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                         W H I R L W I N D
                            Version 1.0
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Allgemeines :
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WHIRLWIND ist ein Strategiespiel, auch bekannt unter den Namen REVERSI
oder OTHELLO. Die genauen Spielregeln finden Sie etwas weiter unten im
Text. Ich hoffe Sie haben viel Spass mit dem Spiel und ich denke fuer die 
meisten ist das Programm ein mindestens ebenbuertiger Gegner (ausser Sie
sind ein Spitzenspieler). Ich selbst bin nur ein durchschnittlicher 
Spieler und habe in den hoeheren Spielstufen gegen mein Programm so gut 
wie keine Chance.


Shareware :
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Das Programm WHIRLWIND ist Shareware.
Als "Shareware" bezeichnet man copyright-geschuetzte Programme, die vor 
dem Kauf geprueft werden koennen. Das Programms darf und soll also 
kopiert und an Freunde und Bekannte weitergegeben werden. Haendler 
sollten eine nur sehr geringe Gebuehr (max. 5,- DM) erheben.

Als Anwender koennen Sie die Shareware-Version fuer eine bestimmte Zeit
testen (max. 3 Wochen). Wenn Sie sich entschliessen, das Programm ueber
diese Testphase hinaus zu benutzen, sind Sie verpflichtet, sich als 
Benutzer registrieren zu lassen. Dies koennen Sie durch Bezahlung einer
geringen Registrierungsgebuehr von 25,-- DM bei mir tun. 

Bitte benutzen Sie die Textdateie "bestell.txt" zur Registrierung.
Sie koennen die Datei einfach vom DOS aus mit 
                      PRINT bestell.txt
ausdrucken.

Die Shareware-Idee beruht auf dem Vertrauen zwischen Autor, Haendler und
dem Anwender. Ich setze dieses Vertrauen in die Anwender, indem ich 
mich entschlossen habe, eine "UNEINGESCHRAENKTE SHAREWAREVERSION" zu 
veroeffentlichen. Lediglich ein Hinweis auf die Sharewareversion ist
eingefuegt worden. Natuerlich kommen Sie bei einer Registrierung in den
Genuss kostenloser UPDATES !


Hardwarevoraussetzungen :
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Vorausgesetzt werden :

    * mindestens 386'er CPU (je schneller je besser (logo) )
    * Betriebssystem DOS ab 3.1 (?)
    * Super - VGA Grafikkarte mit mindestens 512 kB Videoram
    * Maus (Microsoft)


Installation :
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Kopieren Sie alle Files in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Folgende Files
sollten vorhanden sein :

                 Verzeichnis   UNIVESA
       				 univesa.exe
                                 univesa.doc
                                 copyrigh

                               whirlwin.exe
                               brett.gfx
                               steine.gfx
                               titel.gfx
                               file_id.diz
                               bestell.txt
                               handbuch.txt

Starten Sie das Spiel mit whirlwin.exe. Es wird eine automatische 
Pruefung Ihrer Grafikkarte, Videoram und Maus vorgenommen. 
Sollte Ihre Grafikkarte nicht erkannt werden, versuchen Sie vorher den
UNIVESA-Treiber zu laden und starten das Spiel erneut. Das selbe gilt
bei Fehlern in der Grafik, bei der Ausfuehrung des Programms.
Bei zu wenig Videoram hilft leider nur die Anschaffung einer moderneren
Grafikkarte.
Eine Maus ist unbedingt notwendig und muss vor Laden des Spieles in Ihr 
System eingebunden werden.


Bedienung :
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Das Erscheinen des Titelscreens koennen Sie mit einem Mausklick 
quittieren. Im Hauptscreen koennen vor Spielbeginn folgende Einstellungen
gewaehlt werden :
	* Wer beginnt das Spiel, mit den Schaltern neben SPIELER und
          COMPUTER
        * Welche Stufe wird gewaehlt, mit den Schaltern neben den Stufen
          ( Stufe 1...8 moeglich)
        * Start des Spieles, mit dem Schalter START
        * Ende des Spieles, mit dem Schalter ENDE     -> DOS

Waehrend des Spielens kann der Spieler nicht mehr geaendert werden und der 
Schalter NEU bringt das Spielfeld in die Ausgangsposition. Fuer die 
Stufen und ENDE gilt das oben gesagte.


Spielregeln :
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Wie bei Dame oder Schach wird auf einem 8x8 grossen Brett gespielt. Von
den 64 Feldern sind von vorn herein 4 Felder mit je zwei roten und 
blauen Steinen belegt. Die roten Steine gehoeren grundsaetzlich Ihnen,
die blauen dem Computer.
Die Spielsteine muss man sich als Plaettchen vorstellen, deren Vorder-
und Rueckseite verschiedenfarbig sind (Rot und Blau eben).
Abwechselnd setzen die Spieler einen Stein Ihrer Farbe auf ein freies
Feld. Dabei ist mindesten ein gegnerischer Stein zwischen dem neuen und
den bereits vorhandenen eigenen Steinen einzuschliessen (horizental,
vertikal oder diagonal). Die moeglichen Felder fuer einen Zug werden vom
Programm in der entsprechenden Farbe markiert.
Alle auf diese Weise eingeschlossenen gegnerischen Steine werden an-
schliessend umgedreht und wechseln zur eigenen Farbe. Sollte kein Zug
moeglich sein, muss der entsprechende Spieler aussetzen.
Wenn keiner der Spieler mehr setzen kann, oder alle Felder belegt sind,
ist das Spiel zu Ende und der Sieger wird ermittelt.
Sieger des Spieles ist derjenige Spieler, dessen Steine in der Ueberzahl
sind. Ein Unentschieden, wenn auch selten, ist ebenfalls moeglich.


Hinweise zum Spielablauf :
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Alle moeglichen Zuege werden vom Programm mit der entsprechenden Farbe
markiert. Ein Mausklick in ein solches markiertes Feld fuehrt den Zug
ohne Ruecknahmerecht aus. 
Die Zuege des Computers werden waehrend der Berechnung zusaetzlich mit
einem grauen Punkt markiert. Diese extra markierten Felder weisen auf
in der Berechnung schon abgeschlossene Zuege hin.
Bei Beendigung der Berechnung eines Zuges werden die Angaben auf der 
rechten Seite aktualisiert. Das sind :

         Stellungen : Anzahl der vom Computer untersuchten Stellungen
         Bester Zug : Bisher bester Zug, am Ende ausgefuehrter Zug
         Punkte     : Interne Bewertung des besten Zuges

Die Spielstufe kann waehrend des Spieles geaendert werden. Moeglichkeit 
dazu ist gegeben, wenn Sie am Zuge sind.
Eine vom Computer gestartete Zugberechnung kann nicht abgebrochen 
werden, also Vorsicht in Stufe 7..8 (lange Rechenzeiten).


Strategische Hinweise :
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Das beste Mittel seine Spielstaerke zu verbessern ist natuerlich :
            Spielen, Spielen und nochmals Spielen.

Trotzdem einige strategische Hinweise :
  * Die wichtigsten Felder sind die vier Ecken, es ist unmoeglich
    einmal besetzt Ecken zurueckzuerobern. Sie bilden eine ideale
    Ausgangsposition zur Besetzung der Raender.
  * Dem entsprechent sollte man sich hueten voreilig die Felder zu
    besetzen, die die Ecken einschliessen.
  * Randfelder bilden die Grundlage zur Eroberung einer Menge 
    Steine im Restfeld.


Programmtechnische Informationen :
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Zur Berechnung eines Computerzuges wird die Minimax - Methode ver-
wendet. Zur Abkuerzung der Berechnungszeit wurde zusaetzlich der 
Alpha-Beta-Algorithmus integriert. Trotzdem steigert sich die
notwendige Berechnungszeit in den hoeheren Stufen (7..8) ganz enorm.
Machen Sie sich also bitte auf einige Wartezeiten bei hoeheren Spiel-
stufen gefasst.
Die Stufen geben die Berechnungstiefe in Halbzuegen+1 an ( Stufe 4 =
5 Halbzuege).


Schlusswort :
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Ich hoffe Sie haben ein wenig Spass mit dem Programm und denken auch
einmal ueber eine Registrierung nach. Denn nur mit einer gewissen Ent-
schaedigung wird es moeglich sein, Programme in dieser Art und Weise 
weiterhin zu veroeffentlichen.
Sollte Ihnen eine verbesserungswuerdige Idee kommen, oder Fehler auf-
treten, wenden Sie sich bitte an mich.

Hinweis : Fuer die ordnungsgemaesse Funktion des Programmes, sowie Folge-
          schaeden irgendwelcher Art kann von mir keine Haftung ueber-
          nommen werden.


Autor :
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             Friedrich, Mario
             Frankfurter Allee 190
             D-10365 BERLIN
             Tel. 5503593
