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** RH-Tools I **      (c) 1994 by   R. Hille
**            **		    Zum Alten Tal 6
****************		    89597 Munderkingen


Um sinnvoll mit diesen Tools arbeiten zu knnen, sollten sie in ein
Verzeichnis kopiert werden, auf dem ein Pfad liegt. 

 z.B: c:\tools	 In der Autoexec.bat steht dann z.B. die Pfadanweisung:
                  path = c:\;c:\dos;c:\windows;c:\tools
					      >========<


Folgende Programme befinden sich auf der Diskette:

INFO.EXE       - Information ber Festplatte,Datum, Uhrzeit usw.
WCD.EXE        - ein Verzeichniswechsler, der es in sich hat
CDIR.EXE       - sehr bersichtlicher, farbiger DIR Befehl
NEAT.EXE       - befreit die Festplatte sehr schnell von unntigen 
                 Dateien wie *.BAK, *.OLD usw.
FFF.EXE        - FastFileFind sucht nach Dateien auf der Festplatte
KILLDIR.EXE    - lscht nach Abfrage ganze Verzeichnissbume
FREE.EXE       - Balkendiagramm gibt Information ber freie
                 Kapazitt eines Laufwerkes

Hier nun die Beschreibung der einzelnen Tools:

** INFO.EXE **

Dieses kleine Programm zeigt wie sein Namen schon vermuten lt, 
einige Information an. In einem blauen Fenster werden das aktuelle 
Datum, der Wochentag und die aktuelle Uhrzeit angezeigt. Weiterhin 
wird man ber die Nummer der DOS-Version und den momentan gesetzten 
Pfad informiert. Als besonders ntzlich erweist sich die Angabe 
ber die gesamte und die freie Kapazitt des aktuellen Laufwerks. 
Sinnvollerweise setzt man INFO.EXE in die Datei AUTOEXEC.BAT, um 
gleich bei Systemstart einige ntzliche Informationen zu erhalten.


** WCD.EXE **
Festplattenbesitzer wissen es zu schtzen auf ihrer Platte 
Unterverzeichnisse einzurichten, um einen berblick ber die 
installierten und gesicherten Daten zu haben. Doch gerade bei 
groen Festplatten ergeben sich schnell tief verschachtelte 
Verzeichnisbume, die dann auch ihre Nachteile mit sich tragen. 
Das eigentliche Problem mit diesen Verzeichnisstrukturen besteht 
darin, von einem Verzeichnis in ein weit entferntes, anderes 
Verzeichnis mittels des DOS Befehls CD (Change Directory) zu 
wechseln. Das knnte dann wie folgt aussehen: Befindet man sich 
z.B. im Verzeichnis c:\windows\word\texte und mchte in das 
Verzeichnis d:\graphik\pcxdump\bilder\gifs wechseln, so erfolgt 
dies normalerweise ber unzhlige Tastatureingaben (1000x CD). Ab 
jetzt geht es auch anders: Nach dem neuen Befehl <WCD d: gif> 
gelangt man, schwuppdiwupp, ins angestrebte Verzeichnis. Dies 
geschieht dadurch, das WCD.EXE die Verzeichnisstruktur des 
Laufwerks nach dem ersten Vorkommen des als Parameter angegebenen 
Stringausdrucks durchsucht. Sobald der Stringausdruck gefunden 
wurde, wird in das entsprechende Verzeichnis gewechselt. WCD.EXE 
arbeitet auch ber mehrere Laufwerke hinweg, wobei nicht nur das 
Verzeichnis, sondern anders als beim herkmmlichen CD Befehl, auch 
gleich das Laufwerk gewechselt wird. 

Die vollstndige Syntax lautet: WCD [Laufwerk] [Suchstring] 
                           z.B. WCD d: tex 
Wird WCD ohne Parameter aufgerufen, wechselt WCD in das 
Stammverzeichnis des aktuellen Laufwerks.


** CDIR.EXE **
Wer kennt das nicht: Schaut man sich den Inhalt eines 
Verzeichnisses mittels des blichen DOS Befehls DIR an, wird es 
sehr schnell eine unbersichtliche Sache, wenn dieses Verzeichnis 
eine groe Menge an Dateien beherbergt. Abhilfe schafft hier ein 
Programm, das euch trotz seiner minimalen Gre eine groe Hilfe 
sein kann und euch schnell ans Herz wachsen wird. Gewhnt man sich 
erst einmal an CDIR, ist der alte DIR Befehl schnell vergessen. Was 
hat CDIR zu bieten? Nun, der Gedanke ist einfach. CDIR steht fr 
COLOR-DIR. CDIR wird genauso eingesetzt wie der bekannte DIR 
Befehl, jedoch werden Dateien mit definierten Endungen farbig auf 
dem Bildschirm dargestellt. So gestaltet sich die Suche nach 
Dateien einfacher und durch die Farbe wird das monotone Arbeiten 
etwas aufgelockert. CDIR versteht die Parameter /p und /w. 

Syntax: CDIR [pfad+dateiname] [/p] [/w]

Bsp. CDIR c:\dos\*.* /p
Zu den Parametern:
    /p listet eine Seite auf und erwartet dann einen Tastendruck.
    /w zeigt die Dateien in 5 Spalten an, wobei jedoch die
       Dateiinformationen nicht angezeigt werden.

Hier noch eine Tabelle der Endungen und ihrer Farben:

  Verzeichnisse = gelb  
  
  EXE = rot         COM = hellrot        SYS = grn 
  BAT = hellgrn    PAS = cyan           BAS = hellblau   
  SIC = blinkend    BAK = blinkend       TMP = blinkend  
  $$$ = blinkend    OLD = blinkend       TXT = magenta  
  DOC = magenta     GIF = braun          PCX = braun 
  BMP = braun       ZIP = hellcyan       ARJ = hellcyan
  LHZ = hellcyan    ARC = hellcayn


** NEAT.EXE **
Da die meisten von euch sicher mit Festplatten arbeiten, kennt ihr 
bestimmt das folgende Problem: Viele Programme wie etwa Windows oder 
z.B. Textverarbeitungen legen auf der Festplatte sogenannte 
Sicherheitskopien von Daten an. Eigentlich ist dies ein lobenswertes 
Vorgehen, wie jeder wei, der aus Versehen mal eine wichtige 
Textdatei oder so gelscht hat. Glcklicherweise kann nun auf die 
Sicherungskopie zugegriffen werden, und es entsteht kein 
Datenverlust. Das Problem besteht nun darin, da sich im Laufe der 
Zeit nun sehr viele dieser Dateien in den verschiedensten 
Verzeichnissen tummeln. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem 
diese Daten nicht mehr gebraucht werden. Also nimmt man sich einen 
Tag Urlaub und durchkmmt seine 100MB Festplatte nach all diesen 
Dateileichen namens *.BAK *.OLD *.$$$ *.TMP und wie sie alle heien.
Aber es geht auch einfacher: Ein simpler Batch und NEAT gengen um 
die Festplatte regelmig zu subern. Das Prinzip ist einfach: NEAT 
durchforstet das Laufwerk rekursiv bis in das letzte Unterverzeichnis 
des angegebenen Pfades und lscht nun alle Dateien die als Parameter 
angegeben wurden. Bei der Programmierung wurde darauf geachtet da 
schreibgeschtzte Daten nicht(!) gelscht werden, da der 
Schreibschutz ja normalerweise ein bestimmtes Ziel verfolgt. Fr die 
etwas mitrauischen Anwender wurde vor jeder Lschaktion eine 
Sicherheitsabfrage eingebaut, welche durch den Parameter /N 
(NOQUESTIONS) umgangen werden kann. Die Sache ist allerdings mit 
Vorsicht zu geniessen: Der Aufruf von NEAT C: *.* /N macht 
bedingungslos die Platte nieder!
Sinnvollerweise empfiehlt sich hier wiederum die Batchprogrammierung 
die etwa wie folgt aussehen kann:

    echo Jetzt wird gesubert !!!
    NEAT c: *.old *.bak *.tmp *.$$$ /N
    NEAT d: *.old *.bak *.tmp *.$$$ /N



** FFF.EXE **
Wer kennt nicht folgende Situation: Man sucht dringend nach einer 
Datei die vor 3 Wochen auf der Festplatte gesichert wurde, wei 
aber weder das Verzeichnis, noch kann man sich genau an den Namen 
dieser Datei errinnern. Das bringt normalerweise eine lange Suche 
mit sich, der mit FastFileFind abgeholfen werden kann. FFF.EXE 
sucht im angegebenen Pfad samt seinen Unterverzeichnissen nach der 
angegebenen Datei-Maske.
  Syntax: FFF <Pfad> <Maske> </P> 
     z.B. FFF c: brie /p findet in Laufwerk C: alle Dateien die die
          Maske brie enthalten, wie etwa BRIEF.TXT, BRIEF_1.DOC
          usw.
          Selbstverstndlich knnen die Wildcards * und ? in der
          Maske vergeben werden. z.B. FFF *.doc listet alle DOC
          Dateien im aktuellen Laufwerk.
Bei der Auflistung der Dateien zeigt FFF.EXE Datum, Zeit, 
Attribute, Dateigre sowie den kompletten Pfad an.
Der Parameter /P kann wahlweise angegeben werden, und wirkt wie 
beim DIR Befehl, d.h. die Dateien werden seitenweise angezeigt.


** KILLDIR.EXE **
Dieses Tool erlaubt die einfache Lschung ganzer Verzeichnissbume. 
Wer schon einmal einen tief verschachtelten Verzeichnisbaum manuell 
mittels der DOS-Befehle RDIR und DEL gelscht hat, wei um diese 
Arbeit. KILLDIR.EXE erledigt diese Arbeit mhelos in einem Rutsch, 
nachdem der zu lschende Pfad als Parameter bergeben wurde. Zur 
Sicherheit wurde eine Abfrage programmiert, falls ein falsches 
Verzeichnis angegeben wurde. Dieser Befehl sollte nicht unbedacht 
eingesetzt werden da smtliche Unterverzeichnisse sowie auch 
schreibgeschtzte Dateien gelscht werden! Wird KILLDIR.EXE ohne 
Parameter aufgerufen, so wird nachgefragt, ob das aktuelle 
Verzeichnis gelscht werden soll.
Sicherheitshalber ist es nicht mglich das Stammverzeichnis zu 
lschen, da so leicht eine ganze Festplatte gelscht werden knnte.

Syntax: killdir <Pfad>
z.B.    killdir c:\texte



** FREE.EXE **

FREE zeigt in einem Balkendiagramm den momentan verfgbaren, 
sowie den belegten Platz des gewhlten Laufwerkes an.

Syntax: free <Laufwerk>
z.B.    free c:


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Wenn jemand eines (oder mehrere, oder am Ende gar alle) meiner Tools 
regelmig bentzt, dann soll er doch so gut sein, sein Gewissen ruhig-
zustellen, indem er mir einfach 28 Mark zukommen lt.
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(Am Besten mit einem Verrechnungsscheck...)

Denn: Ein ruhiges Gewissen ist das A und O im Leben......

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Der Programmautor bernimmt keine Haftung ber irgendwelche Schden 
die durch seine Programme entstanden sind. Fr jede Art von 
Verbesserungsvorschlgen, Inspirationen zu neuen Tools sowie Geschenken 
aller Art, ist der Autor sehr dankbar.


Tsch und weg, 
            
      Ralf





