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# Wichtige Hinweise, die nicht in Handbuch oder Hilfe stehen #
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Stand: 28.08.1994 / Version 3.2

Themen:

* Allgemein
* Hinweise beim Update
* Neue Funktionen in Version 3.2 
* Zustzliche Dukumentation "MESSAGES.TXT"
* Entwicklung in anderen Verzeichnissen als dem PROFAN-Verzeichnis
* Seltene Probleme mit dem Anzeigen der 3D-Elemente und CTRL3D.DLL
* Einsatz von mit PROFAN erstellten Programmen im Netzwerk
* Umstellung des DEMO-Programmes / Beispielprogramme
* Handbcher

* Versions-Historie und behobene Fehler


Allgemein
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Hinweis: Da beim ersten Start der Entwicklungsumgebung noch keine Projektdatei existiert,
kann PROFED diese auch nicht finden und gibt eine diesbezgliche Mahnung aus. Nachdem PROFED
das erste Mal ber den Menpunkt DATEI-ENDE (d.h. nicht ber das System-Men) oder ber das
entsprechende Icon der Toolbar verlassen wurde, erscheint die Warnung nicht mehr.


Hinweise beim Update
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Beim Update von frheren Versionen auf Version 3.0 und spter mssen bestehende Projektdateien
(*.DSK) vorher gelscht werden, da das Format der Dateien etwas ergnzt werden mute!

Prinzipiell wird empfohlen, das Update von frheren Versionen auf Version 3.0 nicht ber eine
ltere Version zu installieren, da das PROFAN-Verzeichnis nun Unterverzeichnisse aufweist,
in denen z.B. das DEMO-Programm und die Beispielprogramme aufgehoben sind. Auerdem ist es
bei Programmiersprachen IMMER besser, Versionen nicht zu vermischen und die alte Version so 
lange aufzuheben, bis gesichert ist, da wirklich alle alten Programme sich auch in der neuen 
Umgebung fehlerfrei compilieren und ausfhren lassen.
(So findet sich auf meinem Rechner z.B. neben BORLAND-PASCAL 7.0 noch das alte TURBO-PASCAL 6.0
und TURBO-PASCAL FR WINDOWS 1.5.)

Lesen Sie auf alle Flle die Hinweise auf die Neuerungen in der PROFAN-Hilfe!


Neue Funktiuonen in Version 3.2
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Neben einigen kleineren Verbesserungen und Ergnzungen (z.B. einem Editierdialog) wurde PROFAN mit einer 
ODBC-SQL-Schnittstelle ausgestattet. Wenn auf Ihrem System ODBC, der Windows-Datenbankstandart,
installiert ist, stehen Ihnen folgende Funktionen und Befehle zur Verfgung:

@SQLINIT(S$)                   S$ ist der Initialisierungsstring, um den Datenbankserver zu ffnen und zu
                               initialisieren. Ist auf Ihrem System ODBC nicht installiert, kommt die Fehler-
                               meldung "ODBC.DLL nicht gefunden". Geben Sie als S$ einen Leerstring an, wird
                               eine Dialogbox geffnet, mit der Sie den Datenbankserver whlen knnen. Es gibt
                               auch ODBC-Treiber fr dBase-, Fox-Pro-, Paradox- und Acess-Datenbanken. Damit 
                               ist es mglich auch ohne Netzwerk ODBC und SQL zu nutzen. Konnte der Datenbank-
                               server nicht geffnet werden, liefert die Funktion 0 zurck, ansonsten 1.
                               Beispiele: @SQLINIT("DSN=SQLserver;UID=USER;DATABASE=TEST")
                                          @SQLINIT("DSN=dBase-Dateien")

SQLEXEC S$,N                   Sendet einen SQL-Befehl an die Datenbank. S$ ist das SQL-Statement und N der
                               Ergebnismodus:
                                 0: Das Ergebnis wird angezeigt. Jeder Datensatz ist ein Zeile und kann
                                    maximal 255 Zeichen enthalten.
                                 1: Das Ergebnis wird in die Listbox-Liste geschrieben und kann dann z.B.
                                    mit der @LISTBOX$-Funktion betrachtet werden. Jeder Datensatz ist
                                    ein Eintrag in der Liste und kann maximal 255 Zeichen enthalten;
                                    maximal 10000 Datenstze passen in die Liste.
                                 2: Das Ergebnis wird in die Datei "SQL.DAT", die im aktuellen Pfad erzeugt
                                    wird, geschrieben. Jeder Datensatz ist eine Zeile.
                               In &SQLCOUNT wird zurckgeliefert, wieviele Datenstze bearbeitet wurden oder
                               -1, wenn ein Fehler auftrat.
                               Beispiel: SQLEXEC "SELECT * FROM KUNDEN",1

SQLSETNULL S$                  Legt fest, das NULL als S$ im Ergebnis dargestellt wird. Ein Datensatzfeld hat
                               den Wert NULL, wenn ihm kein Wert zugewiesen wurde. NULL steht also fr nichts.

SQLSETDEL S$                   Legt fest, mit welchem Zeichen die einzelnen Felder im Ergebnis getrennt werden.
                               Voreingestellt ist "|". Wenn S$ zwei Zeichen gro ist, legt das zweite Zeichen
                               fest, mit welchem Zeichen die Feldinhalte begrenzt werden. Voreingestellt ist
                               hier der Leerstring. Das zweite Zeichen wirkt nur, wenn das Ergebnis des SQL-
                               Befehles in eine Datei ausgegeben wird (Modus 2). Will man zum Beispiel erreichen, 
                               da in der Ergebnisdatei die Feldinhalte in Anfhrungszeichen stehen und die 
                               Felder mit einem Komma getrennt werden, mte S$ die Zeichen , und " enthalten: 
                               SQLSETDEL @ADD$(",",@CHR$(34))

SQLDONE                        Beendet die Verbindung zum SQL-Server und gibt die von ODBC.DLL belegten
                               Speicherbereiche wieder frei.

&SQLCOUNT                      Anzahl der vom letzen SQL-Befehl bearbeiteten Datenstze.

Weitere Neuerungen:

%BUTTON                        Die Systemvariable Button wird auf Wunsch meherer Anwender jetzt nicht nur
                               bei der MessageBox benutzt, sondern bei allen vorgefertigten Dialogen 
                               (ListBox, LoadFiles, SaveFiles, ...). %Button hat den Wert 1, wenn "OK"
                               gedrckt wurde und 2, wenn "Abbruch" gedrckt wurde. Bestehende Programme
                               werden von der nderung nicht beeinflut!

@LISTBOX$(S$,N)                Sind die Eintrge der Listbox lnger, als die Listbox breit ist, kann nun auch
                               horizontal gescrollt werden. Zur Betrachtung von SQL-Ergebnissen ist dies
                               unerllich, wurde aber auch sonst von vielen Anwendern gewnscht.

@EDITBOX(S$,N)                 Nun gibt es einen weiteren fertigen Dialog: Den Editierdialog. S$ ist die
                               berschrift des Dialoges und N der Modus: 1 = Proportionalschrift, 2 = Courier.
                               Editiert werden die Zeilen der Listbox-Liste. Um einen Text zu editieren, ist er
                               zuvor in die Listbox-Liste einzulesen. Das Ergebnis des Editiervorganges steht
                               wiederum in der Listbox-Liste und kann in eine Datei geschrieben werden. Der zu
                               editierende Text darf etwa 30 kB gro sein.

@UPPER$(S$)                    Bei der Umwandlung von Klein- in Grobuchstaben werden jetzt nicht nur die
                               deutschen Sonderzeichen bercksichtigt, sondern alle die, die im ANSI-Zeichen-
                               satz verfgbar sind.

@LOWER$(S$)                    Wandelt einen String von Grobuchstaben in KLeinbuchstaben um.

@SUBSTR$(S$,N,Z$)              Aus dem String S$ wird der N-te Teilstring herausgefiltert, wobei Z$ das Trenn-
                               zeichen zwischen den Teilstrings ist. Beispiel:
                                     LET A$ = "eins,zwei,drei,vier,fnf"
                                     PRINT @SUBSTR$(A$,3,",")
                               Das Ergebnis wre der String "drei".
                               Wird das Trennzeichen im String S$ nicht gefunden, ist das Ergebnis fr den
                               ersten Teilstring der gesamte String und fr alle weiteren der Leerstring. Ist
                               N kleiner als 1, erfolgt eine Fehlermeldung. Ist N hingegen grer als die 
                               Anzahl der vorhandenen Teilstrings, so ist das Ergebnis ein Leerstring.
                               HINWEIS: Z$ darf auch aus mehreren Zeichen bestehen!


Zustzliche Dukumentation "MESSAGES.TXT"
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Der Text "MESSAGES.TXT" enthlt einige Hinwweise fr den fortgeschrittenen Programmierer zur
Nutzung der Funktion @SENDMESSAGE.


Entwicklung in anderen Verzeichnissen als dem PROFAN-Verzeichnis
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Hufig wird man fr ein neues Projekt ein neues Verzeichnis anlegen. Damit man auch 
dort den Linker (EXE- oder SCR-Datei erstellen) aufrufen kann, mu sich PROFRUN.EXE 
in diesem Projekt-Verzeichnis befinden. Vorteil: Jedes Projekt kann eine eigene PROFRUN 
mit z.B. eigenen Icons haben. Damit bei der Arbeit im Projektverzeichnis auch die Hilfe 
zu den Helfern verfgbar ist, wurden deren Hilfedateien vom Installationsprogramm in das 
Windowsverzeichnis kopiert.


Seltene Probleme mit dem Anzeigen der 3D-Elemente und CTRL3D.DLL
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Sollte es in seltenen Fllen hiermit Probleme geben, etwa weil Sie mit einem Tool bereits 
die Anzeige aller Dialoge im 3D-Look realisiert haben oder weil es andere Inkompatibilitten 
gibt, fgen Sie bitte in Ihre AUTOEXEC.BAT die Zeile "SET PRO3D=NEIN" ein. Dann versuchen 
PROFAN-Programme erst gar nicht, den 3D-Look selbst einzustellen. Geben Sie diesen Hinweis
auch an Ihre Kunden weiter, die Ihre mit PROFAN erzeugten Programme einsetzen.


Einsatz von mit PROFAN erstellten Programmen im Netzwerk
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Ein zu EXE-Datei gelinktes PROFAN-Programm besteht aus dem RUNTIME-Modul und dem Compilat.
Beim Aufruf stellt das RUNTIME-Modul fest, da es mit einem Compilat verbunden (gelinkt) wurde
und liest dieses ein, um es abzuarbeiten. Kurz: Das Programm mu auf sich selber lesend 
zugreifen knnen. Damit es z.B. im NOVELL-Netzwerk nicht zum einem Zugriffskonflikt kommt
mu die EXE-Datei auf READONLY + SHAREABLE geflaggt sein! Ebenso mssen alle PRC-Module
geflaggt sein, auf die mehere Anwender zugreifen knnen.


Umstellung des DEMO-Programmes / Beispielprogramme
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Obwohl das DEMO-Programm noch alle Elemente des Demos von Version 1.3 enthlt, sind
inzwischen bis auf das Modul "Intro" alle Module auf strukturierte Programmierung
umgestellt worden und somit GOTO- und GOSUB-frei. Zustzlich sind neue Module, zum
Teil von Anwendern programmiert, hinzugekommen. 
Weiterhin gibt es im Unterverzeichnis BEISPIEL einiger Beispielprogramme.
ACHTUNG: Einige Programme knnen absolute Pfadangaben enthalten. Bitte VOR dem 
Ausprobieren durchsehen!


Handbcher
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Die Handbcher in Form von WRITE-Dateien werden nicht mehr ausgeliefert. Dafr gibt es aber
in der Hilfe einen zustzlichen Button, um die angezeigte Hilfe auszudrucken, ohne umstndlich ber
das Men zu gehen. Der komplette Inhalt der beiden bisherigen Handbcher ist in die Hilfe
integriert. Wer jedoch nicht auf die Handbcher im WRITE-Format (fertig zum Ausdrucken) verzichten
mchte, sendet bitte frankierten Rckumschlag mit formatierter Diskette und 10 DM Bearbeitungsgebhr
an meine Adresse. Es gibt auch berlegungen - bei entsprechender Registrierungsmoral - gedruckte 
Handbcher zu produzieren. Vermutlich werden gedruckte Handbcher ab Oktober verfgbar sein.



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| Die aktuelle offizielle Version von Runtime und Interpreter: 3.2      | 
|                                     Linker und Compiler:     3.2      |
|                                     Entwicklungsumgebung:    3.2      |
|                                     Hilfe und Handbuch:      3.1      |
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Version 3.2  (06.09.1994)
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@SENDKEY                       Diese Funktion funktionierte leider nur im Interpreter korrekt. Der Fehler
                               wurde behoben, soda diese Funktion nun auch in kompilierten Programmen
                               funktioniert. Sorry!

ODBC-Untersttzung             PROFAN untersttzt nun auch die Programmierung der ODBC-Schnittstelle, wenn
                               sie auf dem Rechner installiert ist. Hierzu dienen die Befehle SQLEXEC, 
                               SQLDONE, SQLSETNULL und SQLSETDEL, die Funktion @INITSQL und die System-
                               variable &SQLCOUNT.

%BUTTON                        Die Systemvariable Button wird nun sondern bei allen vorgefertigten Dialogen 
                               genutzt.

@LISTBOX$                      Die Listbox kann nun auch horizontal gescrollt werden.

@EDITBOX                       Nun gibt es einen weiteren fertigen Dialog: Den Editierdialog. 

@UPPER$                        Es werden jetzt alle Sonderzeichen bercksichtigt.

@LOWER$                        Wandelt einen String von Grobuchstaben in KLeinbuchstaben um.

@SUBSTR$                       Aus dem String wird der n-te Teilstring herausgefiltert.

MESSAGES.TXT                   Der Text erlutert die Verwendung der Funktion @SENDMESSAGE.


Version 3.1  (13.08.1994)
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Erste von PEARL als Lizenzprodukt vertriebene Version.

Neue Helfer                    Es wurden zwei neue Helfer hinzugefgt: Der Oberflchen- und der Dialog-
                               Helfer. Beide besitzen eine eigene Hilfe.

Neue Befehle und Funktionen    Folgende neue Befehle und Funktionen wurden hinzugefgt:
                               @USEDLL, DRAWEXTICON, MLOADBMP, MCOPYBMP. Diese werden in Handbuch und Hilfe
                               ausfhrlich erlutert.

Fehler bei INPUT               Ein Fehler verhinderte den Einsatz des INPUT-Befehles bei LongInt-Variablen.
                               Der Fehler wurde behoben.

%GETDESKTOP                    Diese Systemvariable heit in Wirklichkeit %DESKTOP. Der Fehler in Handbuch
                               und Hilfe wurde ausgemerzt.

@CREATEICON                    Bei dieser Funktion wurden in Handbuch und Hilfe flschlicherweise zwei
                               Parameter zu viel angegeben. Dies wurde korigiert.

COPY / ADDFILES                In einigen Fllen wurde IOResult nicht zurckgesetzt, soda man es im Programm
                               selbst tun mute: Nach ADDFILES war IOResult flschlicherweise gesetzt. Der
                               COPY-Befehl meldete einen Fehler wenn IOResult durch eine vorherige Aktion,
                               etwa MKDIR, gesetzt war. Beide Probleme wurden behoben. Es gilt jedoch 
                               weiterhin, da man IOResult bei Datei- und Verzeichnisoperationen abfragen
                               sollte.

Version 3.0c (23.05.1994)
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Einschrnkungen bei $I         Wurden mehr als 14 Includedateien eingelesen, fanden Interpreter und
                               Compiler die weiteren nicht mehr. Im Interpretermodus konnten keine weiteren
                               Dateien mehr geffnet werden. Die Einschrnkung wurde beseitigt.

Bildschirmgre (Max/Min)      In einigen Fllen entsprach die Bildschirmgre des PROFAN-Hauptfensters
                               nicht den Erwartungen, sondern war etwas kleiner. Das lie sich mit 
                               Vergrerung des Y-Wertes beheben. Jetzt entspricht die Bildschirmgre
                               immer exakt dem mit WINDOW eingestellten Wert. Bei CLS ist sie 640 * 480.
                               Auerdem wurde der kleinstmgliche Bildschirm auf 16 * 16 reduziert.
                           
Version 3.0b (01.05.1994 / 17.05.1994)
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PROFED-Helfer                  Wenn die Entwicklung nicht im PROFAN-Verzeichnis, sondern in einem
                               anderen Verzeichnis erfolgte, wurden die "Helfer" nicht mehr gefunden.
                               Das Problem wurde behoben.
 
Runtime-Error 404              Wurde im Programm der COPY-Befehl verwandt, tauchte dieser Fehler
                               beim Verlassen auf. Der Fehler wurde behoben.

ScreenCopy                     Auch ScreenCopy benutzte (wie das Drucken mit STARTPRINT) eine
                               Blattgre von 640 * 940 Punkte. Daher konnte es beim SCREENCOPY mit
                               greren Programmfenstern zu Problemen kommen. Jetzt pat sich der
                               Druckbereich automatisch an die Gre des PROFAN-Hauptfensters an, d.h.:
                               Bei SCREENCOPY entspricht die Breite des Fensters der Breite der 
                               Druckseite.
                               (Beim Drucken mit STARTPRINT entspricht die Druckseite weiterhin
                               einem Koordinatensystem von 640 * 960 Punkten.)

Version 3.0a (24.04.1994)
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PROFED verbessert              Bei Programm AUSFHREN und COMPILIEREN kommt keine Auswahlbox mehr,
                               sondern es wird grundstzlich das Programm im aktuellen Fenster
                               interpretiert und compiliert. Bei STARTEN wird das Compilat des 
                               Programmes im aktuellen Fenster ausgefhrt; gib es dazu kein 
                               Compilat, wird wie bisher die Auswahlbox angezeigt.
 
Flackern bei Schriftenwahl     Fehler wurde behoben. Wahl einer neuen Schrift betrifft
                               jetzt nur das aktuelle Textfenster und die danach geladenen
                               Texte.

Feldnamenlnge bei dbCREATE    Bei dbCREATE (und Struktur-Helfer) wurden Feldnamen die mehr als
                               acht Zeichen enthielten auf 8 Zeichen gekrzt. Jetzt sind - wie in
                               dBase-III blich - 10 Zeichen zugelassen. Was darber hinausgeht,
                               wird abgeschnitten.

        
Version 3.0 (17.04.1994)
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Die wesentlichen Ergnzungen in aller Krze:

A) SPRACHUMFANG                Besonders folgenden vier Bereichen wurden ber 70 neue Befehle, 
                               Funktionen und Systemvariablen hinzugefgt:
                               - DBase-kompatible Datenbanken
                               - Selbstdefinierte Dialogfenster
                               - Kommunikation mit anderen Fenstern
                               - Programmierung von Bildschirmschonern
                               Zahlreiche bestehende  Funktionen und Befehle wurden erweitert.
B) COMPILER                    Der Compiler ist nun wesentlich verbessert worden. Die kompilierten
                               Programme laufen bis zu 6 x schneller als bisher!
C) LINKER                      Es knnen nun auch Bildschirmschoner erzeugt werden!
D) ENTWICKLUNGSUMGEBUNG        Die aktuelle Zeile wird angezeigt und kontextsensitive Hilfe wurde
                               realisiert
E) HELFER                      Was in anderen Produkten die Wizzards oder Assistenten, sind bei
                               PROFAN die Helfer. Zwei  davon gibt es bereits:
                               - Datenbank-Struktur-Editor
                               - DBF-Editor
F) GRENZEN                     Arrays und Listboxliste knnen jetzt 9999 Eintrge haben,
                               Es sind bis zu 9999 Programmzeilen pro Programm erlaubt und die
                               maximale Zeilenlnge wurde auf 254 hochgesetzt.
G) FEHLER                      Alle bisher bekannten Fehler wurden behoben (und hoffentlich nicht
                               allzuviele neue produziert).

Der Umfang der Neuerungen verbietet es, hier alle gesondert aufzufhren. In der aktuellen Hilfe-
Datei sind unter der Rubrik "Was ist Neu?" alle Neuerungen und Ergnzungen aufgefhrt. Es wird
dringend geraten diese ausfhrlich zu studieren!


Version 2.6f
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Lokale Variable                Wenn lokale und globale Variablen gleiche Namen hatten, konnte es zu
                               "Verwechslungen" und unerwarteten Ergebnissen kommen. Der Fehler wurde
                               behoben!
Runtime-Error 205              Bei Arbeit mit Strings, die mehr als 36 Ziffern (und nur Ziffern)
                               enthielten konnte dieser Fehler auftreten. Die automatische Umwandlung
                               versuchte diesen Wert auch als Zahl zu lesen und bekam einen berlauf.
                               Der Fehler wurde beseitigt und als Nebeneffekt die Geschwindigkeit von
                               Rechnungen mit Fliekommazahlen erhht und die Rechengenauigkeit auf
                               15 bis 16 Stellen erweitert!
	
Version 2.6d
============

Runtime-Error 200              Die Funktion @DIV erzeugte meist einen Runtime-Error 200, was
                               eine Division durch 0 bedeutet, auch dann, wenn gar nicht durch
                               0 dividiert wurde. Der Fehler wurde behoben. Und wenn wirklich
                               versucht wird, durch 0 zu dividieren, wird eine deutsche Fehler-
                               meldung mit Angabe der Zeile ausgegeben.

Version 2.6c
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Backslash bei Pfaden           Die Funktion @ChooseDir$ gibt einen Pfad mit Backslash "\"
                               zurck. ChDir und MkDir erlauben jetzt auch eine Pfadangabe
                               mit Backslash.

Version 2.6b
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Rechnungen mit Float           Rechenbereich und Genauigkeit aller Fliekommarechnungen
                               wurden erweitert. Wenn ein Coprozessor vorhanden ist wird er
                               untersttzt. Die Rechengenauigkeit betrgt ca. 13 Stellen.
                               (Aufgrund eines Fehlers war auch bei Fliekommarechnungen
                               der Bereich auch +- 2 Milliarden eingeschrnkt. Der Fehler
                               wurde behoben.)

256 Farben                     Auch im 256-Farb-Modus werden Bitmaps mit 256 Farben nun korrekt
                               angezeigt. Im brigen knnen mit den Befehlen LOADBMP und
                               LOADSIZEDBMP auch die komprimierten .RLE-Dateien geladen
                               werden. (Bisher wurden Bitmaps mit 256 Farben nur im
                               HIGHCOLOR- (32000/64000) oder TRUECOLOR-Modus (16 Mio)
                               richtig angezeigt.)

Version 2.6
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Anwenderwnschen folgend, wurden neue Funktionen hinzugefgt:

@ChooseDir$(S)                 DialogBox zur Auswahl eines Verzeichnisses. Das Ergebnis ist
                               das gewhlte Verzeichnis, das auch in der ersten Zeile der
                               DialogBox angezeigt wird. S ist die berschrift der DialogBox.
@LN(N)                         Der natrliche Logarithmus. (Ist zwar schon seit Version 2.0
                               vorhanden, wurde aber in Hilfe und Handbuch bersehen. Sorry.)
                               N >= 0.
@LG(N)                         Der dekadische Logarithmus (zur Basis 10) von N. N >= 0.
@POW(N1,N2)                    Potenzfunktion. Das Ergebnis ist N1 hoch N2 (in Basic: N1^N2)
@TAN(N)                        Tangens des Winkeln N (in Bogenma).
@COT(N)                        Cotangens des Winkels N (in Bogenma).
@FILESIZE(S)                   Gre der Datei S (gibts zwar auch schon ewig, aber ...)

Version 2.5
===========

In Krze: Runderneuerte Entwicklungsumgebung, Fenstergre, GetPixel, Zwischenablage,
kleinere Fehler behoben.

Der Entwicklungsumgebung knnen nun auch ber Kommandozeilenparameter Dateien bergeben
werden. Der 3-D-Look wurde eingefhrt und Toolbar und Statuszeile kamen hinzu. Vor allen
Dingen - und das rechtfertigt den Versionssprung - wurde die windowstypische Hilfe zu
Entwicklungsumgebung, Druckprogramm und PROFAN hinzugefgt. Die Hilfe enthlt den Inhalt
der beiden Handbcher und der Hilfekartei. Die Hilfe ist auf dem neuesten Stand. (Die 
Handbcher haben z.Zt. noch den Stand 2.0).

Es gibt jetzt Systemvariablen, um die Fenstergre in Erfahrung zu bringen und endlich
ist auch die Zwischenablage in PROFAN programmierbar. Dem Befehl DRAWTEXT wurde beigebracht,
auch Zahlen ausgeben zu knnen. Im Einzelnen:

%WINTOP            - Die y-Koordinate des oberen Fensterrandes
%WINBOTTOM         - Die y-Koordinate des unteren Fensterrandes
%WINLEFT           - Die x-Koordinate des linken Fensterrandes
%WINRIGHT          - die x Koordinate des rechten Fensterrandes

@GETPIXEL(x,y)     - Farbwert des Bildpunktes an Position x,y. Ergebnis: Integer.
                     ACHTUNG: Je nach Grafikmodus weicht dieser Wert von dem in SETPIXEL
                     bergebenen Farbwert ab, da z.B. im 16-Farbmodus ein Punkt nur eine
                     von 16 Farben haben kann.

CLEARCLIP          - lscht die Zwischenablage
PUTCLIP S          - Schreibt die Zeichenkette S (es kann auch ein numerischer Wert sein)
                     als Text in die Zwischenablage. Beispiele:
                             PUTCLIP "Das ist ein Test!"
                             PUTCLIP Text$
                     Die Zwischenablage wird vor dem Schreiben nicht gelscht.
@GETCLIP()         - liest Text aus dem Clipboard (max. 255 Zeichen). Ergebnis: String.
                     Die Zwischenablage wird bei Lesen nicht gelscht.

%MOUSEKEY          - Nach der Abfrage wird %MouseKey auf 0 zurckgesetzt. (Mglicherweise mssen
                     bestehende Programme in diesem Punkt leicht abgendert werden. Das ist aber
                     nur sehr selten der Fall.)
DRAWTEXT x,y,S     - S darf nun auch eine numerische Variable oder Systemvariable sein.
                     Die Zahl wird bei der Ausgabe gem den Einstellungen von NUMWIDTH und
                     DECIMALS (im Falle von FLOAT-Variablen) formatiert:
                             DRAWTEXT 10,10,Ergebnis%
@INPUT$(S1,S2,S3)  - Auch hier darf S3 jetzt eine numerische Variable oder Systemvariable oder
                     auch eine Zahl sein. Das Ergebnis der Eingabe kann auch einer entsprechenden
                     numerischen Variablen zugewiesen werden; z.B.:
                             LET A!=@INPUT$(Zahl eingeben:","RGH-TEST",B!)
                             LET A!=@INPUT$(Zahl eingeben:","RGH-TEST",5.343)

Der (handbuchwidrigen) Aufruf von USEFONT und den anderen USE-Befehlen konnte vor dem ffnen 
eines Fensters (z.B. mit CLS) zum Absturz von Windows fhren. Auch die USE-Befehle sind 
Ausgabebefehle, da sie sich auf den Bildschirm beziehen. Es wurde eine berprfung eingebaut, 
soda eine Fehlermeldung dem Absturz und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten zuvorkommt. 

Einige kleine Fehler bezglich @PAR$(), ADD und WAITKEY wurden behoben. Sorry!

PROFAN.CRD wird nicht mehr weitergepflegt, da diese Datei nur ein Ersatz fr die Windows-Hilfe
war. Wer sie weiterhin benutzen mchte, kann sie gerne auf den neuesten Stand bringen.

Version 2.1
===========

In Krze: Fehler behoben, Datums- und Zeitfunktionen, Systempfade, 3D-Dialoge

Nach dem Verschieben des Programmfensters wurde in einigen Fllen die Ausgabe in ein anderes
Fenster geleitet. Durch Verkleinern und Vergrern des Programmes konnte das Problem behoben
werden. In der aktuellen Version sollte dies nicht mehr vorkommen. 

Aufgrund von Vorschlgen aus dem Kreis der Anwender wurden einige neue Systemvariablen und 
Funktionen hinzugefgt:

%GETCURSEL        - Nummer des in einer Listbox gewhlten Eintrages.	
$WINVER           - Windowsversion (z.B. "3.10" )
$DOSVER           - DOS-Version (z.B. "5.0" )
$WINPATH          - Windows-Pfad (z.B. "C:\WINDOWS" )
$SYSPATH          - Windows-System-Pfad (z.B. "C:\WINDOWS\SYSTEM" )

@TIME$(N)         - ermittelt die aktuelle Uhrzeit:
                    N = 0 : Sunden und Minuten (z.B. "23:45")
                    N = 1 : Sekunden und 100stel Sekunden (z.B. "39.67")
@DATE$(N)         - ermittelt das aktuelle Datum in verschieden Formaten:
                    N = 0 : Kurzform (z.B. "09.04.1993")
                    N = 1 : Langform (z.B. "9. April 1993")
                    N = 2 : Langform mit Tag (z.B. "Freitag, der 9. April 1993")

Sollte in Ihrem Windowssystem die CTL3D.DLL, die mit vielen neueren Windowsprodukten ausgeliefert
wird, vorhanden sein, erkennt PROFAN 2.1 dies automatisch und benutzt diese zur Darstellung der
Dialoge. Ihre PROFAN-Programme sehen damit um Einiges professioneller aus. Diese DLL sollte im
Windows-Verzeichnis oder Windows-System-Verzeichnis sein. Ich habe sie, da sie frei kopierbar ist,
auch mit auf die Update-Diskette gepackt. ACHTUNG: Diese DLL ist nicht notwendig, damit Ihre PROFAN-
Programme laufen. Sie knnen - wie bisher - Ihre Programme als eigenstndige EXE-Datei vertreiben
ohne die DLL mitzuliefern. Ist diese nicht vorhanden, gibt es lediglich keine 3D-Darstellung der
Dialog- und Listboxen - Ein Fehler tritt nicht auf!

Noch ein Tip: Die seriellen und parallelen Schnitstellen knnen auch unter PROFAN wie
Dateien angesprichen werden, z.B. ASSIGN #1,"COM2".

Version 2.0b
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Bei den Funktionen @LISTBOX$ und @INPUT$, sowie nach der Erstellung eines Mens konnte es
passieren, da der Bildschirm in Unordnung geriet. Das Problem wurde behoben.


Version 2.0a
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Zwei Erweiterungen wurden noch hinzugefgt:

WINDOW ohne Grenzen
-------------------
Die Gre des Fensters ist nun beliebig gro und nicht mehr auf maximal 640*480 beschrnkt.
Damit ist PROFAN auch fr Besitzer von SVGA-Karten (und besser) eine gute Wahl. Je grer
die Bildschirmseite, die mit WINDOW eingestellt wird, desto grer der Speicherbedarf.

Soll die Gre des Fensters whrend des Programmes gendert werden, so sollte vor der ersten
Bildschirmausgabe die grtmgliche Gre eingestellt werden. Ebenso mu die Fenstergre vor 
der ersten Bildschirmausgabe eingestellt werden, wenn eine grere Gre als 640*480 verwendet
werden soll. Es ist IMMER eine gute Idee, den Befehl WINDOW oder CLS am Anfang eines Programmes
zu verwenden.
 
Die Gre der Druckseite ist weiterhin 640*960. 

Neuer Befehl: WINDOWSTYLE N
---------------------------
Dieser Befehl mu vor der ersten Bildschirmausgabe verwandt werden, ansonsten bleibt er
wirkungslos. Mit ihm wird der Fensterstil es Programmfensters bestimmt. Werte fr N:

  1 - Fenster hat Vergrerungsbox (Pfeil nach oben) und kann vergrert werden
  2 - Fenster hat Verkleinerungsbox (Pfeil nach unten) und kann zum Icon werden
  4 - Dicker Rahmen (Gre des Fensters ist vernderbar)
  8 - Fenster hat System-Men 

Kombinationen werden durch Addition erreicht. Die Standardeinstellung ist 15: Ein Fenster, das
alles hat.

Version 2.0
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Umstellung auf Windows 3.1. Multimediabefehle und -funktionen. Neue List- und 
Inputboxen. Neue Datentypen: LongInt und Float. Mathematische Funktionen fr
Fliekommazahlen. Druck- und Hardcopybefehle. Optimierter Compiler. Neue
Entwicklungsumgebung. PROFAN ist nicht mehr unter Windows 3.0 lauffhig.

< Mitte 1992: Festplattencrash - Verlust fast aller Sourcecordes von PROFAN.  >
< Lediglich eine ganz frhe Studie mit wenigen Befehlen ist noch auffindbar.  >
< Nach Kauf und Einbau eines Streamers beginnt die Rekonstruktion von         >
< PROFAN als PROFAN ...                                                      >

Version 1.4
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Vollversion blieb unverndert (nur neue Versionsnummer). Beschrnkungen der
Sharewareversion in Variablen- und Zeilenzahl wurde aufgehoben, dafr lediglich
der Befehl "WindowTitle" gesperrt.

Version 1.3
===========
Erste als Shareware freigegebene Version, komplett mit Compiler, Linker und
Entwicklungsumgebung.

Version 1.2
===========
Jetzt mit Compiler. Aufruf des Compilers aus der Entwicklungsumgebung. Zum 
Ausfhren wird das RUNTIME-Modul bentigt.

Version 1.1
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Entwicklungsumgebung wurde hinzugefgt, einige Fehler ausgemerzt.

Version 1.0
===========
Allererste einsetzbare Version von PROFAN als reine Batchsprache, aber schon mit 
zahlreichen Grafik- und Sound-Befehlen. Verbreitung im Bekanntenkreis des Autors.
(Anfang 1992)
