7:+ Ke7:
 10.o-o Le6 11.Te1 Sbd7 12.d4 The8 13.Le6: fe6: mit besserem Endspiel fr
 Wei.
8.o-o Ld6 9.Sc3 Le6 10.Se4! Lc7!
 Nach 10....Le7 erhlt Wei nach 11.Lb3 o-o 12.d4 Sd7 13.De2 g5 14.c4 S5b6
 15.h4 h6 16.hg5: hg5: 17.Sfg5:! einen gewaltigen Angriff.
11.Lb3 
 Vielleicht doch 11.Seg5! besser.
11....o-o 12.d4 Sd7 13.c4 Se3 14.Le3: fe3: 15.Sg5 Sf6!
 Damit kann Schwarz die Partie ausgleichen.

                        Abgelehntes Knigsgambit

1.e4 e5 2.f4 Lc5
 Die beste Fortsetzung der abgelehnten Variante.
 Das Falkbeer-Gambit 2....d5 bietet zwar sowohl Wei als auch Schwarz viele
 Chancen,Wei bleibt hingegen meist der Sieger:3.ed5: e4 4.d3 Sf6 5.de4: Se4:
 6.Sf3 Lc5 7.De2 Lf5! 8.Sc3 De7 9.Le3 Le3: 10.De3: Sc3: 11.De7:+ Ke7: 12.bc3:
 Le4 13.Sg5!.
3.Sf3 d6 4.Lc4 Sc6 5.Sc3 Sf6
 Ausgleich ergibt die Fortsetzung 5....Lg4 6.h3 Lf3: 7.Df3: Sd4 8.Dg3 ef4:
 9.Df4: Df6 10.Dg3 Dg6 11.Dg6: hg6: 12.Kd1 Sf6.
6.d3 Lg4
 strker als die sofortige Rochade.
 6....Sg4 ist nicht zu empfehlen:7.Sg5 h6 8.f5.
7.Sa4
 7.h3 ist auch mglich:7....Lf3: 8.Df3: Sd4 9.Dg3 o-o 10.fe5: de5: 11.Lg5
 Dd6 12.o-o-o Sh5 13.Dh4 Sf4 14.Lf4: ef4: mit gleichem Spiel.
7....Lb6 8.Sb6: ab6: 9.c3 d5 10.ed5: Sd5: 11.h3 mit Vorteil fr Wei.
